Ist Jesus wirklich dein Arzt?!

Jesus sagt einem Gelehrten gegenüber den Satz: »Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder.« Markus 2,17

Geht es ihm in erster Linie um körperliche Gesundheit? Nein, sondern darum, wie er sagt, Menschen, die in Schuld gefangen sind zu rufen.

Was er am Kreuz getan hat ist zentriert um die Wiederherstellung von Beziehung und die Befreiung von Schuld.

Keine Lust zu lesen? Schau dir das Video hier an!

Gesundheit für kranke Beziehungen

Wenn Jesus also sagt, dass er für die Kranken gekommen ist, sind auch seine Ratschläge und Gebote für die Kranken hilfreich um am Herzen gesund zu werden. Und sie gelten auch für die, die sich für gesund halten. Wenn er sagt: „Ihr seid meine Jünger wenn ihr meine Gebote haltet“, gilt das für alle.

Lukas 6,46 Was nennt ihr mich aber: Herr, Herr!, und tut nicht, was ich sage? 47 Jeder, der zu mir kommt und meine Worte hört und sie tut – ich will euch zeigen, wem er gleich ist…)

Ein Arzt arbeitet folgendermaßen:

1. Er verschreibt ein Medikament, das zur Heilung führen soll

Das ist bei Jesus sein wundervoller Heiliger Geist, der immer sein Ziel erreicht, wenn ich ihn „einnehme“

2. Dann gibt er Ratschläge für die Einnahme und Weise Lebensweise, um gesund zu werden.

Das sind bei Jesus seine Lehren. Jesus hat ganz klar gesagt: wenn du das umsetzt, was ich lehre, dann bin ich wirklich dein Arzt und dein Lehrer. Sonst tust du nur so als wäre ich dein Arzt.

3. Als drittes verweist er an evtl. Spezialisten, die unterstützend mitwirken.

Das ist bei Jesus seine Gemeinde, die anderen Christen, die mit dir auf dem Weg sind. Manche sind schon mehr gewachsen und helfen dir, anderen kannst du helfen. Aber was sie alle gemeinsam haben müssen ist dies: sie wollen wachsen, wollen sich verändern und wollen Jesus mehr Raum in ihrem Leben und Handeln geben.

Nervige Christen?

Wenn dich das nervt, dass Christen „dich verändern wollen“, dann hast du nicht verstanden worum es geht: Sie wollen genauso sich selbst verändern.

(Es gibt allerdings die kaputte Form von Christen. Denen geht es tatsächlich nur darum, andere zu verändern und sich selber verschließen sie völlig vor Gott. Diese darfst du an ihren Früchten erkennen und aus der Kategorie „Christ“ aussortieren.-> siehe Zitat von Jesus oben Lk.6,46)

Also siehe es mal so: Wenn du an dir Verhalten hast, mit dem du tatsächlich andere oder dich selbst zerstörst, lohnt es sich, das zu verändern. Und das ist wirklich die Aufgabe von jedem Christen: Jesus Gebote ernst zu nehmen und mich darauf auszurichten.

Und dann kommt der wichtigste Schritt, ohne den alles nur scheitern wird: Seinen Heiligen Geist ernst zu nehmen, der in mir das Wunder tut, dass ich tatsächlich verändert werden kann.

Lust auf einen 3 Teiligen Kurs wo du darin wachsen kannst, Gott mehr und mehr wirklich zu vertrauen? Schau dir alleine oder mit Freunden, einem Hauskreis oder ähnlich meine drei Videos zu diesem Thema an.

Den Podcast dazu findest du hier:

Glückliche Beziehung? Vergeben statt verurteilen! Now is the time to start

Was schadet deiner Beziehung? Ein riesen Zerstörer ist das Verurteilen. Er ist dein Feind wenn es darum geht, deinem Partner (oder irgendeinem Mitmenschen) zu vergeben. Mach dich heute auf den Weg und befreie dich von der Last, deinem Partner kritisch gegenüber zu stehen.

1. Verurteile deinen Partner nicht dafür, nicht perfekt (für dich) zu sein. Du bist es auch nicht.

Verliebte können das nur zu gut: die Schwächen des anderen ignorieren… manchmal gegen alle Vernunft.
Verachtung beschreibt der Beziehungsforscher John Gottman als absoluten Liebeszerstörer. Wenn er Verachtung in einer Ehe beobachtet, gibt er der Beziehung nicht viel Hoffnung.

Wenn Gefühle der Verachtung eine Pflanze wären, dann ist Verurteilung ihre Wurzel. Bei den meisten Wurzeln bringt es wenig, die Blätter abzuschneiden. Da wachsen halt Neue nach. Die Wurzel muss raus.

Verurteilen geht ganz einfach:
Du siehst die Schwächen deines Partners und hast kein Verständnis für sie.

„Dass du so bist, kann ich einfach nicht verstehen. Ich wäre an deiner Stelle nicht so blöd wie du. Und du hast keine Entschuldigung dafür, dass du so bist.“ Das, würde ich sagen, ist die Essenz, wenn du jemanden verurteilst.

Mit Verständnis würdest du sagen: „Das ist zwar ein Problem in dir. Aber ich liebe dich trotzdem.“

Aus diesem Grund ist Verurteilen so zerstörerisch: Je mehr du deinen Partner kritisierst, umso mehr wirst du nur noch das Schlechte sehen und das, was er oder sie falsch macht.

Wenn du vorhast deine Ehe zu zerstören, dann tu es mit Verurteilung! Das verspricht ein 100%ige Erfolgsgarantie. Verurteilung tötet jedes Gefühl von Liebe, das du für deinen Partner hast; und mit ein bisschen Zeit stirbt auch seine Liebe für dich.

vergeben statt verurteilen

Neues Denken – ein Projekt für dich (und deinen Partner)

Aber Veränderung ist möglich. Die Lösung ist allerdings nicht, einfach nichts Kritisches mehr zu sagen. Es geht vielmehr um dein Denken. Nimm dir heute einmal Zeit, über das nachzudenken, was du so an deinem Partner kritisierst.

Und dieses Mal schau dich selbst kritisch an! Bist du perfekt, dass du das Recht hast, deinen Partner zu verurteilen? Wenn deine Antwort „Ja“ ist, dann ist sie in Wirklichkeit „Nein“. Denn ein „perfekter“ Mensch weiß, dass er nicht perfekt ist und nicht das Recht besitzt, die Menschen um ihn herum zu verurteilen. 😉

Und dann nimm deinen inneren Kompass und dreh dich von „ich verurteile meinen Partner“ zu „ich will meinen Partner nicht mehr verurteilen“. Veränderung geschieht mit kleinen Schritten. Deine innere Einstellung, was du ganz tief in deinem Herzen für wahr hältst, ist dabei das Entscheidende.

Denn mit dieser neuen inneren Haltung kommt eine ganz neue Befreiung und Entspannung in dein Denken. Die Fehler deines Partners sind dann nicht mehr bedrohlich. Aber um diese Perspektive zu haben brauche ich Gott.

Deshalb ist es für mich so wichtig Gott in diese tiefen Gedanken einzuladen, dass er in mir das bewirkt, was nur er tun kann: Das mein Herz sich verändert. Ich kann nur meine Ausrichtung ändern, aber er befreit mein Herz.

Fang heute an, und dann morgen wieder. Gib nicht auf, denn mit Gott an deiner Seite wirst du frei werden und mit der Zeit färbt es auch auf deinen Partner ab.

Be the change you want to see!

Gott vertrauen? Warum theoretisches Vertrauen sinnlos ist- 2

Teil 2

Gott vertrauen
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Gott vertrauen? In meinem letzten Blog ging es um die Frage, ob Gott dein Vertrauen überhaupt verdient: Wie will er in deinem Leben wirken? Ist Gott wirklich gut? In diesem Blog soll es darum gehen: Wie gehtst du mit negativen Gedanken um? Was kannst du in deinem Denken verändern um frei zu werden? Und wie lernst du bei Gott zu entspannen, damit du wirklich fühlst was du glaubst: das Gottes Liebe in dir die Panik, Angst und Schwere vertreibt.

Lügengedanken enttarnen

Hast du Lügen entdeckt, die dich davon abhalten Gott zu vertrauen? Denk daran: Es gibt Gründe für dein Misstrauen. Gott ist nicht enttäuscht darüber, dass du ihm nicht vertraust. Er hatte nie ein falsches Bild davon, wer du bist und was du denkst.

Aber er will dich absolut von den Lügen-Gedanken befreien, die dich vom Vertrauen abhalten. Bei Adam und Eva war die Lüge: „Gott ist geizig und machtgierig. Deshalb verbietet er uns die Früchte, die Erkenntnis bringen.“ Sie glaubten die Lüge und diese Lüge bewirkte in ihren Herzen Misstrauen. Das Misstrauen war nur wie der Eiter aus einer Wunde, die Lüge war der Spreißel.

Eiter zu beseitigen und den Spreißel drin zu lassen war noch nie eine gute Idee. Sich über den Eiter zu wundern ist dumm. Über den Eiter bei jemandem zu schimpfen ist noch dümmer.

Der Spreißel muss raus, dann heilt die Wunde.

Die Lüge muss raus, dann kann dein Herz Gott endlich mehr und mehr vertrauen

Finde diese Lügen mit Gottes Hilfe und mach mit ihm einen Tausch.

3 C’s: catch, cancel, change

Neulich hab ich einen Podcast von Holly Bray gehört, in dem sie von den 3 C’s erzählt hat. Es ging um den Umgang mit negativen Gedanken. Im Englischen standen diese für Catch – Cancel – Change (fangen – abbrechen – wechseln).

Das hat mich sehr an 2.Kor 10,3-5 erinnert. Paulus setzt sich an dieser Stelle mit Menschen auseinander, die unter den Christen Lügen über ihn und den Glauben an Jesus verbreitet haben. In seiner Argumentation schreibt er darüber, wie er gegen die Verbreitung von diesen Lügen durch die Menschen kämpft:

„Wir leben zwar in dieser Welt, aber das heißt noch lange nicht, dass wir so kämpfen, wie die Welt kämpft. 4 Die Waffen, mit denen wir unseren Kampf führen, sind nicht die Waffen dieser Welt. Es sind Waffen von durchschlagender Kraft, die dazu dienen, im Einsatz für Gott feindliche Festungen zu zerstören. Mit diesen Waffen bringen wir eigenmächtige Gedankengebäude zum Einsturz 5 und (wir) reißen jedes noch so hohe Hindernis ein, das sich der wahren Gotteserkenntnis in den Weg stellt. Das ganze selbstherrliche Denken nehmen wir gefangen, damit es Christus gehorsam wird.“

Seine Auseinandersetzung war an dieser Stelle wohl mit anderen Menschen. Aber ich merke, dass dieser Kampf, wie er ihn beschreibt, fast täglich auch in meinem Denken stattfindet:

Auch in meinem Kopf laufen manchmal so kleine Männchen umher und verbreiten ihre Gedanken über Gott und die Welt, über mich und meine Fehler, etc. Gedanken kommen einfach so. Und nachdem der Gedanke eine Weile da ist, bewirkt er auch die dazugehörigen Gefühle.

Das kann den Alltag sehr anstrengend machen. Denn negative Gedanken bringen negative Gefühle hervor. Aber es gibt wirklich hilfreiche Wahrheiten, die dir helfen können, mit deinen Gedanken und Gefühlen besser umzugehen.

zerstörerische Lügen = Angst und Verzweiflung vs.
Gottes Gedanken = Frieden und Hoffnung

Die Gedanken lassen sich ja in zwei Gruppen aufzuteilen:

Es gibt Gedanken, die aus Gottes Herz kommen und seinem Wesen entsprechen. Diese Gedanken bezeichnen wir Menschen allgemein als positive Gedanken.

Das wird von Christen wie Nicht-Christen so wahrgenommen: „Du bist geliebt und wertvoll, schön dass es dich gibt, gib nicht auf, du bist toll, ich hab dir vergeben, heute ist ein Neuanfang möglich, schau dich um: siehst du, wie schön die Welt ist?…“

Und dann gibt es Gedanken, die sich schon wie Dunkelheit und Verwirrung anfühlen: „Wozu bist du überhaupt auf der Welt? Wer wird dich schon vermissen? Du bist ein ätzender Mensch. Das schaffst du nie. Wozu noch weiter kämpfen? Das bringt sowieso nichts. Nichts wird sich je ändern – außer zum Schlechteren.“ Diese Gedanken stehen Gottes Gedanken und Herz genau entgegen und kämpfen aktiv gegen den Glauben in deinem Herzen.

Vertraue Gott: er spricht auch schwierige Themen mit Liebe an

Gibt es dann nichts, das Gott jemals an dir kritisieren wird? Doch, es ist wirklich wichtig, dass Gott dich und mich korrigiert und das ich auch offen für Korrektur bin. Sonst ist das für dich und für mich der Untergang.

Aber wenn der Heilige Geist in dir Veränderung bewirkt, tut er das mit seinem Frieden und mit seiner Liebe, die gleichzeitig am Wirken sind. Dafür musst du aber erst einmal glauben, dass es in Ordnung ist, wenn du Fehler machst.

Glaubst du tief im Herzen, dass es schrecklich ist, wenn du einen Fehler machst? Dann fühlt es sich auch schrecklich an, deine Fehler vor dir, Gott und anderen Menschen zuzugeben.

Der erste Schritt zur Freiheit ist der: Identifiziere den schlechten Gedanken in deinem Herzen.

Gott vertrauen: du darfst Fehlerhaft sein

Wie gesagt: an einem guten Baum findest du keine schlechten Früchte und an einem schlechten Baum wächst nichts Gutes.

Gottes Kraft wirkt in dir und will dir helfen, zerstörerische Gedankenfestungen, -gebäude und-hindernisse durchzuschlagen, zum Einsturz zu bringen und einzureißen.

Kämpfst du mit selbstgefälligen („Ich bin so toll!“) oder selbstvernichtenden („Wieso bin ich nicht so toll?!“) Gedanken? Die kannst du durch Jesus „fangen“ und sie Jesus unterordnen: Er ist der höchste und würdigste Mensch – und trotzdem dein Diener. Da bleibt nicht viel Raum für Stolz.

WIE VERTRAUEN GEHT UND WIE ES NICHT GEHT

Jetzt hast du also Gedanken entdeckt, die dich vom Vertrauen abhalten. Was kannst du tun?

Wenn du Sätze in dir gefunden hast, die Vertrauen schwer machen, hast du in diesen Sätzen gleichzeitig das gefunden, woran du glaubst. Denn der Gedanke in dir, dass Gott z. B. von dir fordert, perfekt zu sein, ist dein wahrer Glaube.

Deine tiefsten Gedanken sind dein wahrer Glaube. Wenn dich jemand fragt, an was du glaubst, erzähl ihm von deinen tiefsten Gedanken.

Wäre dir das extrem unangenehm, weil sie überhaupt nicht mit dem übereinstimmen, was deine Glaubensüberzeugungen eigentlich sind, kannst du dich freuen: Du hast endlich den Spreißel gefunden!

Fake Entspannen

Stell dir vor, du setzt dich auf einen Stuhl, von dem du sagst: „Dieser Stuhl ist der Wahnsinn! Es gibt keinen besseren und stabileren.“ Aber in Wirklichkeit glaubst du, dass dieser Stuhl zu klapprig ist, um dein Gewicht für länger als zwei Minuten zu tragen.

Gott vertrauen: er trägt dich
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Deshalb wirst du dein Gewicht nicht auf den Stuhl legen, sondern einfach nur so tun als ob du sitzt. Wie gemütlich wäre das? Du kannst glaubensvoll verkündigen, so viel du willst: „Ich bin so froh, dass ich diesen Stuhl in meinem Leben habe. Ohne diesen Stuhl wäre das Leben so anstrengend. Ich könnte nie richtig ausruhen.“

Nach spätestens zwei Minuten würden die Menschen um dich herum wohl bemerken, wie deine Muskeln zu zittern beginnen. Und nach fünf Minuten würde auch der letzte bemerkt haben, dass du nicht wirklich entspannt aussiehst und der Stuhl nicht im Entferntesten das hält, was er verspricht.

Gott will dein Lieblingssessel sein

Gott ist wie dieser Stuhl. Und es macht ihm wirklich keine Freude, wenn du dich nicht mit deinem ganzen Gewicht und deiner ganzen Last auf ihn lehnst.

Kennst du diesem Vers: „Ohne Glaube ist es unmöglich Gott zu gefallen“ (Heb 11,6). Warum ist das so, dass du ohne Glaube Gott nicht gefallen kannst? Eben genau deshalb, weil Gott dein Sessel sein will, auf den du dich mit deinem ganzen Lebensgewicht werfen darfst.

Hätte ein Sessel Gedanken, könnte es ihm auch absolut nicht gefallen, wenn sich ein Mensch nie richtig hinsetzt, sondern so halb stehend. Das sieht auch bescheuert aus. Ein Sessel ist dazu bestimmt, dich zu tragen.

Gott hat auch eine Bestimmung für sich festgelegt, wer er für dich sein will. Er will dein Hirte, dein Wasser, deine Nahrung, deine Kraft, dein Vater, dein Liebhaber, dein Versorger, dein König, dein Chef, dein Friedefürst, deine Hoffnung und deine Lebensquelle sein.

Was bleibt für dich zu tun? Werfe dich voll auf ihn und akzeptiere, wer er ist.

Theoretisch vertrauen

Du alleine entscheidest, ob du theoretisch oder praktisch vertraust. Du kannst dein ganzes Leben so auf Gott vertrauen wie ein Mensch, der sich nie wirklich auf den Stuhl setzt.

Lass mich dir sagen: das wird ein schrecklich anstrengendes Leben. Vielleicht ist dein Glaube genau so anstrengend? Dann hab den Mut: setz dich hin, lerne Gott besser kennen. Gott lädt dich zum Vertrauen ein, weil er dich wirklich tragen wird und tatsächlich gut ist.

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Jeder Gedanke in dir, der hochkommt und dir vorschlägt nicht zu vertrauen, wird jedes Mal von dir beantwortet, sehr oft mit einem „Ja, das stimmt so“. Deine Gedanken ändern sich erst dann, wenn du diesen Gedanken innerlich eine andere Antwort gibst:

„Ich hab einen Fehler gemacht! Aber ich muss alles richtig machen!“ – „Nein, ich lebe aus seiner Gnade. Er ist so treu und hat meine Schuld vergeben. Er macht mich neu!“

„Da kann selbst Gott nichts mehr verändern. Es ist zu spät.“ – „Nein, was bei Mensch unmöglich ist, ist bei Gott möglich.“

„Mein Herz kann einfach nicht glauben.“ – Nein, denn kein Wort, das von Gott kommt, wird kraftlos sein“ (Lk 1,37).

Gott vertrauen

Wo vertraust du Gott nur theoretisch? Sind dir neue Dinge bewusst geworden? Schreibe dir die Dinge auf und bringe sie Gott. Bitte ihn dir zu helfen und die Wahrheit zu erkennen. Er hilft!

Wie sehen deine inneren Sätze aus? Setzte deine Liste fort und finde in der Bibel Antwort auf deine Zweifel. Und dann entscheide dich, das was Gott sagt als Wahrheit zu akzeptieren.

Am Ende bleibt es das: deine Entscheidung. Er hat dir Kraft und seine Wahrheit gegeben. Vertraust du auf seine Kraft und Wahrheit? Dann tue heute so, als würdest du es glauben.

Nichts lohnt sich mehr, als dich von einem Leben zu verabschieden, in welchem du Gott theoretisch vertraust – und hin zu finden zu einem Leben, wo du dich mit deinem ganzen Gewicht auf Gott fallen lassen kannst, weil du genau weißt: Er sorgt für dich! (1.Petr 5,7).

Frage an Gott: Zeig mir, wo ich dir nur theoretisch vertraue… was ist dir bewusst geworden?

Trägt Gott dich schon oder fakest du noch?

Trägt Gott dich? Fake entspannen und wie es wirkt

Wie geht es eigentlich Gott zu vertrauen? So viele Christen laufen durch ihr Leben mit Gott, aber erleben kaum seinen Frieden oder seine Kraft, die er ja für die versprochen hat, die mit ihm leben. Wie kann das passieren? Und vor allem: Was muss passieren, damit ich und du Gott und was er uns schenken will, mehr erleben können?

Stell dir vor, du setzt dich auf einen Stuhl, von dem du sagst: „Dieser Stuhl ist der Wahnsinn! Es gibt keinen besseren und stabileren.“ Aber in Wirklichkeit glaubst du, dass dieser Stuhl zu klapprig ist, um dein Gewicht für länger als zwei Minuten zu tragen. Das wird dazu führen, dass du dein Gewicht niemals ganz auf den Stuhl legen wirst, sondern einfach nur so tun wirst als ob du sitzt. Wie gemütlich wäre das? Du kannst so viel du willst glaubensvoll verkündigen: „Ich bin so froh, dass ich diesen Stuhl in meinem Leben habe. Ohne diesen Stuhl wäre das Leben so anstrengend. Ich könnte nie richtig ausruhen.“

Trägt Gott dich?

Nach spätestens zwei Minuten würden die Menschen um dich herum wohl bemerken, wie deine Muskeln zu zittern beginnen. Und nach fünf Minuten würde auch der letzte bemerkt haben, dass du nicht wirklich entspannt aussiehst und der Stuhl nicht im Entferntesten das hält, was er verspricht.

Darf Gott dich tragen?

Gott ist wie dieser Stuhl. Und es macht ihm wirklich keine Freude, wenn du dich nicht mit deinem ganzen Gewicht und deiner ganzen Last auf ihn lehnst.

Kennst du diesem Vers: „Ohne Glaube ist es unmöglich Gott zu gefallen“ (Heb 11,6). Warum ist das so, dass du ohne Glaube Gott nicht gefallen kannst? Eben genau deshalb, weil Gott dein Sessel sein will, auf den du dich mit deinem ganzen Lebensgewicht werfen darfst. Hätte ein Sessel Gedanken, könnte es ihm auch absolut nicht gefallen, wenn sich ein Mensch nie richtig hinsetzt, sondern so halb stehend. Das sieht auch bescheuert aus. Ein Sessel ist dazu bestimmt, dich zu tragen.

Gott hat auch eine Bestimmung für sich festgelegt, wer er für dich sein will. Er will dein Hirte, dein Wasser, deine Nahrung, deine Kraft, dein Vater, dein Liebhaber, dein Versorger, dein König, dein Chef, dein Friedefürst, deine Hoffnung und deine Lebensquelle sein.

Was bleibt für dich zu tun? Werfe dich voll auf ihn und akzeptiere, wer er ist.

Depressive Gefühle? 6 Lebensgewohnheiten die nicht helfen

Depressive Gefühle 2022? Was tun bis der Therapeut Zeit hat? Finde heraus, welche 6 Lebensgewohnheiten dir nicht helfen und welche helfen!

Was tun bis die Hilfe kommt?

2022 scheint ein schlechtes Jahr zu sein, um mit depressiven Gefühlen zu kämpfen. Die Wartelisten sind so lang, dass sogar die Tagesschau davon berichtet. Was sollen die vielen Menschen tun, die in dieser verzweifelten Lage stecken und Hilfe brauchen, aber keine bekommen? Ich will dir gerne 6 Lebensgewohnheiten vorstellen, die bei depressiven Gefühlen nicht helfen.

Wenn du es diesen Monat schaffst, dich nur von einer dieser 6 Gewohnheiten zu verabschieden, ist das ein erster Schritt zur Entlastung deines Herzens. Denn das ist es, wonach dein Herz sich sehnt: Entlastung.

Gott, dein Therapeut?

Wundere dich aber nicht, wenn in fast allen Punkten Gott irgendwie mit vorkommt. Er hat dein Herz geschaffen und deshalb weiß er am allerbesten, was dich krank macht. So könnte man ihn den besten aller Therapeuten nennen.

Er hat dich aber nicht nur gemacht, sondern liebt dich extrem und will eine Beziehung mit dir haben. Während du dich vielleicht wie ein vertrockneter Garten anfühlst, will er dein Herz mit Leben und neuem Wachstum erfüllen.

Depressive Gefühle? Sie belasten das Herz unglaublich. Finde durch 6 neue Lebensgewohnheiten Entlastung für dein Herz.
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Betrifft das Thema dich gerade und du leidest unter depressiven Gefühlen, hast bis jetzt aber noch keine Hilfe bekommen? Oder es geht dir noch nicht so schlecht, dass du professionelle Hilfe brauchst?

Dann begleite mich dabei, zu überlegen, welche 6 Lebensgewohnheiten das ganze schlimmer machen und welche gegenteiligen Gewohnheiten dir dafür Entlastung bringen.

Hoffnung finden

Ich bin keine Psychologin und will hier auf keinen Fall so tun, als wüsste ich genau, warum du an deinem belasteten Herzen leidest. Auch will ich dir nicht sagen, dass du einfach diese Lebensgewohnheiten vermeiden musst um von einer Depression befreit zu werden.

Aber ich bin überzeugt, dass es Sinn macht, sich besonders in verzweifelnden Situationen mit Gottes Gedanken über uns Menschen zu beschäftigen. Er hat mir persönlich schon so oft guten Rat gegeben, der mich in guten wie in schlechten Zeiten durchträgt.

Vielleicht kann dies für dich eher wie ein Gespräch unter Geschwistern oder mit einem Freund sein. Mach dir eine schöne Tasse Tee und setz dich mit mir hin, um zu überlegen, wie dein Herz etwas entlastet werden kann.

Denn jede kleine positive Veränderung ist besser als keine Veränderung!

Entgifte dein Herz

Neulich hab ich in einem Buch nachgelesen, wie man seine Leber so entgiftet. Denn manche körperlichen Beschwerden können dadurch verbessert werden. Die Leber ist das wichtigste Entgiftungsorgan des Körpers. Sie hat einen wichtigen Job, aber wir beachten sie heutzutage recht wenig.

Ein anderes Organ, das nicht so ganz organisch ist, ist dein „Herz“. Also nicht dein Organ Herz mit dem ganzen Blut drin, sondern dein Herz, das man auch Seele oder Geist nennt.

Ich weiß nicht wie du geprägt bist und wie viel Beachtung dein Herz bekommt. Aber genau wie die Leber ist dein Herz das „Organ“, das für Entgiftung verantwortlich ist. Dein Herz nimmt all die Reize deiner Innen- und Außenwelt in sich auf und versucht sie zu verarbeiten.

Wenn die Leber durch Gift überlastet wird, versagt die Leber und der Mensch wird unglaublich krank. Was passiert mit deinem Herz wenn es durch Gift überlastet wird?

Deine Leber und dein Herz haben eine Gemeinsamkeit: sie entgiften so viel sie können - die Leber aus deinem Körper, dein Herz aus deinem emotionalen Umfeld

Was vergiftet dein Herz?

Es gibt leider kein Blutbild, dass feststellen kann, was genau dein oder mein Herz vergiftet. Aber dafür gibt es die Weisheit. Darauf ist auch die Psychologie an sich begründet: durch Beobachtung und weise Schlussfolgerungen zu erkennen, was die Psyche des Menschen krank macht.

Die Weisheit ist auch in der Bibel ein großes Thema. Gott, wie er sich dir in der Bibel vorstellt, hat viele Vorschläge, wie du dein Leben weise und gut leben kannst. Und weises Leben führt oft zu einer langsamen Verbesserung der Situation. Aber nicht immer. Denn es gibt auch einzigartige Situationen, und vielleicht steckst du in so einer.

Also hinterfrag diese Punkte ruhig und überlege, was in deinem Fall Sinn macht.

Wo kommt dein Gift her?

Wenn ich ein körperliches Leiden habe, hilft es mir, wenn ich verstehe, woher der Schmerz kommt. Dann kann ich das Problem besser einschätzen und abwägen, wie ich reagieren sollte.

Auch im Bereich des Herzens hilft es, zu erkennen, was für die Vergiftung verantwortlich sein könnte. Zum Beispiel kann die Ursache darin liegen, wie andere dich behandeln; oder ein überfordernder Alltag. Vielleicht befindest du dich in einer belastenden Extremsituation.

Aber ob dein Herz mit diesen Herausforderungen gut oder schlecht zurechtkommt, hat viel damit zu tun, wie du mit dem belastenden „Gift“ umgehst. Wie reagierst du, wenn andere dich schlecht behandeln?

Wie denkst du über dich, wenn du versagst und deinem Anspruch nicht gerecht wirst? Kannst du dich an deinem Spiegelbild freuen oder schaffst du es nicht einmal es zu ertragen? Extrem viel Last kann in dein Leben durch Schuld kommen oder die Weigerung zu vergeben.

Es ist sehr wichtig, wie du in deinem Herz mit den Einflüssen deiner Umwelt umgehst. Versuche ganz kurz zu überlegen, ob du sofort weißt, aus welchem Bereich deine Belastung eher kommt. Du kannst auch mehrere Felder ankreuzen.

Depressive Gefühle? Hier also die 6 Lebensgewohnheiten, die nicht helfen:

Jetzt aber zu der Frage: was hilft wirklich nicht, wenn dein Herz unter Vergiftung leidet und du mit depressiven Gefühlen kämpfst?

1 – verbringe keine Zeit mit deinem Designer!

Das muss einfach der erste Punkt sein. Denn er hat den meisten Einfluss, obwohl er am unscheinbarsten ist. Vielleicht bist du überhaupt nicht „gläubig“? Ich bin überzeugt, du glaubst auf jeden Fall an etwas. Zumindest glaubst du dann, dass es keinen Gott gibt. Egal ob du an ihn glaubst oder noch nicht. Es ist auf jeden Fall ein großer Fehler, keine Zeit mit ihm zu verbringen. Keiner kennt dich besser als er.

Er sucht dich schon lange und wartet auf Momente deiner Aufmerksamkeit. Nicht weil er so einsam und arm ist, sondern weil er so stark und leidenschaftlich ist.

Ich kenne keinen, der mich so ermutigt wie er. Zugegeben, er ist oft ein stiller Freund, aber was für ein Freund er ist!

Setzte dich doch ein- bis zweimal täglich bei einer Tasse Tee mit ihm hin, anstatt ohne ihn durch den Alltag zu gehen.

Stell dir seine Freundschaft mit Hilfe von Bildern vor: Er ist wie ein Fluss, der dich mit Frieden umströmt. Wenn du in dem Strom seiner Liebe bist, kannst du nicht anders als nass werden.

Er ist wie ein Baum, du bist wie die Frucht. Sei mit dem Baum in Verbindung und seine Lebenskraft wird in dich fließen.

Er ist wie das Wasser, das du trinkst. Ohne Wasser bekommst du erst Kopfschmerzen und dann Schlimmeres. Ohne Gott vertrocknet deine Seele. Du merkst es oft nur nicht, dass er dir fehlt. Er will dich mit seinem Leben und seiner Kraft erfüllen. Du musst dich nur für ihn öffnen und Geduld haben.

Aber wenn du ihn wirklich nicht in deinem Leben haben willst, bleibt dieser Weg verschlossen.

depressive Gefühle? Lebensgewohnheiten entdecken: Gott will wie erfrischendes Wasser für dich sein.
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2 – warte bis zum nächsten Urlaub, um dich zu erholen!

Es ist ein Fehler zu denken, dass du einmal im Jahr das nachholen kannst, was du jeden Tag versäumt hast. Jeder Tag ist unglaublich wichtig, um dein Herz gesund zu erhalten oder Verbesserung zu erleben.

Warte deshalb nicht bis zum Wochenende oder nächsten Urlaub. Gestalte deinen Tag mit Pausen. Vielleicht braucht eine emotional fitte Person weniger Pausen als du jetzt. Aber wenn es dir gerade nicht gut geht, ist es nicht nur okay, sondern absolut wichtig, dass du dich selber gut und gnädig behandelst.

Wünschst du dir innerlich, dass jemand zu dir kommt und sagt: „setzt dich hin, ich übernehme das für dich“, aber diese Person kommt nie? Dann sei du dieser Mensch für dich!

fail to plan – plan to fail

Fang heute damit an, dich langsam von übertriebenen Leistungsanforderungen zu trennen. Denkst du es ist unmöglich, eine Pause in deinem Lebensalltag einzubauen? Dann ändere dringend etwas an deinem Alltag. Du kannst in deinem Alltag sicher nicht alles bestimmen, aber deine 24 Stunden Lebenszeit heute gehören doch dir. Ja es gibt fixe Elemente, aber es gibt auf jeden Fall auch flexible. Fang an deine Tage bewusst zu planen. Planst du nicht wirst du verplant. Wenn du das nicht alleine schaffst bitte jemanden um Hilfe. Es lohnt sich.

3 – füll deine Pause mit Müll in Form von Facebook, Instagram, Nachrichten und Co.!

Wenn du dir Pausen gönnst, vielleicht sogar reichlich, ist es eine ganz schlechte Idee, diese mit Müll zu füllen. Musik mit schlechten oder bedeutungslosen Texten kann schön sein. Aber sie kann dich auch runterziehen oder zumindest nicht aufbauen.

was hält dich heute ab mit Gott eine Tasse Tee zu trinken und seine Liebe zu erleben?

Finde Musik, die dich ermutigt. Mein erster Tipp wäre hier Musik aus Gebetshäusern z.B. ihop, maveric city music, gebetshaus augsburg,…

meine Playlist für meine Zeit mit Gott

Fühlt sich dein Herz gesund an, wirst du wahrscheinlich einfach die Musik hören, die dir gefällt. Aber wenn dein Herz belastet ist, gönne dir Texte, die dich erbauen. Gott spricht uns Menschen so viel Mut zu, und in Liedern, die Menschen mit und für Gott schreiben, kommt gerade diese Ermutigung zum Ausdruck.

Nachrichten können wie eine Gift-Infusion sein. Reduziere diesen Input extrem. Einmal in der Woche Nachrichten anschauen reicht wirklich aus. Du kannst die Welt durch dein Wissen über die Probleme nicht retten. Aber du kannst deine Welt retten, wenn du nicht die Probleme der Welt aufsaugst.

Ist dein Leben die Müllkippe der Umwelt?

Du lässt doch nicht zu, dass alle Welt ihren Müll bei dir auf dem Grundstück abliefert! Dasselbe muss für dein Herz und deine Gedanken gelten! Die Last der Welt ist viel zu viel für dein kleines „Herzensgrundstück“.

Fülle deine Freizeit deshalb mit Gutem, durch das dein Herz zur Ruhe kommt – zum Beispiel mit der Natur, Pflanzen, Sport, Freunden, aber das kann auch bedeuten zusammen oder alleine einen Film anschauen. In einer Zeit als ich sehr erschöpft war und den Tag einfach nur so überlebt hab, war es für mich genau das richtige Abends zusammen mit meinem Mann ein oder zwei Episoden anzuschauen. Ich hatte einfach keine Energie noch für Gespräche oder Unternehmungen. … was tut dir gut und was nicht? Höre auf dein Herz.

4 – akzeptiere deine menschlichen Grenzen nicht!

Wenn ich mit meinem Handrührgerät Beton mische, muss ich nicht lange warten, bis es den Geist aufgibt. Aber auch du als Mensch und ganz persönlich du, mit deinem Namen und deiner Geschichte, hast deine Grenzen und kannst nicht alles.

Liebst du dich, obwohl du diese Grenzen hast? Gott liebt dich mit deinen Grenzen. Lebe in deinen Möglichkeiten. Du bist wundervoll gemacht und darfst deine Begrenzung nicht nur zähneknirschend annehmen sondern feiern. Du bist gut geschaffen, auch wenn du schwächer bist als andere.

Auch hilft es deinem Stresslevel die Grenzen deiner Mitmenschen zu akzeptieren. Es ist ok wenn dein Mann nicht alles perfekt schafft. Er ist auch nur ein Mensch und anders als du. Ich muss das auch immer wieder lernen: Mein Mann ist einfach häufig müde. Als die Kinder kleiner waren, war das schwerer ihm seinen Schlaf zu gönnen. Aber auch jetzt muss ich mir bewusst vornehmen: Ich will ihm die Ruhe gönnen die er braucht. Ärgern ich mich darüber bringt das stress – nicht nur ihn sondern auch mich. Ihr könnt ihn ja fragen wie gut ich das schaffe… Naja, wir sind alle in einem Prozess 🙂 Damit das besser klappt muss ich natürlich auch mir die Ruhe gönnen die ich brauche.

5 – sieh alles und jeden kritisch. Vergib dir und anderen keine Fehler!

Willst du dir selber ein Gefängnis bauen, dann sieh alles kritisch und vergib anderen nicht. Aus diesem Gefängnis kannst nur du dich entlassen. Gott ermutigt dich ganz ernst:

„Bleib nicht in diesem Gefängnis! Ändere wie du denkst. Sonst endet es nicht gut“. Heute kann der Tag sein, an dem du dein Denken langsam änderst.

Wenn du nur noch gebückt läufst, verkürzen sich deine Beugemuskeln; deine Streckmuskeln, die den Körper in die aufrechte Position bringen, werden schwächer (um das einmal vereinfacht darzustellen). Es braucht langes Üben und Trainieren, um dich wieder in die aufrechte Position zu bringen. Und je mehr Zeit du verstreichen lässt, desto schwieriger wird es.

Wende das Bild doch mal auf das kritische Denken an und die Weigerung zu vergeben: Diese Lebenshaltung bewirkt, dass du nur noch gebückt durchs Leben gehst und nicht mehr aufrecht leben kannst.

Vergeben: Lebensgewohnheiten gegen depressive Gefühle
By fauxels

Es braucht Übung, um aus dieser Position heraus zu kommen. Am Anfang tut es vielleicht auch weh und ist sehr anstrengend. Aber es ist nicht unmöglich. Je länger du allerdings in dieser Position bleibst, umso schwieriger wird es.

Deshalb, vermeide schlechtes Reden über dich und andere so gut du kannst. Sei gnädig mit dir und anderen. Bitte Gott um Hilfe. Er kann und will!

6 – sei undankbar!

Vielleicht gibt es in deinem Leben nicht viel Grund zum Danken. Dann tut mir das sehr leid. Es ist nicht schön, wenn dein Leben von viel Leid und traurigen Erlebnissen erfüllt ist.

Aber sieh Dankbarkeit mal eher als etwas an, das schöne Dinge wieder sichtbar macht. Schlechte Erlebnisse bringen das, was noch an Gutem im Leben da ist, zum Verschwinden. So gewinnt die Dunkelheit: zuerst kommt das Schlechte und dann verschwindet das Gute aus unserem Blickfeld.

Schau dich heute mal um und versuche Gott immer wieder für etwas zu danken, das du als selbstverständlich hinnimmst. Die frische Morgenluft, den Sonnenuntergang, ein Baby,… Dabei finde ich es wichtig, diesen Dank an Gott zu richten. Denn von ihm kommt schließlich auch die Freude.

Dankbarkeit -Lebensgewohnheiten gegen depressive Gefühle

Wenn meine Kinder in den Raum hinein für etwas Danke sagen und ich es nicht mitbekomme, wieviel Wert hat dieser Dank? Freue ich mich an ihrer Freude? Freuen sich meine Kinder an meiner Freude?

Danken hat viel mit Beziehung zu deinem Gott zu tun. Und aus der Beziehung kommt die Freude, nicht aus dem Danken allein. Denn wenn du anfängst ihm zu danken, wird Gott anfangen können, dir immer mehr schöne Dinge zu zeigen, die er für dich vorbereitet hat, obwohl dein Leben gerade schwer ist. Er wartet nur darauf.

Depressive Gefühle? Diese 6 Lebensgewohnheiten helfen!

Das waren die 6 Lebensgewohnheiten, die dein Leben auf jeden Fall schwerer machen und bei depressiven Gefühlen nicht helfen. Um das ganze positiv zu formulieren, hier also nochmal umgekehrt. Diese 6 Lebensgewohnheiten heilen dich nicht, können dir aber bei depressiven Gefühlen hoffentlich helfen:

  1. Verbringe täglich Zeit mit Gott.
    Er ist so wichtig für dein Herz wie trinken und essen für deinen Körper.
  2. Schaffe Erholungsphasen in deinem Alltag.
    Fang heute damit an. Wenn das nicht geht, ändere etwas! Lass keine Ausreden gelten, dass du ja nichts ändern kannst.
  3. Füll deine Pausen nicht mit Medien, Nachrichten, sinnloser oder deprimierender Musik.
    Du lässt ja auch nicht zu, dass alle Welt ihren Müll bei dir auf dem Grundstück abliefert! Dasselbe muss für dein Herz und deine Gedanken gelten!
  4. Akzeptiere deine Grenzen als Mensch – Gott hat dich gut aber begrenzt gemacht.
    Du musst nicht alles können und nicht perfekt sein. Und du musst nicht sein wie andere.
  5. Vergib dir und anderen.
    Anstatt kritisch zu denken, übe es, nette Gedanken über dich und andere zu haben.
  6. Sei Gott dankbar.
    Wenn du das anfängst, kann Gott dir immer mehr Schönes zeigen, das du gar nicht mehr sehen konntest. Er ist richtig gut darin.
dein Herz ist es Gott wert, dass du vergibst
by towfiqu barbhuiya

Welchen dieser Punkte, denkst du, solltest du in Angriff nehmen? Gibt es einen Punkt, der dich noch ausführlicher interessiert? Ich freu mich von dir zu hören!

Deine Anita

Glückliche Beziehung? Investiere in diese 7 Schritte

Glückliche Beziehung? Investiere 7 Schritte

In sieben Tagen zu einer glücklicheren Ehe?

Okay, das ist schon eine steile Behauptung: Eine glücklichere Ehe in nur 7 Tagen. Eine Woche flitzt vorbei wie im Zeitraffer, während ich das Gefühl habe, mich in Zeitlupentempo slo-mo zu bewegen. Also was kann ich schon in einer Woche schaffen? …geschweige denn verändern!?

Eine Woche – wenig Zeit, aber in sieben Tagen kann sich unglaublich viel ändern. Jeder Tag trägt Potenzial in sich für etwas Neues: Gutes wie Schlechtes. Und mal ganz ehrlich: um einen riesigen Streit hervor zu beschwören, braucht man nur Minuten…

Deshalb: in einer Woche wird nicht alles perfekt (auch nicht in einem Jahrhundert). Aber sieben Tage können sieben Schritte werden, die deine Beziehung glücklicher machen.

Dabei kann dir dein „Ich“ von früher helfen, etwas wiederzuentdecken: Wie hast du es überhaupt geschafft hast, dich in deinen Partner zu verlieben?

Auf dem Standesamt

Bei unserer Standesamtlichen Hochzeit 2004 hat die Standesbeamte uns einen so bescheuerten Wunsch zugesprochen, dass er mir hängen geblieben ist: „Ich wünsche Ihnen, dass ihre Ehe wie ein Spaziergang an einem Strand ist, wo immer die Sonne scheint, und dass nie ein Sturm kommt.“ Nichts anderes weiß ich mehr aus der Rede, außer diesem Wunsch.

Utopisch. Wenn das meine Erwartung an meine Ehe wäre, müsste ich auf das erste Gewitter nicht lange warten. Und der Schock über dieses Gewitter ist umso größer, je übertriebener die Erwartung an meine Beziehung ist.

Vielleicht fragst du dich deshalb, ob es überhaupt Sinn macht zu heiraten, wenn es früher oder später eh knallt und alles im Arsch ist?

Deshalb will ich dir heute sagen: deine Ehe ist sehr viel robuster, als du es vielleicht denkst. Ganz viel kann wieder heil werden, ohne dass eure Beziehung zerbrechen muss. Und es gibt einige Dinge, die du tun kannst, um deine Ehe oder Beziehung allwettertauglich zu machen.

Schlecht oder schlecht gepflegt?

Wenn du von deiner Beziehung denkst, dass sie schlecht ist, ist es meistens korrekter zu sagen: „Meine Ehe ist schlecht gepflegt“ – schlecht gepflegt von dir, deinem Partner oder von euch beiden. Dieser Unterschied ist wirklich wichtig. Denn: eine schlechte Ehe einfach „gut machen“ ist schwierig. Aber eine schlecht gepflegte Beziehung besser pflegen kann jeder! Und das wirkt sich aus.

In der Überschrift steht ganz bewusst „glücklicher“. Das Wort „glücklich“ ist viel zu statisch, als gäbe es nur einen Zustand in der Welt, mit dem man eine glückliche Beziehung beschreiben könnte. Aber die glücklichste Ehe wird plötzlich traurig, wenn einer oder beide Partner Entscheidungen treffen, welche die Beziehung verletzen. Und eine eher schlechte Ehe kann sich dann plötzlich glücklicher anfühlen, wenn einer oder beide positive Veränderungen einführen.

Glückliche Beziehung: Investiere in 7 Schritte in die richtige Richtung!

Diese folgenden 7 Punkte sind für mich in meiner Ehe wie ein Kompass. Wenn die Stimmung zwischen meinem Mann und mir etwas schlechter wird, denke ich: Okay, welcher Bereich unserer Beziehung wird gerade schlecht gepflegt? Und dann richte ich mich neu aus. Denn bei einem Kompass muss einfach die grobe Richtung stimmen. 100% auf Kurs bleiben wäre schrecklich mühsam und dazu unnötige Energieverschwendung. So empfindlich sind unsere Beziehungen nicht.

7 Tage um deine Ehe wieder richtig auszurichen
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7 Dinge, die du von deinem früheren verliebten „Ich“ lernen kannst

Ich hoffe dass diese sieben Tipps dir und deiner Beziehung auch helfen können. Sind dir 7 Punkte zu viel? Kein Problem! Das frühere verliebte „Ich“ weiß, wie es geht! Erinnere dich einfach: Wie warst du, als du dich in deinen Partner verliebt hast? Einer, der wahnsinnig verliebt ist, weiß wie „Liebe“ geht. Verliebt zu sein scheint mir wie ein in unserer DNA einprogrammiertes Tutorial von Gott: „Lieben für Dummies!“, als ob er sagt: „Jetzt zeige ich dir mal, wie das geht mit dem Lieben, und dann darfst du selbst weiter machen“. Ein Starter-Set fürs Lieben sozusagen.

7 Tipps fürs verliebt bleiben:

1. Verurteile deinen Partner nicht dafür, nicht perfekt (für dich) zu sein. Du bist es auch nicht.

Verliebte können das nur zu gut: die Schwächen des anderen ignorieren… manchmal gegen alle Vernunft.
Verachtung beschreibt der Beziehungsforscher John Gottman als absoluten Liebeszerstörer. Wenn er Verachtung in einer Ehe beobachtet, gibt er der Beziehung nicht viel Hoffnung.

Wenn Gefühle der Verachtung eine Pflanze wären, dann ist Verurteilung ihre Wurzel. Bei den meisten Wurzeln bringt es wenig, die Blätter abzuschneiden. Da wachsen halt Neue nach. Die Wurzel muss raus.

Verurteilen geht ganz einfach:
Du siehst die Schwächen deines Partners und hast kein Verständnis für sie.

„Dass du so bist, kann ich einfach nicht verstehen. Ich wäre an deiner Stelle nicht so blöd wie du. Und du hast keine Entschuldigung dafür, dass du so bist.“ Das, würde ich sagen, ist die Essenz, wenn du jemanden verurteilst.

Mit Verständnis würdest du sagen: „Das ist zwar ein Problem in dir. Aber ich liebe dich trotzdem.“

Aus diesem Grund ist Verurteilen so zerstörerisch: Je mehr du deinen Partner kritisierst, umso mehr wirst du nur noch das Schlechte sehen und das, was er oder sie falsch macht.

Verurteilen zerstört deine Ehe bombensicher. Vergeben heilt
By Wendelin Jacober from Pexels

Wenn du vorhast deine Ehe zu zerstören, dann tu es mit Verurteilung! Das verspricht ein 100%ige Erfolgsgarantie. Verurteilung tötet jedes Gefühl von Liebe, das du für deinen Partner hast; und mit ein bisschen Zeit stirbt auch seine Liebe für dich.

Aber Veränderung ist möglich. Die Lösung ist allerdings nicht, einfach nichts Kritisches mehr zu sagen. Es geht vielmehr um dein Denken. Nimm dir heute einmal Zeit, über das nachzudenken, was du so an deinem Partner kritisierst.

Und dieses Mal schau dich selbst kritisch an! Bist du perfekt, dass du das Recht hast, deinen Partner zu verurteilen? Wenn deine Antwort „Ja“ ist, dann ist sie in Wirklichkeit „Nein“. Denn ein „perfekter“ 😉 Mensch weiß, dass er nicht perfekt ist und nicht das Recht besitzt, die Menschen um ihn herum zu verurteilen.

Und dann nimm deinen inneren Kompass und dreh dich von „ich verurteile meinen Partner“ zu „ich will meinen Partner nicht mehr verurteilen“.

2. Redet über alles

Nicht verurteilen, trotzdem reden. Ohne Tabus. Aber die Grundhaltung ist wichtig: „Nicht wir kämpfen gegeneinander“, sondern: „wir kämpfen Seite an Seite gegen unser Problem!“ Ich finde den Maulkorb für Gespräche hierbei recht anstrengend. Sage nicht: „…“, sondern sag es doch so: „…“. Ich will im Gespräch mit meinem Mann (oder auch mit guten Freunden) nicht ständig auf jedes Wort achten, dass ich ja nichts Falsches sage.

Die Grundeinstellung ist das Entscheidende. Du kannst mit dieser „Saubermann-Sprache“ alles richtig sagen und dabei eine scheiß innere Haltung haben. So bist du unangreifbar, denn du hast ja nichts Falsches gesagt. Aber das bringt niemanden weiter. Und dich schon gar nicht.

Zeig dein Herz und sei ehrlich – auch zu dir selbst. Aber mit einer riesen Portion Barmherzigkeit für den anderen – auch für dich selbst… eben ohne zu verurteilen, sondern mit einem Herzen, das für beide eine gute Lösung finden will. Denn es geht dir ja nicht darum, dass es nur für dich besser wird, oder …?

Die Gespräche mit meinem Mann sind dann am besten, wenn ich nicht mehr wütend bin. Dann konnte ich etwas nachdenken und mir klar werden, was das bzw. mein Problem ist. Das klappt zeitlich natürlich nicht immer. Aber es macht Sinn, dass wir es uns gemütlich machen, während wir streiten. Warum nicht dabei auch ein Glas Wein oder eine Tasse Tee oder Kaffee trinken? Das Leben ist zu kurz um zu streiten ohne zu feiern. 😉

Glückliche Beziehung? Investiere 7 Schritte: zeit zu zweit
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3. Habt zweckfreie Zeit zu zweit

Verliebte wissen eines zu tun: So viiiiel Zeit wie möglich mit dem anderen verbringen. Zu allen (un-)möglichen Zeiten. Wie z.B. durch die Nacht während dem Schlafen einen WhatsApp-Call laufen zu lassen. Damals wusste man, was wichtig ist, um sich näher zu kommen und sich kennenzulernen.

Dann passiert das Leben. Und die Gefahr ist groß, das zu vergessen:

Es ist immer noch wichtig, genug Freizeit miteinander zu verbringen,
um euch nahe zu bleiben und nicht zu vergessen, wer der andere ist.
Ihr braucht Zeit, damit ihr euch auch im nächsten Monat noch kennt.

Dabei zählt nicht die Zeit, in der man organisiert, aufräumt, arbeitet, Probleme bewältigt…

Wenn ihr einen teuren Urlaub bucht, an dem ihr dann nur arbeiten müsst, fühlt ihr euch verarscht. Die Liebe zwischen euch fühlt sich auch verarscht, wenn die Zeit, die eure Liebe braucht, um am Leben zu bleiben, mit Stress und Arbeit gefüllt ist.

Lerne von deinem verliebten „Ich“. In dir selbst liegt die Anleitung zum glücklich-verliebt-Bleiben.

Manchmal ist zweckfreie Zeit schwer umsetzbar oder phasenweise unmöglich. Das ist natürlich okay. Aber wenn „keine Zeit“ zum neuen Lebensmodell wird, könnte das schief gehen. Wenn deine Ehe ein Schiff ist, dann ist ihr Hafen die Zweisamkeit.

Es geht nicht gut, wenn ein Schiff nur immer weiter segelt ohne Zeit für Reparaturen. Der Satz „Es geht halt nicht anders“ hat ein bitteres Echo, wenn man dem Schiff zusehen muss, wie es in den Tiefen des Ozeans versinkt. Aber das Gute ist: Der Hafen ist nur eine Entscheidung weit entfernt.

Habt ihr schon lange keine entspannte Zeit miteinander verbracht? Fangt diese Woche damit an! Am Anfang fühlt es sich vermutlich eher nicht sehr entspannt an. Aber mit der Zeit wird es schöner. Gebt einfach nicht auf. Ein bis zwei Abende in der Woche (oder ein paar Stunden tagsüber, wenn es abends nicht geht) empfinden wir als Minimum.

4. Liebe Humor – vermeide Zynismus

Glückliche Beziehung? Investiere 7 Schritte
By Mikhail Nilov from Pexels

Humor ist eine göttliche Superkraft. Vielleicht bin ich etwas voreingenommen, da ich Humor liebe und einen extrem humorvollen Mann hab (inzwischen auch zwei manchmal zu humorvolle Teenager…). Aber Humor ist wie Medizin, um das Leben leichter zu nehmen. Es gibt so viel Schweres in der Welt und im eigenen Leben. Aber durch Humor wird vieles so viel leichter.

Humor ist die Einstellung eines Menschen,
der sich über seine Probleme erhebt wie ein Krieger, und trotzdem lacht.

Das Gegenteil ist andauernder „Todernst“ oder zynische Bemerkungen über die Schwächen des anderen. Die Haltung eines Kriegers ist es, die dich befähigt aufzustehen und etwas an deiner Situation zu ändern. Trotzdem lachen kann ich allerdings nicht einfach ohne Weiteres, wenn es mich innerlich zerreißt.

Ich persönlich schaffe das nur so: Ich lade Gott in die Situation ein, die mich belastet. Wenn ich in meinen Gedanken für Gott Platz mache, dann ist es so, als ob er sagt: „Hey, es ist nicht so schlimm. Ich mache es wieder gut!“

Dieser Satz über deiner Ehe hat viel Kraft; vor allem, wenn du ihn aus Gottes Mund hörst. Dann löst sich Stück für Stück die Ernsthaftigkeit eines schlimmen Streits auf und du kannst trotzdem lachen.

Vielleicht kennst du andere Wege. Aber es ist logisch, mich damit an Gott zu wenden. Er ist der Erfinder von schönem, befreiendem Humor.

5. Sei ehrlich

Das mit der Ehrlichkeit ist ja so eine Sache. Ich wünsche mir, dass der Verkäufer mit mir ehrlich ist. Mein Partner und meine Kinder sollen mir gegenüber auch ehrlich sein. Aber kommt es hart auf hart, gilt eins: Eine kleine Notlüge gönne ich mir schon mal ab und zu. Trifft das auf dich zu? Dann will ich dir sagen:

Es macht wirklich Sinn deinen inneren Kompass auf Ehrlichkeit auszurichten! Denn: Kleine Unehrlichkeiten bewirken, dass sich dein Partner nie sicher sein kann, was noch alles nicht wahr ist zwischen euch. Denn:

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Das ist ein sehr simples Sprichwort mit unglaublicher Wahrheit. In jeder Beziehung geht die Basis von Vertrauen ohne Ehrlichkeit verloren.

Aber es hört nicht damit auf, dass dein Partner sich nicht mehr auf deine Worte verlassen kann.

Lügen und Geheimnisse brodeln im Herz und rauben dir Luft zum Atmen. Denn die Frage bleibt: „Ist alles aus, wenn das rauskommt?“ Da kannst du gleich täglich eine kleine Dosis Gift schlucken und lebst wahrscheinlich noch gesünder.

Aber was, wenn sich schon ein großer Haufen Lügen aufgetürmt hat?

Vielleicht ist es unmöglich, alles auf einmal ehrlich zu sagen. Aber das eine kann jeder: Stelle ab heute deinen inneren Kompass auf Ehrlichkeit! „Ich will ein (liebevoller!) ehrlicher Partner sein.“ Und du kannst Gott bitten, dir dabei zu helfen die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Ein weiteres Problem mit den kleinen Notlügen ist das: Wenn ich in unwichtigen Situationen nicht versuche ehrlich zu sein, werde ich auch in wichtigen Momenten versucht sein zu lügen.

Neulich hat mein Mann gefragt, wo seine alten Hausschuhe hingekommen sind. Ich bin mir nicht sicher, aber es ist möglich, dass ich sie weggeschmissen habe. Denn das weiß ich noch: Sie waren definitiv reif für die Tonne.

Jetzt musste ich mich entscheiden. Sage ich einfach: „Ich hab keine Ahnung, wo du sie hin hast?“ Oder sage ich die Wahrheit: „Ich weiß es nicht sicher. Aber es kann sein, dass ich sie weggeschmissen habe.“ Naja. Ehrlich stehe ich schlechter da.

Äußerlich scheint das wie eine ziemlich kleine Sache – innerlich ist sie es aber nicht: Ich bin wieder ein bisschen besser darin geworden, die Wahrheit zu sagen, auch wenn es unbequem oder peinlich ist.

Einen Satz höre ich öfter beim Thema Lügen: „Ich schade damit ja Keinem“. Ja, manchmal stimmt das vielleicht. Aber dabei vergisst du einen, dem du immer schadest: Dir selber. Lügen verändert dich. Immer ein kleines, winziges Bisschen, ohne dass du es bemerkst. Und es dauert nicht lange, bis der Unterschied zwischen Wahrheit und Lüge verschwimmt.

Das können wir Menschen recht gut – uns selbst etwas vormachen. Ein machtvolles Gegengift gegen Selbstbetrug ist Wahrheit. Ich habe neulich ein tolles Sprichwort gehört: „Säe einen Gedanken und du erntest eine Tat, säe eine Tat und du erntest eine Gewohnheit, säe eine Gewohnheit und du erntest ein Schicksal.“

6. Sei treu

Eine Beziehung ohne absolute Treue ist wie Bungee-Jumping ohne Seil… Da fehlt einfach etwas. Ja, man hat während dem Seitensprung ziemlich viel Bewegungsfreiheit, aber auch nur so lange man von der siebten Wolke fliegt. Ziemlich schnell macht es klatsch, und die Beziehung ist vorbei.

Selbst wenn man dann noch dreißig Jahre verheiratet bleibt, ist es schwer, die Überreste der Beziehung vom Boden zu kratzen und sich an ihnen zu freuen.
Dennoch ist es nicht unmöglich, sich von einem Beziehungsbruch zu erholen. Aber es ist extrem schwer und der Preis ist extrem hoch.

Glückliche Beziehung? Investiere 7 Schritte: Treue ist einer der 7 Schritte
By geralt from Pixabay

Meine Treue zu meinem Mann und seine zu mir, fängt im Zensieren meiner und seiner Gedanken an: Welches Kopf-Kino erlaube ich? Was schaue ich mir an? Pornographie und Phantasien über andere Partner sind der Anfang der Untreue. Das ist ein Türöffner, der nur auf eines wartet: Bis die richtige Gelegenheit anklopft.

Ich persönlich lass mich nicht auf tiefe Freundschaften mit anderen Männern ein. Mein Mann ist mein bester Freund und wenn, dann treffen wir uns gemeinsam. Das empfinden wir als einen guten Schutz. Ein Seitensprung entsteht nicht über Nacht, sondern schleichend über Monate, indem ich erlaube, dass ein anderer Mensch die Stelle meines Partners einnimmt. Naja, so machen wir es halt.

7. Gib der Intimität einen hohen Stellenwert

Stell dir einen Raum vor. Dieser Raum ist eure Beziehung. Wie ihr diese Beziehung lebt, entscheidet über die Temperatur in diesem Raum, so wie ein Thermostat. Ist es zu heiß? Oder so kalt, dass man schon Bilder in die Eisschicht auf dem Fenster malen kann? Oder so, dass sich beide in diesem Raum wirklich wohl fühlen? Kümmert sich keiner um die Temperatur, wird es automatisch zu kalt (oder zu heiß).

Die Intimität ist in eurer Beziehung eher wie ein Thermometer. Im Bett stellt ihr fest, wie es in eurer Beziehung läuft. Für eine gewisse Zeit kannst du oder dein Partner eine schlechte „Temperatur“ zwischen euch ignorieren oder geheim halten. Aber früher oder später wird klar, dass etwas nicht stimmt.

Ich hab bemerkt, dass es normalerweise so ist (natürlich mit Ausnahmen): Frauen müssen sich geliebt fühlen, um Intimität zu wollen. Männer hingegen fühlen sich geliebt, wenn sie körperliche Intimität haben. Das kann schnell zu einem Teufelskreis werden.
Erst recht wenn die Beziehung durch Umstände belastet ist. Aber muss es nicht.

Wichtig ist: Beide müssen versuchen, sich um eine gut eingestellte Temperatur zu kümmern.
Wenn es dir und deinem Partner wichtig ist, dem anderen Liebe zu geben und nicht nur Liebe zu erwarten, kann es gut klappen. Wenn einer nur erwartet, der andere nur gibt, dann wird es auf lange Sicht nicht gut gehen.

Erfüllte Intimität bedeutet, dass beide Partner einander genießen. In der Ehe (er)trägt man einander. In der Intimität feiert man das gemeinsame Ertragen.

Sobald sich ein Partner in der Beziehung schlecht fühlt (zu Recht oder zu Unrecht), schlägt die „Temperatur der Intimität“ aus: Dann müsst ihr euch wieder um die Beziehung kümmern.

Das bedeutet manchmal reden: „Wie denke ich über dich? Wie denkst du über mich? Fühlen wir uns in unserer Ehe wohl? Verachtest du mich oder ich dich? Interessieren dich meine Gedanken und Gefühle? Und interessieren mich deine?“ Verachtung und Desinteresse sorgen garantiert für eine schlechte Stimmung im Bett.

Egal welcher Konflikt – du trägst ihn mit ins Bett.

Oder es ist wieder an der Zeit, mehr entspannte Frei-Zeit miteinander zu verbringen.

In jedem Fall macht es keinen Sinn, eine gute „Temperatur“ zwischen euch zu erwarten, ohne dafür die Temperatur einzustellen. Ist die Stimmung bei minus 10 °C bringt es nicht viel, aufs Thermometer zu klopfen und so zu tun, als wäre es warm.

Aber es bringt etwas, über das Klima zu reden: „Ich kann gerade wegen diesen Gründen (…) nicht ins Bett. Aber ich verstehe, dass du das brauchst. Was können wir tun, dass es sich für uns beide am Ende des Tages richtig anfühlt?“

Entscheidend ist hier auch wieder: Wenn sich etwas in deiner Beziehung positiv verändern soll, darf sich dein Kampf nicht gegen deinen Partner richten. Entscheide dich heute dafür, deinen Standpunkt zu ändern: Anstatt gegen deinen Partner, stell dich neben ihn, um Seite an Seite gegen euer Problem zu kämpfen, das euch entzweit.

Glückliche Beziehung? Investiere 7 Schritte

Glückliche Beziehung in 7 Schritten – Investiere heute in deine glücklichere Ehe:

Nimm dir Zeit für Veränderung! Deine glückliche Beziehung braucht Zeit!

Zugegeben: gute Veränderungen in einer Beziehung brauchen mehr als nur sieben Tage. Aber es ist gleichzeitig doch auch erstaunlich, was man alles in sieben Tagen kaputt machen kann.

Sieben Tage Streit und man hat keine Hoffnung mehr für eine Beziehung, die davor ganz okay war. In sieben Tagen wird aber womöglich auch einiges wieder heil, oder zumindest besser.

Sieben Tage oder sieben Schritte:

  1. Verurteile deinen Partner nicht – ihr seid beide nicht perfekt.
  2. Redet über alles wie ein Team, nicht wie Feinde.
  3. Verbringt mehr als ein- bis zweimal in der Woche Freizeit zusammen (auch wenn es am Anfang vielleicht mühsam ist – es hat euch schon mal Spaß gemacht. Es wird euch wieder Spaß machen!)
  4. Lacht gerne zusammen – auch über eure Schwächen. Humor sagt: Es ist okay, ich liebe dich trotzdem! Aber meidet Zynismus.
  5. Sei bedingungslos ehrlich – richte dich innerlich auf Ehrlichkeit aus.
  6. Sei bedingungslos treu – richte dich innerlich auf absolute Treue aus.
  7. Nimm dir bewusst Zeit für Intimität – bzw. Zeit um das Klima zwischen Euch zu verbessern.

Welcher dieser Punkte ist für dich und deine Beziehung wichtig? Gibt es Punkte, die du gerne verändern möchtest? Fang heute an

Deine Anita