Meide diese schrecklichen Erziehungs Tipps wenn dein Kind nicht isst!

Hast du ewige Diskussionen am Essenstisch und dir graut es schon vor der nächsten Mahlzeit?!
Dann vermeide bitte diese Erziehungstipps, die zwar gutgemeint sind, aber dir am Ende nur noch mehr Stress bringen!

In diesem Video erfährst du, wie du wieder zu einer Einstellung als Mama oder Papa kommen kannst, die dich befähigt und stark macht, dein Kind tatsächlich zu erziehen. Verabschiede dich von Tipps, die deinem Kind schaden und DIR gleichzeitig noch mehr täglichen Stress verursachen!

Verändere deine Perspektive auf das Thema essen und erlebe, wie die Situationen am Essenstisch 3-mal am Tag 7 Tage die Woche Gelegenheiten werden, an denen dein Kind in seiner Persönlichkeit wächst und deine Familie ein Ort wird, an dem ihr euch alle etwas wohler fühlt!

In einem zweiten Video werde ich über die praktischen, konkreten Schritte und Methoden reden, wie du deinem Kind mit Liebe beibringen kannst (fast 😉 )alles ohne großes Theater zu essen.

Körper Und Seele Gesund Ernähren?! 6 Gründe, warum Du es NICHT tust!

Gesunde Ernährung für Körper und Seele?! Der kurze Kick der zu langen Problemen führt.

Wir leben im 21. Jahrhundert und vieles ist kein Geheimnis mehr. Wir wissen viel über Krankheiten und auch manches über die Gründe. Das ungesunde Nahrung nicht gut für uns ist, ist z.B. lange schon bekannt. Aber dass ungesunde Nahrung tatsächlich krank macht wird doch häufig angezweifelt.

Ich hab kürzlich in meinem Leben eine große Umstellung meiner Ernährung vornehmen müssen. Meine körperlichen Symptome waren

  • Gelenkschmerzen, Fußschmerzen
  • Muskel- und Sehnenschmerzen
  • Erschöpfung
  • andauernde Übelkeit und Verdauungsstörungen
  • Benommenheit und Schwindel
  • trockene Augen und Mundschleimhaut
  • Bauchschmerzen
  • Zyklusbeschwerden

Dies alles hatte ca. 2011 angefangen und sich langsam gesteigert, mit immer mehr Beschwerden im Alltag. Im Jahr 2021 wurde es dann extremer, so das körperliche Arbeit immer mühsamer war und ich mich von 31 Tagen im Monat ca. 4 Tage einigermaßen gut gefühlt habe.

Ich hab mich körperlich mit 40 Jahren sehr alt gefühlt. Vom Sofa aufstehen war anstrengend. Ich konnte nicht mal für eine Stunde Schuhe mit Absatz tragen, da meine Füße so schmerzten. Einlagen und „Oma-Schuhe“(so nenne ich sie jetzt mal😂) waren die vorgeschlagene Therapie. Tanzen war beschwerlich da meine Gelenke sich dabei so anfühlten, als würden sie gerade kaputt gehen.

Das Bett schien mir immer mehr der Ort meiner Bestimmung zu sein: „Das ist meine Berufung! Im Bett zu liegen!“

Einkaufen, kochen, aufräumen,… alles war anstrengend und so schleppte ich mich durch die Tage. Wie froh bin ich, dass Jesus in meinem Leben ist! So viel Frieden und Freude hat er mir gegeben, auch wenn es mir körperlich schlecht ging. Ohne ihn will ich garn icht wissen, wie mein Herz ausgesehen hätte!

Teil 1

Keine Lust zu lesen? Schau oder höre dir hier die Videos zu diesem Beitrag an

Teil 2

Die große Umstellung, die alles verändert hat!

Die Ärzte waren mir in dieser Situation leider überhaupt keine Hilfe, sondern haben einfach schnelle Diagnosen gestellt: „Sie haben 4 Kinder? Im Alter von 10-16? Ach dann ist es ja klar: das ist einfach eine Erschöpfungsdepression. Antidepressiva werden auch gegen die Schmerzen helfen.“

Im Februar 2022, nach einer ergebnislosen  Bauchspiegelung, hab ich mich dazu entschlossen radikal auf Zucker, Weizen, tierische Lebensmittel und Alkohol zu verzichten, um herauszufinden ob einer oder mehrere dieser Lebensmittel mir die Probleme bereiten.

So fand ich dann endlich heraus, woher der großer Teil meiner Probleme kam:

  • von Gluten
  • Milchprodukten
  • Zucker
  • zu viel tierische Produkte (Ei und Fleisch)

Wie du beginnen kannst, deinen Körper und Seele gesund zu ernähren!

In dieser Zeit sind mir endlose Parallelen zwischen unserem Körper und unserem Innenleben – der Seele – aufgefallen, die ich sehr hilfreich finde. Deshalb will ich heute einen Vergleich ziehen zwischen der körperlichen und geistlichen ungesunden Ernährung.

Denn mit gesunder „Nahrung“ für meine Seele kann ich einen riesigen Unterschied für meine Gefühle, Gedanken und Emotionen machen.

Ich weiß, so viele andere bekommen vermutlich täglich auch die Diagnose gestellt: das ist einfach eine Depression. Und natürlich kann das auch oft der Fall sein, dass es stimmt.

Aber ich bin überzeugt: Häufig ist es vielleicht einfach die „falsche“ Nahrung, die einem Menschen da zu schaffen macht – sei es die echte Nahrung die wir essen, oder aber die Nahrung, die unsere Seele so braucht um gesund zu sein oder zu werden.

Was sind seelische Symptome, an denen du und ich leiden können?

SÜNDEN:

  • Unvergebenheit, Nachtragen von Schuld
  • Verurteilen
  • Neid und Stolz
  • Geltungssucht
  • Hass
  • Egoismus
  • Ehebruch
  • unbeherrschter Charakter
  • Streit
  • Feindschaften
  • Anbetung von Besitz, Macht, Status, Sex
  • Süchte
  • Gier
  • sexuelle unbeherrschtheit

BELASTUNGEN:

  • Ängste
  • Sorgen
  • Getriebenheit
  • „Unerlöster Erlöster“
  • ohne Freude und ohne Liebe
  • Traurigkeit
  • Gefühl der Gefangenschaft
  • Verzweiflung
  • Selbstzweifel
  • Leistungsdenken
  • sich ständig Rechtfertigen müssen
  • Gefühle der Verwirrung
  • Selbstanklage
  • Kontrollsucht
  • Wut
  • Angst vor Veränderung

Ich glaube sehr viele Menschen leiden wie ich an unerklärlichen körperlichen Symptomen, die mit einer umgestellten Ernährung verschwinden oder zumindest schwächer werden können. Dass alleine ist schon ein riesen Erfolg.

Aber der Fokus heute soll auf dem liegen, was in deiner Seele passiert und was du von deinem Körper lernen kannst.

Was passieren kann, wenn du deinen Körper und Seele gesund ernährst!

Für mich ist es eine Befreiung geworden, auf gewisse Nahrungsmittel zu verzichten,  weil es mir endlich wieder besser geht. Ich habe in meinem Körper einen riesigen Unterschied bemerkt nachdem ich lange nicht wusste, was los ist.

Genau wie Nahrung für den Körper macht auch das, was ich meinem Inneren so täglich füttere sich schleichend bemerkbar.

Oft ist es extrem zeitverzögert und ohne scheinbaren Zusammenhang. Aber seit ich Zusammenhänge erkannt habe, fällt es mir leichter, die gesunde Nahrung zu wählen.

Für mich ist es eine riesige Befreiung geworden, auf gewisse ungesunde seelische „Nahrung“ zu verzichten.  Denn auch im seelischen Geschehen kenne ich die verwirrende Unsicherheit, was innerlich eigentlich los ist. Und ich kenne auch den Unterschied den Gott in meinem Alltag macht, wenn ich ihm wirklich begegne. Denn ein häufig vorkommendes Bild, das Jesus für sich selbst gebraucht, ist es, wie Essen und Trinken zu sein.

Aber im Alltag gibt es Gründe, die mich von dieser geistlichen gesunden Ernährung abhalten. Und diese treffen genauso auch auf körperliche Ernährung zu.

Hier hab ich mal 6 Gründe gefunden:

1. Grund: Ich will mich nicht einschränken, denn Einschränkung ist schlecht.

Vielleicht hört sich das wie eine riesige Einschränkung an: Keine Nahrung mit Mehl, keine Milchprodukte, wenig Fleisch/Eier und kaum Zucker! Aber die Wahrheit für mich ist ganz anders:

Verzichte ich auf diese Dinge hab ich zwar eine große Einschränkung, das ist wahr. Aber dafür ist eine größere Einschränkung in meinem Leben weggefallen: Ich hab wieder Kraft, keine unnatürliche Erschöpfung, Übelkeit und Schmerzen mehr. Ich kann körperlich Arbeiten und Sport machen ohne Gelenkschmerzen und übertriebenen Muskelkater, der dann 2-3 Tage anhält.

Also ist die Frage manchmal nicht:

Will ich Einschränkungen haben?
Sondern: Welche Einschränkung will ich haben?

Deshalb hilft es zu fragen: Was verliere ich, wenn ich mich weiter ungesund ernähre? Was riskiere ich in 10 Jahren?

Seelisch wird diese Wahrheit noch viel mehr unterschätzt als körperlich.

Bin ich mir bewusst, dass das,
womit ich heute meine Seele füttere
morgen einen anderen Menschen aus mir macht?

Füttere ich mich mit tratsch und klatsch? Das wird der Mensch sein, der ich morgen bin. Stehen Ängste und schlechten Nachrichten auf meinem Speiseplan? In einem Jahr wir die Angst noch viel mehr Raum haben als sie heute schon hat.  Bin ich untreu und pflege Phantasien? Rate mal in was ich in den nächsten Monaten rutschen kann.

Lüge ich gerne und viel? In ein paar Jahren kann mein ganzer innerer Mensch nur noch aus einem Wirrwarr an Lügen bestehen – das schlimmste dabei wird dann sein, dass alle anderen es bemerken, nur ich nicht.

Schaffe ich es nicht 15 min. einfach zu sitzen? Morgen schaff ich vielleicht nicht mal 5 min. Und irgendwann komm ich ohne Medikamente gar nicht mehr zur inneren Ruhe. 

Man ist was man isst.

Deshalb muss ich mich entscheiden, mit welcher Einschränkung will ich Leben? Mein eigener König sein und nach meinem Willen leben? Oder Jesus als König akzeptieren? Jesus sagt dazu:

Denn was würde es einem Menschen nützen, wenn er alles gewinnt, was diese Welt zu bieten hat, sich selbst aber dabei verliert oder schadet? Lukas 9,25

2. Grund: Ich hab zu wenig davon, wenn ich mich gesund ernähre

Auf den ersten Blick könnte das seelisch wie körperlich den Eindruck machen. Deshalb warten wir Menschen glaub ich oft  auf den Punkt wo der Leidensdruck hoch genug ist.

Ich wusste schon lange dass gesunde Ernährung wichtig ist. Aber radikal geändert hab ich es erst als ich so nicht mehr weiterleben konnte. Denn natürlich will ich mich ja nicht umsonst enthalten.

Auch geistlich gesehen ist häufig ein Grund weshalb Menschen die Zeit mit Gott, Beten, Gottesdienste besuchen, etc. so geringhalten. Es bringt ihnen scheinbar nicht so viel.

Die Liste der sogenannten Wohlstandskrankheiten ist lang. Und wird länger. Aber auch die Seelische Ungesundheit nimmt eben enorm zu.  

Aber wer erwartet, nach einer guten Mahlzeit zu erleben, wie die Pfunde purzeln oder Symptome verschwinden wäre ein Narr. Das was wir essen – seelisch wie körperlich – verändert uns ganz langsam. Eine Entscheidung, das Leben mit Gott zu versuchen bringt keine Früchte im Leben, sondern nur wenn ich eine Beziehung mit ihm täglich lebe.

Du brauchst keinen Moment des Glaubens, sondern ein Mindset (Grundeinstellung) des Glaubens!

Ich kann aber investieren, bevor es zu spät ist und der Schaden nur noch begrenzt werden kann. Aber selbst das ist besser, als nichts zu tun, wenn der Schaden schon groß ist.

Und vielleicht geht es nicht mal um meinen eigenen Schaden, sondern um die Menschen um mich herum. Ich präge meine Mitmenschen extrem. Gut wie schlecht.

Wenn Menschen den Glauben der Eltern über Bord geschmissen haben, aber noch überzeugt an den Werten festhalten, werden die Kinder vermutlich den nächsten Schritt gehen und einige der unbequemeren Werte über Bord werfen. Das sehen wir sehr deutlich in unserer Gesellschaft. Da machst DU einen riesigen Unterschied! Positiv wie negativ!

Jesus, deine Nahrung?!

Joh. 6, 51-56: 51 Ich selbst bin das lebendige Brot, das aus der himmlischen Welt herabkommt. Wenn jemand von diesem Brot essen wird, dann wird er bis in Ewigkeit leben. Und das Brot, das ich ihm geben werde, ist mein eigenes Fleisch. Das ist die Nahrung, aus der die ganze Welt ihr Leben bezieht.« 52 Als Jesus das sagte, gerieten die Juden miteinander in einen Streit über die Frage: »Wie kann dieser Mensch uns sein Fleisch zu essen geben?« 53 Da antwortete Jesus ihnen: »Ich sage euch mit allem Nachdruck: Wenn ihr nicht das Fleisch des ewigen Menschensohns als eure Speise annehmt und sein Blut nicht trinkt, dann tragt ihr das wahre Leben nicht in euch! 54 Aber wer sich von meinem Fleisch ernährt und mein Blut trinkt, der hat das ewige, unzerstörbare Leben in sich, und ich werde ihn am Ende der Zeit zum Leben erwecken. 55 Denn mein Fleisch – ich selbst – ist die wirkliche Nahrung und mein Blut ist der wahre Trank.

Mit diesem Vergleich hat Jesus absichtlich das Essen und Trinken gewählt, ohne dass wir nicht leben können. Und man, hat er mit diesem Vergleich/ Bild die Menschen seiner Zeit irritiert! „WAAS? Wir sollen sein Fleisch essen?!“ Jesus liebt es halt provozierende Bilder zu gebrauchen…

Die Seele mit Fastfood füttern?

Aber seelisch ist es eben genau wie beim Essen leichter, mein inneres mit fast Food kurzfristig zu befriedigen. Genau wie beim Essen scheint es unnötig zu sein, Gott in meinen Alltag heute einzuladen, eine Gottesdienst zu besuchen oder täglich Bibel zu lesen. „Das macht doch kaum einen Unterschied“ denkst du vielleicht auch oft.

Jesus antwortet darauf: 63 Der Geist Gottes ist es, der das wahre Leben schenkt. Menschen können das nicht aus eigener menschlicher Anstrengung. Meine Worte sind genau das: Geist Gottes und wahres Leben. 64 Aber hier sind einige unter euch, die kein echtes Vertrauen haben.« „Das Buch“

Denn das ist der Unglaube in diesem Punkt: Gottes Beitrag macht hier eh keinen Unterschied. Aber die Wahrheit ist die: Gott will durch seine Gegenwart mein inneres stark und krisenfest machen.

Deshalb mach ich Raum in meinem Leben für die Quelle seiner Kraft. Unser Körper wird an einem Tag auf jeden Fall zu Ende gehen. Daran gibt es keinen Weg vorbei. Aber Gott bereitet in dir und mir was viel größeres vor. Das ist der wahre Jackpot.

Hilfreiche Fragen für dich:

  • Warte ich schon zu lange, bis ich was verändere?
  • Wie kann ich für Gott in meinem Alltag Raum machen, dass meine Seele endlich satt wird?

3. Grund: Wenn ich mich gesund ernähre kann ich trotzdem krank werden.

Auch mit guter Ernährung wird man krank. Das stimmt. Eine unserer Töchter bekommt bei Zuckerkonsum Neurodermitis. Aber sie reagiert nicht immer. Wenn sie allerdings mit einer Krankheit kämpft und ihr Immunsystem am Boden ist, tritt das Problem viel stärker hervor. Da ist es noch viel wichtiger ihren Körper durch gute Ernährung zu entlasten. 

Auch mit guter geistlicher Ernährung erlebe ich Krisen. Aber die Art, wie meine Seele mit dem Angriffen des Lebens umgeht, ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Wenn diese Früchte, die Jesus mir schenkt in mir lebendig sind, werde ich statt Angst, Verzweiflung, Sorge, Hass, Stress oder Gereiztheit seine Hoffnung, Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Sanftmut, Treue und Selbstbeherrschung erleben dürfen. Das ist wer er ist und was er mir schenken will.

Ich will unbedingt so durch meine Krisen gehen. Und immer wieder muss ich das üben, dass ich Jesus mitten im Sturm einlade mein Brot und mein Wasser zu sein.

Hilfreiche Fragen für dich:

  • Wie geht es meinem Seelischen Immunsystem?
  • Wo muss ich anfangen meine Seele und Gedanken zu schützen?
  • Wie will ich trainieren Gottes Wahrheiten mehr zu glauben?

4. Grund: So ein bisschen Gift hat noch niemandem geschadet

Ich glaube in uns Menschen steckt die Sehnsucht, Teil von etwas Besonderem zu sein. Der Alltag scheint dann in diesem Gegensatz geradezu banal und bedeutungslos. So ein bisschen Fastfood. So ein bisschen Schweinehaxe.

Aber in einem Film sieht es ganz anders aus, da wir die Vogelperspektive haben. Wir sehen wie James Bond den vergifteten Martini trinkt und denken: Man, wieso trinkt der das und passt nicht mehr auf!?! Wir schauen diesen entscheidenden Momenten zu, und wissen: Es geht um alles oder nichts. Aber im Alltag?

Was wenn ich und du die Vogelperspektive einnehmen würden und unser Leben von Ferne betrachten: Wie würde ich in 10 Jahren über meine Entscheidungen denken, die ich gerade treffe?

Vom Ende her gedacht

Eine tolle Übung ist auch die, vom Ende her zu denken: Was werde ich bei meinem Tod über mich sagen? Was werden andere sagen? Wie sieht mein Leben aus der Ewigkeitsperspektive aus?

Warum solltest du dich gesund ernähren? Weil du deinen Körper liebst – weil du deine Seele liebst.

Wenn ich mich einfach dauernd ungesund ernähre, zeigt das eine relative gleichgültige Distanz zu meinem Körper. So als wären er und ich nicht zwangsläufig bis zum letzten Atemzug voneinander abhängig. Oder ich unterschätze den negativen Einfluss von ungesunden Nahrungsmitteln.

Genauso ist es auch mit meinem Inneren. Unterschätze ich den Einfluss, den negative geistige Nahrung auf mich hat?

Der unterschätzte Einfluss von schlechter, seelischer Nahrung!

Dr. Jack Haskins, Professor an der University of Tennessee, verbrachte 12 Jahre damit, die Auswirkungen von Medien und das Denken der Menschen zu erforschen. Eine seiner Studien versuchte, die Auswirkungen einer fünfminütigen Radiosendung zu bestimmen, die mit negativen Nachrichten gefüllt war:

„17 Kinder im Bus in die Luft gesprengt“ „Ein Erdbeben tötet Tausende“, „Unruhen in den Straßen einer Großstadt“ und so weiter . Eine Gruppe hörte sich täglich negative Sendungen wie diese an, während eine Kontrollgruppe positivere und erhebendere Nachrichten hörte.

Nach der Auswertung der Zuhörer, die täglich fünf Minuten schlechter Nachrichten ausgesetzt waren, entdeckte Haskins vier erkennbare Auswirkungen auf sie:

  • Sie waren deprimierter als zuvor;
  • Sie glaubten, die Welt sei ein negativer Ort;
  • Es war weniger wahrscheinlich, dass sie anderen halfen; und
  • Sie begannen zu glauben, dass das, was sie gehört hatten, bald auch ihnen passieren würde.

Allein durch das Empfangen und Reflektieren der Informationen aus dem Radioprogramm wurde ihre Wahrnehmung der Welt und ihre Lebenseinstellung beeinträchtigt. Was sie für wahr hielten veränderte sich durch die seelische Nahrung, die sie aufnahmen.

Was ist ungesunde seelische Nahrung?

Negative Nahrung sieht sehr unterschiedlich aus. Ein bisschen Neid, oder Sorgen und Ängste. Es stimmt, dass die Dosis das Gift macht. Ich muss nicht als Asket umherlaufen. Aber ein Asket von dem zu werden, dass mich und andere zerstört, kann ich ruhig werden. Und dazu gehören auch Sünde und Sorgen.

Mein geistiges Immunsystem ist nicht zu jedem Zeitpunkt gleich stark. Als ich mich körperlich sehr schlecht gefühlt habe, ging es mir häufig so, dass die Nachrichten, die ja von ihrer Struktur her eigentlich nur auf das Böse fokussiert sind, noch mehr Kraft geraubt haben. Dann ist es umso wichtiger diesen Einfluss zu kürzen und mehr auf Gott zu schauen. Das ist es, was mich durch Krisen hindurch gerettet hat und immernoch rettet.

Deine Seele, ein hilfloses Kind in deiner Aufsichtspflicht

Deshalb will ich meine Seele und meinen Körper gut behandeln. Wie ich mich um ein hilfloses Kind kümmern würde. Denn genau das sind beide: mir völlig hilflos ausgeliefert wie ein Kind und abhängig von meiner Liebe.

Und zwar nicht emotional, gefühlte Liebe, sondern Liebe die aufsteht, anpackt und das Schwache beschützt, die sich in die Küche stellt und ein gutes Essen zubereitet.

Oder die Selbstliebe, die sich in einen stillen Raum zurückzieht und meine Seele Gott hinhält, oder im Geschrei der Kinder (oder Enkel, wenn man welche hat) Musik anmacht, die mich in ein Gespräch mit Gott einlädt und weg zieht von den Ängsten. Oder nach einem Streit zu Gott geht und ehrlich um seine Meinung fragt.

Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nie wieder hungern. Wer an mich glaubt, wird nie wieder Durst haben. Joh. 6, 35

Hilfreiche Fragen für dich:

  • Unterschätze ich den Einfluss, den negative geistige Nahrung auf mich hat?
  • Wie kann ich für Gott in meinem Alltag Raum machen, dass meine Seele endlich satt wird?
  • Welche meiner Gedanken sollte ich dringend mit Gott erneuern? Römer 12,2
  • Wie würde ich in 10 Jahren über meine Entscheidungen denken, die ich gerade treffe?
  • Was werden ich und andere bei meinem Tod über mich sagen?
  • Wie sieht mein Leben aus der Ewigkeitsperspektive aus?

5. Grund: Ich hab keine Kraft mich gesund zu ernähren! Das Leben ist schon anstrengend genug

Ich weiß wie anstrengend es ist, die Ernährung umzustellen. Es kostet wirklich viel Zeit und Aufmerksamkeit. Und das nicht nur an einem Tag, sondern jeden Tag. 

Aber wenn ich die Frage stelle: „Hab ich Kraft dafür mich gesund zu ernähren?“, und meine Antwort nein ist, musst ich auch hier die zweite Frage stellen: „Hab ich Kraft dafür mich ungesund zu ernähren?“

Denn die Kraft die ich für gesunde Ernährung brauche steht in keinem Verhältnis zu der Kraft, die ich bräuchte, wenn ich mich weiter für mich schädlich ernähren würde. Also entgegen der Bedürfnisse meines Körpers.

„Habe ich Kraft dafür, ohne Gott zu leben?“

Geistlich ist die Frage die gleiche: „Hab ich Kraft mich auf Jesus auszurichten? Nein, mein Leben ist so anstrengend.“ Dann stell die zweite Frage: „Hab ich Kraft auf Jesus zu verzichten?!“ Das Leben ist nämlich hauptsächlich deshalb so anstrengend, wenn ich mich nicht auf Jesus ausrichte.

Der erste Schritt ist also der zu erkennen: Ich brauche für beides Kraft, nur das eine bringt gute Früchte mit sich. Das andere Stress.

Der zweite Schritt ist der, zu Gottes Tisch zu kommen und ihn zu bitten: „Sei du die Kraft in mir, ich schaffe es nicht alleine. Gib mir Selbstbeherrschung um mich seelisch gesünder zu ernähren… “

Denn er ist die Quelle der Kraft: Selbstbeherrschung ist eine Frucht seines Geistes in uns. Manche haben mehr Selbstbeherrschung als andere. Aber am Ende muss ich es doch zugeben, dass die Selbstbeherrschung die ich habe von Gott gekommen ist. Wenn ich bis dann nicht gelernt hab mich bei ihm dafür zu bedanken, sieht es düster aus…

Hilfreiche Fragen für dich:

  • Habe ich Kraft dafür, so weiter zu leben? Wo will ich meine Energie bewusst dafür benutzen, um für meine Seele oder meinen Körper Entlastung zu bekommen?
  • Bin ich mir bewusst, dass Gott selbst mir helfen will, etwas zu verändern? Wie kann ich mich daran erinnern?

6. Grund: Ich habe keine Zeit für gesunde Ernährung. Das ist ein Luxus den ich mir nicht leisten kann

Es kostet wirklich Zeit sich gesund zu ernähren. Aber die Zeit die ich verliere spare ich extrem durch später weniger Arzt und Krisengespräche ein. Körperlich kämpfe ich persönlich sehr viel weniger lang mit Infekten. Auch die Kraft die im Alltag fehlt nimmt viel Zeit weg, bzw. führte in meinem Fall dazu, dass ich mich nur noch in Zeitlupe durch den schnellen Alltag bewegen konnte. Das war richtig ätzend.

Deshalb muss ich mich in meinem Alltag wirklich oft fragen: für was ist es jetzt Zeit? Ich habe bemerkt: Wenn ich nicht zuerst die Ernährung von meiner Familie und mir organisiert habe, herrscht über dem ganzen Tag irgendwie Chaos.

Bist du auch für das Essen der Familie verantwortlich? Die anderen Menschen können sich das gar nicht vorstellen, wie viel Arbeit das bedeutet, wenn man sich einfach an den gedeckten Tisch setzten kann!

Deshalb muss ich mir die Zeit für unsere Ernährung nehmen. Und dann kann der Alltag kommen, aber die Basis steht.

Beziehungen können nicht „schnell erledigt“ werden!

Meine Beziehung zu Gott zu pflegen braucht auch Raum und Zeit. Genau wie jede andere Beziehung die ich hab. Beziehungen sind äußerst zeitintensiv. Hier gibt es auch wieder Fragen, die ich mir stellen kann:

  • Für was muss ich gerade jetzt Zeit haben?
  • Was sind meine Prioritäten?
    • Ich habe nur 24 h Zeit/Tag. Besser organisieren damit ich alles geschafft bekomme ist im 21. Jahrhundert nicht die Lösung! Was muss weichen?
  • Wie will ich lernen Nein zu sagen?
    • Wen bitte ich heute, mich wöchentlich zu fragen ob ich 1 % besser geworden bin im Nein sagen?

Tatsächlich hat Nahrung ja die Fähigkeit Schadstoffe und Gifte zu binden und dem Körper zu helfen, diese loszuwerden. Und anstatt der Schadstoffe liefert gute Nahrung Heilstoffe und Aufbau Stoffe.

Interessanterweise ist das so ziemlich genau das, was Gott von dir und mir als Menschen will. Er will in dein Leben hineinkommen, deinen ganzen Körper und Geist (wer du bist) erfüllen. Dann will er dich von deiner Schuld und deinen Verletzungen befreien und heilen, da diese dich vergiften. Du gibst ihm also deine Schuld und Scham, dafür gibt er dir seine Vergebung, Frieden, Herrlichkeit und die Früchte, die seinen heiligen Geist beschreiben.

Sein Befreiungsschlag für DICH am Kreuz

Ca 700 Jahre bevor Jesus ca. im Jahr 30 n.Chr. am Kreuz stirbt, schrieb der Prophet Jesaja folgende Worte auf:

Er wurde verachtet und von den Menschen abgelehnt – ein Mann der Schmerzen, mit Krankheit vertraut, jemand, vor dem man sein Gesicht verbirgt. Er war verachtet und bedeutete uns nichts.
Dennoch: Er nahm unsere Krankheiten auf sich und trug unsere Schmerzen. Und wir dachten, er wäre von Gott geächtet, geschlagen und erniedrigt!
Doch wegen unserer Vergehen wurde er durchbohrt, wegen unserer Übertretungen zerschlagen. Er wurde gestraft, damit wir Frieden haben. Durch seine Wunden wurden wir geheilt!
Wir alle gingen in die Irre wie Schafe. Jeder ging seinen eigenen Weg. Doch ihn ließ der HERR die Schuld von uns allen treffen.
Jesaja 53,3-6

Heute ist dein Tag!

Du kannst Beten und Jesus, den Heiler einladen, das zu tun was er vorbereitet hat. Das ist für mich so eine wichtige Erkenntnis dabei: Ich werde nie Kontrolle darüber haben, was er tut, aber nur die Möglichkeit ihn einzuladen.

Was wird passieren, wenn du das tust? Keine Ahnung! Aber wie bei der Umstellung der Ernährung ist es es wert ihn einzuladen. Selbst wenn nicht alles geheilt wird oder sofort wieder gut ist. Schlimmstenfalls kommt er nur mit seinem Frieden, seiner Freude, seiner Kraft und verändert deinen inneren Zustand und zeigt dir die Hoffnung die auf dich wartet.

Ich bete auch für Dich, dass du dies alles als Realität und nicht nur Theorie erlebst!

Deine Anita

Ist Jesus wirklich dein Arzt?!

Jesus sagt einem Gelehrten gegenüber den Satz: »Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder.« Markus 2,17

Geht es ihm in erster Linie um körperliche Gesundheit? Nein, sondern darum, wie er sagt, Menschen, die in Schuld gefangen sind zu rufen.

Was er am Kreuz getan hat ist zentriert um die Wiederherstellung von Beziehung und die Befreiung von Schuld.

Keine Lust zu lesen? Schau dir das Video hier an!

Gesundheit für kranke Beziehungen

Wenn Jesus also sagt, dass er für die Kranken gekommen ist, sind auch seine Ratschläge und Gebote für die Kranken hilfreich um am Herzen gesund zu werden. Und sie gelten auch für die, die sich für gesund halten. Wenn er sagt: „Ihr seid meine Jünger wenn ihr meine Gebote haltet“, gilt das für alle.

Lukas 6,46 Was nennt ihr mich aber: Herr, Herr!, und tut nicht, was ich sage? 47 Jeder, der zu mir kommt und meine Worte hört und sie tut – ich will euch zeigen, wem er gleich ist…)

Ein Arzt arbeitet folgendermaßen:

1. Er verschreibt ein Medikament, das zur Heilung führen soll

Das ist bei Jesus sein wundervoller Heiliger Geist, der immer sein Ziel erreicht, wenn ich ihn „einnehme“

2. Dann gibt er Ratschläge für die Einnahme und Weise Lebensweise, um gesund zu werden.

Das sind bei Jesus seine Lehren. Jesus hat ganz klar gesagt: wenn du das umsetzt, was ich lehre, dann bin ich wirklich dein Arzt und dein Lehrer. Sonst tust du nur so als wäre ich dein Arzt.

3. Als drittes verweist er an evtl. Spezialisten, die unterstützend mitwirken.

Das ist bei Jesus seine Gemeinde, die anderen Christen, die mit dir auf dem Weg sind. Manche sind schon mehr gewachsen und helfen dir, anderen kannst du helfen. Aber was sie alle gemeinsam haben müssen ist dies: sie wollen wachsen, wollen sich verändern und wollen Jesus mehr Raum in ihrem Leben und Handeln geben.

Nervige Christen?

Wenn dich das nervt, dass Christen „dich verändern wollen“, dann hast du nicht verstanden worum es geht: Sie wollen genauso sich selbst verändern.

(Es gibt allerdings die kaputte Form von Christen. Denen geht es tatsächlich nur darum, andere zu verändern und sich selber verschließen sie völlig vor Gott. Diese darfst du an ihren Früchten erkennen und aus der Kategorie „Christ“ aussortieren.-> siehe Zitat von Jesus oben Lk.6,46)

Also siehe es mal so: Wenn du an dir Verhalten hast, mit dem du tatsächlich andere oder dich selbst zerstörst, lohnt es sich, das zu verändern. Und das ist wirklich die Aufgabe von jedem Christen: Jesus Gebote ernst zu nehmen und mich darauf auszurichten.

Und dann kommt der wichtigste Schritt, ohne den alles nur scheitern wird: Seinen Heiligen Geist ernst zu nehmen, der in mir das Wunder tut, dass ich tatsächlich verändert werden kann.

Lust auf einen 3 Teiligen Kurs wo du darin wachsen kannst, Gott mehr und mehr wirklich zu vertrauen? Schau dir alleine oder mit Freunden, einem Hauskreis oder ähnlich meine drei Videos zu diesem Thema an.

Den Podcast dazu findest du hier:

Psalm 22 und Jesus letzte Worte

Vergleiche diese Bibelstellen, wo Jesus letzte Worte am Kreuz aufgeschrieben wurden: Mt 27,46 – Mk 15,34 – Joh. 19:30

Du kannst auch die verschiedenen Berichte der Kreuzigung von Jesus in Matthäus, Markus, Lukas und Johannes nachlesen. Findest du die Parallelen zu dem, was David hier viele hunderte Jahre vor Jesus‘ Tod aufgeschrieben hat, und was dann tatsächlich mit Jesus passiert ist?

Ein Psalm Davids.

2 Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Ich schreie, aber keine Rettung ist in Sicht, ich rufe, aber jede Hilfe ist weit entfernt! 3 Mein Gott! Ich rufe am Tag, doch du antwortest nicht, ich rufe in der Nacht und komme nicht zur Ruhe. 4 Du bist doch heilig, du wohnst dort, wo dein Volk Israel dir Loblieder singt. 5 Unsere Väter setzten ihr Vertrauen auf dich. Sie vertrauten dir, und du hast sie gerettet. 6 Zu dir schrien sie um Hilfe und wurden befreit, sie vertrauten auf dich und wurden nicht enttäuscht.

7 Ich aber bin kein Mensch mehr, nur noch ein Wurm, zum Spott der Leute bin ich geworden, das ganze Volk verabscheut mich. 8 Alle, die mich sehen, verhöhnen mich, sie verziehen den Mund und schütteln den Kopf. 9 »Übergib deine Sache doch dem HERRN«, rufen sie. »Ja, soll Gott ihn doch retten! Er soll ihm helfen – anscheinend hat er ja Gefallen an ihm!«

Jesus stirbt am Kreuz Psalm 22

10 Doch du, HERR, hast mich aus dem Leib meiner Mutter gezogen. Du ließt mich an ihrer Brust Vertrauen fassen. 11 Seit mein Leben begann, bin ich ganz auf dich angewiesen, von Mutterleib an bist du bereits mein Gott. 12 Bleib mir doch jetzt nicht fern! Die Not ist so bedrohlich nah, und da ist niemand, der mir hilft!

13 Gewalttäter haben mich umringt wie eine Herde Stiere, wie mächtige Büffel aus Baschan haben sie mich umstellt. 14 Sie reißen ihr Maul gegen mich auf wie hungrige und brüllende Löwen. 15 Ich fühle mich, als wäre ich hingeschüttet wie Wasser, alle meine Glieder sind wie ausgerenkt. Mein Herz ist wie flüssiges Wachs, das tief in meinem Innern zerschmilzt.

16 Ich bin ohne Kraft, ausgetrocknet wie eine Tonscherbe. Die Zunge klebt mir am Gaumen. Du hast mich in den Staub gelegt, dahin, wo die Toten liegen. 17 Denn Menschen haben mich eingekreist wie Hunde, eine Horde von Gewalttätern umringt mich. Wie sich ein Löwe in seine Beute verbeißt, so halten sie mich fest und geben meine Hände und Füße nicht mehr frei. (oder: haben meine Hände und Füße durchbohrt). 18 Ich könnte meine Knochen einzeln zählen; meine Feinde starren mich nur erbarmungslos an. 19 Sie verteilen meine Kleider unter sich und werfen das Los, wer mein Obergewand bekommen soll.

20 Du aber, HERR, bleib nicht fern von mir! Du bist doch meine Kraft, schnell, komm mir zu Hilfe! 21 Entreiße meine Seele dem tödlichen Schwert, rette mein Leben vor den Krallen dieser Hunde! 22 Befreie mich aus dem Rachen des Löwen, rette mich vor den Hörnern der Büffel! Ja, du hast mich erhört! 23 Ich will meinen Brüdern verkünden, wie groß du bist, mitten in der Gemeinde will ich dir Loblieder singen. 24 Alle, die ihr vor dem HERRN Ehrfurcht habt, preist ihn! All ihr Nachkommen Jakobs, gebt ihm die Ehre! Begegnet ihm mit Demut und Verehrung, all ihr Nachkommen Israels!

25 Denn der HERR hat sich von der Not des Hilflosen nicht abgewandt und seine Leiden nicht verachtet. Ja, der HERR hat sein Angesicht nicht vor ihm verhüllt, sondern auf ihn gehört, als er um Hilfe rief. 26 Du, HERR, gibst mir Grund dafür, dich zu loben inmitten der großen Gemeinde. Mein Gelübde will ich erfüllen vor den Augen derer, die dem HERRN in Ehrfurcht dienen. 27 Die Armen sollen wieder essen und satt werden. Die den HERRN suchen, sollen ihn preisen. Euer Herz lebe auf, es lebe ewig!

28 An allen Enden der Erde wird man zur Einsicht kommen, und die Menschen werden zum HERRN umkehren. Alle Völker werden sich vor dir, HERR, niederwerfen und dich anbeten. 29 Denn dem HERRN gehört das Königtum, er herrscht über alle Völker. 30 Die Großen der Erde werden ein Festmahl halten und sich anbetend vor dem HERRN niederwerfen. Auch alle, die in den Staub des Todes sinken, werden vor ihm niederfallen, alle, die keine Kraft mehr zum Leben haben. 31 Die kommenden Generationen werden ihm dienen. Denen, die noch geboren werden, wird man vom Herrn erzählen. 32 Verkünden wird man zukünftigen Völkern seine Rettungstaten.

Zurück zum Kurs, wo du lernen kannst, wie es eigentlich geht, ganz praktisch an Gott zu glauben

Wie glaube ich an Gott?

Man wird sagen: »Der HERR hat alles vollbracht!«
Neue Genfer Übersetzung

Vertraust du Gott … theoretisch?

Gott vertrauen – wie geht das denn? Und warum ist es so wichtig, nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch zu vertrauen?

Viele Menschen sagen, dass sie an Gott glauben oder ihm vertrauen, aber im alltäglichen Leben haben sie Schwierigkeiten, dieses Vertrauen auch als Realität zu erleben.

Wenn Zweifeln und Angst auch dich mehr beeinflusst als innerlicher Friede, weil du Gott vertraust ist dieses Video für dich! Denn theoretisches Vertrauen ist genauso ineffektiv wie theoretisches Entspannen.

Beim Leben mit Gott geht es nicht darum, alles selbst in die Hand zu nehmen oder zu glauben, dass Gott dich vor allen Schwierigkeiten bewahren wird. Vielmehr geht es darum, in allen Situationen auf ihn zu vertrauen und ihm zu erlauben, dich durch schwierige Zeiten zu führen.

Dieser Kurs ist für dich, wenn du darin wachsen willst, Gott ganz praktisch mehr zu vertrauen.

Ich würde dir empfehlen dir über die nächsten 3 Wochen Zeit nehmen und nach jedem Video ein bis zwei Punkte aufzuschreiben, die dich angesprochen haben und für dich einen Ziel zu formulieren: z.B. „Wenn die Angst wieder kommt, werde ich mich kurz mit Gott und einer Tasse Tee hinsetzten und mein Vertrauen, das ich in die Angst habe, beenden. Anstatt dessen bitte ich Gott, in mir das Wunder des Vertrauens zu bewirken. Er wird es tun.“

Teil 1
Teil 2
Teil 3

Glückliche Beziehung? Vergeben statt verurteilen! Now is the time to start

Was schadet deiner Beziehung? Ein riesen Zerstörer ist das Verurteilen. Er ist dein Feind wenn es darum geht, deinem Partner (oder irgendeinem Mitmenschen) zu vergeben. Mach dich heute auf den Weg und befreie dich von der Last, deinem Partner kritisch gegenüber zu stehen.

1. Verurteile deinen Partner nicht dafür, nicht perfekt (für dich) zu sein. Du bist es auch nicht.

Verliebte können das nur zu gut: die Schwächen des anderen ignorieren… manchmal gegen alle Vernunft.
Verachtung beschreibt der Beziehungsforscher John Gottman als absoluten Liebeszerstörer. Wenn er Verachtung in einer Ehe beobachtet, gibt er der Beziehung nicht viel Hoffnung.

Wenn Gefühle der Verachtung eine Pflanze wären, dann ist Verurteilung ihre Wurzel. Bei den meisten Wurzeln bringt es wenig, die Blätter abzuschneiden. Da wachsen halt Neue nach. Die Wurzel muss raus.

Verurteilen geht ganz einfach:
Du siehst die Schwächen deines Partners und hast kein Verständnis für sie.

„Dass du so bist, kann ich einfach nicht verstehen. Ich wäre an deiner Stelle nicht so blöd wie du. Und du hast keine Entschuldigung dafür, dass du so bist.“ Das, würde ich sagen, ist die Essenz, wenn du jemanden verurteilst.

Mit Verständnis würdest du sagen: „Das ist zwar ein Problem in dir. Aber ich liebe dich trotzdem.“

Aus diesem Grund ist Verurteilen so zerstörerisch: Je mehr du deinen Partner kritisierst, umso mehr wirst du nur noch das Schlechte sehen und das, was er oder sie falsch macht.

Wenn du vorhast deine Ehe zu zerstören, dann tu es mit Verurteilung! Das verspricht ein 100%ige Erfolgsgarantie. Verurteilung tötet jedes Gefühl von Liebe, das du für deinen Partner hast; und mit ein bisschen Zeit stirbt auch seine Liebe für dich.

vergeben statt verurteilen

Neues Denken – ein Projekt für dich (und deinen Partner)

Aber Veränderung ist möglich. Die Lösung ist allerdings nicht, einfach nichts Kritisches mehr zu sagen. Es geht vielmehr um dein Denken. Nimm dir heute einmal Zeit, über das nachzudenken, was du so an deinem Partner kritisierst.

Und dieses Mal schau dich selbst kritisch an! Bist du perfekt, dass du das Recht hast, deinen Partner zu verurteilen? Wenn deine Antwort „Ja“ ist, dann ist sie in Wirklichkeit „Nein“. Denn ein „perfekter“ Mensch weiß, dass er nicht perfekt ist und nicht das Recht besitzt, die Menschen um ihn herum zu verurteilen. 😉

Und dann nimm deinen inneren Kompass und dreh dich von „ich verurteile meinen Partner“ zu „ich will meinen Partner nicht mehr verurteilen“. Veränderung geschieht mit kleinen Schritten. Deine innere Einstellung, was du ganz tief in deinem Herzen für wahr hältst, ist dabei das Entscheidende.

Denn mit dieser neuen inneren Haltung kommt eine ganz neue Befreiung und Entspannung in dein Denken. Die Fehler deines Partners sind dann nicht mehr bedrohlich. Aber um diese Perspektive zu haben brauche ich Gott.

Deshalb ist es für mich so wichtig Gott in diese tiefen Gedanken einzuladen, dass er in mir das bewirkt, was nur er tun kann: Das mein Herz sich verändert. Ich kann nur meine Ausrichtung ändern, aber er befreit mein Herz.

Fang heute an, und dann morgen wieder. Gib nicht auf, denn mit Gott an deiner Seite wirst du frei werden und mit der Zeit färbt es auch auf deinen Partner ab.

Be the change you want to see!

Kämpfe entspannt für deine Familie: Lade Gott ein!

Einen der größten positiven Einflüsse, den du auf deine Familie, Kinder, deinen Partner oder Freunde haben kannst, ist Gott in deinen Beziehung und Familie Raum zu geben.

Denn es ist einfach so: du kannst was um dich herum geschieht oft nicht kontrollieren. Aber auf das, was in dir geschieht und wie du und ihr als Familie damit umgeht, hast du einen Einfluss.

Und hier ist der erste und wichtigste Schritt der: Kontrolle über das Unkontrollierbare an Gott abgeben. Wie kannst du dir das praktisch vorstellen? Hier geht es nicht um einen meditativen Ansatz: als ob alles unwichtig sei oder das Ziel die Loslösung von allen Zielen und menschlichen Schwierigkeiten ist. Im Gegenteil.

Dein leidenschaftlicher Gott an deiner Seite!

Es geht darum zu entdecken, dass du in Gott ein wunderbares Gegenüber hast, der für dich kämpft, deinen Schmerz miterlebt und auf deiner Seite steht. Er liebt dich leidenschaftlich und ist stark genug, dir zu helfen.

Aber nur wenn du ihm deine Last aktiv gibst, kannst du von deiner Last befreit werden. Das ist oft täglich notwendig, da sich immer wieder etwas ansammelt oder wieder hoch kommt. Versuchst du es ohne ihn, behältst du die entweder die Last bei dir oder läufst Gefahr, dem Leben gegenüber gleichgültig zu werden („alles ist egal“).

Du als Mensch bist dafür geschaffen, schwierige Situationen zu meistern – an der Hand deines Gottes, der für dich kämpft. Das gilt auch für die Menschen, um die du dich sorgst.

Vertraue ihm: er kämpft und siegt für dich. Deshalb brauchst du dich auch nicht vor schwierigen Situationen fürchten.

Deshalb:

  • Mache es nie zu deinem größten Lebensziel, keine Probleme zu haben. Das bringt nur Stress.
  • Weiter fülle deine Pausen nicht (nur) mit Medien, Nachrichten und deprimierender Musik.
    Du lässt ja auch nicht zu, dass alle Welt ihren Müll bei dir auf dem Grundstück abliefert! Dasselbe muss für dein Herz und deine Gedanken gelten!

Mach anstatt dessen Raum für Jesus, der ein super Kapitän ist, der dir sogar dabei hilft das Wasser aus dem Schiff rauszuschaffen!

Gott vertrauen? Warum theoretisches Vertrauen sinnlos ist- 2

Teil 2

Gott vertrauen
By ljcor from Pixabay

Gott vertrauen? In meinem letzten Blog ging es um die Frage, ob Gott dein Vertrauen überhaupt verdient: Wie will er in deinem Leben wirken? Ist Gott wirklich gut? In diesem Blog soll es darum gehen: Wie gehtst du mit negativen Gedanken um? Was kannst du in deinem Denken verändern um frei zu werden? Und wie lernst du bei Gott zu entspannen, damit du wirklich fühlst was du glaubst: das Gottes Liebe in dir die Panik, Angst und Schwere vertreibt.

Lügengedanken enttarnen

Hast du Lügen entdeckt, die dich davon abhalten Gott zu vertrauen? Denk daran: Es gibt Gründe für dein Misstrauen. Gott ist nicht enttäuscht darüber, dass du ihm nicht vertraust. Er hatte nie ein falsches Bild davon, wer du bist und was du denkst.

Aber er will dich absolut von den Lügen-Gedanken befreien, die dich vom Vertrauen abhalten. Bei Adam und Eva war die Lüge: „Gott ist geizig und machtgierig. Deshalb verbietet er uns die Früchte, die Erkenntnis bringen.“ Sie glaubten die Lüge und diese Lüge bewirkte in ihren Herzen Misstrauen. Das Misstrauen war nur wie der Eiter aus einer Wunde, die Lüge war der Spreißel.

Eiter zu beseitigen und den Spreißel drin zu lassen war noch nie eine gute Idee. Sich über den Eiter zu wundern ist dumm. Über den Eiter bei jemandem zu schimpfen ist noch dümmer.

Der Spreißel muss raus, dann heilt die Wunde.

Die Lüge muss raus, dann kann dein Herz Gott endlich mehr und mehr vertrauen

Finde diese Lügen mit Gottes Hilfe und mach mit ihm einen Tausch.

3 C’s: catch, cancel, change

Neulich hab ich einen Podcast von Holly Bray gehört, in dem sie von den 3 C’s erzählt hat. Es ging um den Umgang mit negativen Gedanken. Im Englischen standen diese für Catch – Cancel – Change (fangen – abbrechen – wechseln).

Das hat mich sehr an 2.Kor 10,3-5 erinnert. Paulus setzt sich an dieser Stelle mit Menschen auseinander, die unter den Christen Lügen über ihn und den Glauben an Jesus verbreitet haben. In seiner Argumentation schreibt er darüber, wie er gegen die Verbreitung von diesen Lügen durch die Menschen kämpft:

„Wir leben zwar in dieser Welt, aber das heißt noch lange nicht, dass wir so kämpfen, wie die Welt kämpft. 4 Die Waffen, mit denen wir unseren Kampf führen, sind nicht die Waffen dieser Welt. Es sind Waffen von durchschlagender Kraft, die dazu dienen, im Einsatz für Gott feindliche Festungen zu zerstören. Mit diesen Waffen bringen wir eigenmächtige Gedankengebäude zum Einsturz 5 und (wir) reißen jedes noch so hohe Hindernis ein, das sich der wahren Gotteserkenntnis in den Weg stellt. Das ganze selbstherrliche Denken nehmen wir gefangen, damit es Christus gehorsam wird.“

Seine Auseinandersetzung war an dieser Stelle wohl mit anderen Menschen. Aber ich merke, dass dieser Kampf, wie er ihn beschreibt, fast täglich auch in meinem Denken stattfindet:

Auch in meinem Kopf laufen manchmal so kleine Männchen umher und verbreiten ihre Gedanken über Gott und die Welt, über mich und meine Fehler, etc. Gedanken kommen einfach so. Und nachdem der Gedanke eine Weile da ist, bewirkt er auch die dazugehörigen Gefühle.

Das kann den Alltag sehr anstrengend machen. Denn negative Gedanken bringen negative Gefühle hervor. Aber es gibt wirklich hilfreiche Wahrheiten, die dir helfen können, mit deinen Gedanken und Gefühlen besser umzugehen.

zerstörerische Lügen = Angst und Verzweiflung vs.
Gottes Gedanken = Frieden und Hoffnung

Die Gedanken lassen sich ja in zwei Gruppen aufzuteilen:

Es gibt Gedanken, die aus Gottes Herz kommen und seinem Wesen entsprechen. Diese Gedanken bezeichnen wir Menschen allgemein als positive Gedanken.

Das wird von Christen wie Nicht-Christen so wahrgenommen: „Du bist geliebt und wertvoll, schön dass es dich gibt, gib nicht auf, du bist toll, ich hab dir vergeben, heute ist ein Neuanfang möglich, schau dich um: siehst du, wie schön die Welt ist?…“

Und dann gibt es Gedanken, die sich schon wie Dunkelheit und Verwirrung anfühlen: „Wozu bist du überhaupt auf der Welt? Wer wird dich schon vermissen? Du bist ein ätzender Mensch. Das schaffst du nie. Wozu noch weiter kämpfen? Das bringt sowieso nichts. Nichts wird sich je ändern – außer zum Schlechteren.“ Diese Gedanken stehen Gottes Gedanken und Herz genau entgegen und kämpfen aktiv gegen den Glauben in deinem Herzen.

Vertraue Gott: er spricht auch schwierige Themen mit Liebe an

Gibt es dann nichts, das Gott jemals an dir kritisieren wird? Doch, es ist wirklich wichtig, dass Gott dich und mich korrigiert und das ich auch offen für Korrektur bin. Sonst ist das für dich und für mich der Untergang.

Aber wenn der Heilige Geist in dir Veränderung bewirkt, tut er das mit seinem Frieden und mit seiner Liebe, die gleichzeitig am Wirken sind. Dafür musst du aber erst einmal glauben, dass es in Ordnung ist, wenn du Fehler machst.

Glaubst du tief im Herzen, dass es schrecklich ist, wenn du einen Fehler machst? Dann fühlt es sich auch schrecklich an, deine Fehler vor dir, Gott und anderen Menschen zuzugeben.

Der erste Schritt zur Freiheit ist der: Identifiziere den schlechten Gedanken in deinem Herzen.

Gott vertrauen: du darfst Fehlerhaft sein

Wie gesagt: an einem guten Baum findest du keine schlechten Früchte und an einem schlechten Baum wächst nichts Gutes.

Gottes Kraft wirkt in dir und will dir helfen, zerstörerische Gedankenfestungen, -gebäude und-hindernisse durchzuschlagen, zum Einsturz zu bringen und einzureißen.

Kämpfst du mit selbstgefälligen („Ich bin so toll!“) oder selbstvernichtenden („Wieso bin ich nicht so toll?!“) Gedanken? Die kannst du durch Jesus „fangen“ und sie Jesus unterordnen: Er ist der höchste und würdigste Mensch – und trotzdem dein Diener. Da bleibt nicht viel Raum für Stolz.

WIE VERTRAUEN GEHT UND WIE ES NICHT GEHT

Jetzt hast du also Gedanken entdeckt, die dich vom Vertrauen abhalten. Was kannst du tun?

Wenn du Sätze in dir gefunden hast, die Vertrauen schwer machen, hast du in diesen Sätzen gleichzeitig das gefunden, woran du glaubst. Denn der Gedanke in dir, dass Gott z. B. von dir fordert, perfekt zu sein, ist dein wahrer Glaube.

Deine tiefsten Gedanken sind dein wahrer Glaube. Wenn dich jemand fragt, an was du glaubst, erzähl ihm von deinen tiefsten Gedanken.

Wäre dir das extrem unangenehm, weil sie überhaupt nicht mit dem übereinstimmen, was deine Glaubensüberzeugungen eigentlich sind, kannst du dich freuen: Du hast endlich den Spreißel gefunden!

Fake Entspannen

Stell dir vor, du setzt dich auf einen Stuhl, von dem du sagst: „Dieser Stuhl ist der Wahnsinn! Es gibt keinen besseren und stabileren.“ Aber in Wirklichkeit glaubst du, dass dieser Stuhl zu klapprig ist, um dein Gewicht für länger als zwei Minuten zu tragen.

Gott vertrauen: er trägt dich
by Mike Bird from Pexels

Deshalb wirst du dein Gewicht nicht auf den Stuhl legen, sondern einfach nur so tun als ob du sitzt. Wie gemütlich wäre das? Du kannst glaubensvoll verkündigen, so viel du willst: „Ich bin so froh, dass ich diesen Stuhl in meinem Leben habe. Ohne diesen Stuhl wäre das Leben so anstrengend. Ich könnte nie richtig ausruhen.“

Nach spätestens zwei Minuten würden die Menschen um dich herum wohl bemerken, wie deine Muskeln zu zittern beginnen. Und nach fünf Minuten würde auch der letzte bemerkt haben, dass du nicht wirklich entspannt aussiehst und der Stuhl nicht im Entferntesten das hält, was er verspricht.

Gott will dein Lieblingssessel sein

Gott ist wie dieser Stuhl. Und es macht ihm wirklich keine Freude, wenn du dich nicht mit deinem ganzen Gewicht und deiner ganzen Last auf ihn lehnst.

Kennst du diesem Vers: „Ohne Glaube ist es unmöglich Gott zu gefallen“ (Heb 11,6). Warum ist das so, dass du ohne Glaube Gott nicht gefallen kannst? Eben genau deshalb, weil Gott dein Sessel sein will, auf den du dich mit deinem ganzen Lebensgewicht werfen darfst.

Hätte ein Sessel Gedanken, könnte es ihm auch absolut nicht gefallen, wenn sich ein Mensch nie richtig hinsetzt, sondern so halb stehend. Das sieht auch bescheuert aus. Ein Sessel ist dazu bestimmt, dich zu tragen.

Gott hat auch eine Bestimmung für sich festgelegt, wer er für dich sein will. Er will dein Hirte, dein Wasser, deine Nahrung, deine Kraft, dein Vater, dein Liebhaber, dein Versorger, dein König, dein Chef, dein Friedefürst, deine Hoffnung und deine Lebensquelle sein.

Was bleibt für dich zu tun? Werfe dich voll auf ihn und akzeptiere, wer er ist.

Theoretisch vertrauen

Du alleine entscheidest, ob du theoretisch oder praktisch vertraust. Du kannst dein ganzes Leben so auf Gott vertrauen wie ein Mensch, der sich nie wirklich auf den Stuhl setzt.

Lass mich dir sagen: das wird ein schrecklich anstrengendes Leben. Vielleicht ist dein Glaube genau so anstrengend? Dann hab den Mut: setz dich hin, lerne Gott besser kennen. Gott lädt dich zum Vertrauen ein, weil er dich wirklich tragen wird und tatsächlich gut ist.

By Allec Gomes from Pexels

Jeder Gedanke in dir, der hochkommt und dir vorschlägt nicht zu vertrauen, wird jedes Mal von dir beantwortet, sehr oft mit einem „Ja, das stimmt so“. Deine Gedanken ändern sich erst dann, wenn du diesen Gedanken innerlich eine andere Antwort gibst:

„Ich hab einen Fehler gemacht! Aber ich muss alles richtig machen!“ – „Nein, ich lebe aus seiner Gnade. Er ist so treu und hat meine Schuld vergeben. Er macht mich neu!“

„Da kann selbst Gott nichts mehr verändern. Es ist zu spät.“ – „Nein, was bei Mensch unmöglich ist, ist bei Gott möglich.“

„Mein Herz kann einfach nicht glauben.“ – Nein, denn kein Wort, das von Gott kommt, wird kraftlos sein“ (Lk 1,37).

Gott vertrauen

Wo vertraust du Gott nur theoretisch? Sind dir neue Dinge bewusst geworden? Schreibe dir die Dinge auf und bringe sie Gott. Bitte ihn dir zu helfen und die Wahrheit zu erkennen. Er hilft!

Wie sehen deine inneren Sätze aus? Setzte deine Liste fort und finde in der Bibel Antwort auf deine Zweifel. Und dann entscheide dich, das was Gott sagt als Wahrheit zu akzeptieren.

Am Ende bleibt es das: deine Entscheidung. Er hat dir Kraft und seine Wahrheit gegeben. Vertraust du auf seine Kraft und Wahrheit? Dann tue heute so, als würdest du es glauben.

Nichts lohnt sich mehr, als dich von einem Leben zu verabschieden, in welchem du Gott theoretisch vertraust – und hin zu finden zu einem Leben, wo du dich mit deinem ganzen Gewicht auf Gott fallen lassen kannst, weil du genau weißt: Er sorgt für dich! (1.Petr 5,7).

Frage an Gott: Zeig mir, wo ich dir nur theoretisch vertraue… was ist dir bewusst geworden?

Trägt Gott dich schon oder fakest du noch?

Trägt Gott dich? Fake entspannen und wie es wirkt

Wie geht es eigentlich Gott zu vertrauen? So viele Christen laufen durch ihr Leben mit Gott, aber erleben kaum seinen Frieden oder seine Kraft, die er ja für die versprochen hat, die mit ihm leben. Wie kann das passieren? Und vor allem: Was muss passieren, damit ich und du Gott und was er uns schenken will, mehr erleben können?

Stell dir vor, du setzt dich auf einen Stuhl, von dem du sagst: „Dieser Stuhl ist der Wahnsinn! Es gibt keinen besseren und stabileren.“ Aber in Wirklichkeit glaubst du, dass dieser Stuhl zu klapprig ist, um dein Gewicht für länger als zwei Minuten zu tragen. Das wird dazu führen, dass du dein Gewicht niemals ganz auf den Stuhl legen wirst, sondern einfach nur so tun wirst als ob du sitzt. Wie gemütlich wäre das? Du kannst so viel du willst glaubensvoll verkündigen: „Ich bin so froh, dass ich diesen Stuhl in meinem Leben habe. Ohne diesen Stuhl wäre das Leben so anstrengend. Ich könnte nie richtig ausruhen.“

Trägt Gott dich?

Nach spätestens zwei Minuten würden die Menschen um dich herum wohl bemerken, wie deine Muskeln zu zittern beginnen. Und nach fünf Minuten würde auch der letzte bemerkt haben, dass du nicht wirklich entspannt aussiehst und der Stuhl nicht im Entferntesten das hält, was er verspricht.

Darf Gott dich tragen?

Gott ist wie dieser Stuhl. Und es macht ihm wirklich keine Freude, wenn du dich nicht mit deinem ganzen Gewicht und deiner ganzen Last auf ihn lehnst.

Kennst du diesem Vers: „Ohne Glaube ist es unmöglich Gott zu gefallen“ (Heb 11,6). Warum ist das so, dass du ohne Glaube Gott nicht gefallen kannst? Eben genau deshalb, weil Gott dein Sessel sein will, auf den du dich mit deinem ganzen Lebensgewicht werfen darfst. Hätte ein Sessel Gedanken, könnte es ihm auch absolut nicht gefallen, wenn sich ein Mensch nie richtig hinsetzt, sondern so halb stehend. Das sieht auch bescheuert aus. Ein Sessel ist dazu bestimmt, dich zu tragen.

Gott hat auch eine Bestimmung für sich festgelegt, wer er für dich sein will. Er will dein Hirte, dein Wasser, deine Nahrung, deine Kraft, dein Vater, dein Liebhaber, dein Versorger, dein König, dein Chef, dein Friedefürst, deine Hoffnung und deine Lebensquelle sein.

Was bleibt für dich zu tun? Werfe dich voll auf ihn und akzeptiere, wer er ist.

Gott vertrauen? Warum du Gott theoretisch vertraust – 1

Teil 1

Gott vertrauen
By Ijcor from Pixabay

Hast du schon mal darüber nachgedacht ob du Gott eigentlich vertraust? Öfter wirst du dich vielleicht fragen, ob du an Gott glaubst – oder ob du genug glaubst. Aber wenn es um Glauben geht, muss es auch um Gott Vertrauen gehen. Denn du glaubst niemandem, dem du nicht vertraust. Und du vertraust niemandem, dem du kein Wort glaubst.

Ich habe in meinem Leben immer wieder bemerkt, dass ich die Fähigkeit besitze, Gott theoretisch zu vertrauen: Theoretisch glaube ich, dass Gott bei mir ist. Auf die Frage, ob er mir helfen will, antworte ich dann: „Ja, also theoretisch schon…“.

Hat Jesus meine Sünden bezahlt und mich freigesprochen von jeder Anklage? „Theoretisch, Ja.“ Fragt sich dann nur, warum ich mich praktisch gesehen immer noch ständig angeklagt und verurteilt fühle…

Das Problem ist natürlich, dass theoretisches Gottvertrauen praktisch bedeutet: „Ich vertrau dir nicht!“

Vertraust auch du Gott manchmal theoretisch? Dann lade ich dich ein, mit mir zu überlegen, warum das so ist und was du dagegen unternehmen kannst. Es lohnt sich! Denn wenn du es nie lernst, Gott praktisch zu vertrauen, bist du dabei, das Wichtigste deines Lebens zu verpassen: Gott zu erleben.

Der Heilige Geist ist in ungläubigen Gläubigen eingesperrt. Und er will ausbrechen.  

Bill Johnson

Wer Gott misstraut kann ihm nicht vertrauen

Misstrauen ist wichtig. Es bewahrt uns davor, blind in große Gefahren zu laufen. Sobald sich dir eine Ungereimtheit präsentiert, gehen die Alarmglocken an. Und das ist gut so –

Außer natürlich jemand benutzt deine an und für sich korrekte Bereitschaft zum Misstrauen, um dich hinters Licht zu führen.

Und dieses Spiel präsentiert sich uns Menschen leider in zahllosen Erlebnissen im echten Leben genau wie in Geschichten, Fabeln und Filmen.

Gott vertrauen: Misstrauen entsteht in deinem Herzen sehr leicht.

Das menschliche Misstrauen eignet sich perfekt für ein Doppelspiel. Denn es genügt, einfach nur einen Zweifel zu „säen“. Dieser Gedanke bohrt sich in deinem Gehirn fest und verselbstständigt sich schnell.

Misstrauen und wie es immer zweifelt

Dieses Spiel des Bösen (so nenne ich das jetzt einfach mal) findet sich oft in der Menschheitsgeschichte. Das erste Mal wohl bei Adam und Eva: „Hat Gott wirklich gesagt, dass ihr nicht von dem Baum essen sollt? Das sagt er nur, weil er euch was vorenthält.“ Der Gedanke ist gesät.

Die britische Schriftstellerin Jane Austen malt in ihrem Roman „Stolz und Vorurteil“ von 1813 dasselbe Geschehen aus: der gutherzige Mr. Darcy wird von Elisabeth verurteilt, da der charmante Mr. Wickham schlimmes über ihn zu berichten hat. Am Ende stellt sich heraus, dass Wickham der eigentliche üble Kerl ist, der das Schlimme getan hat, und Mr. Darcy in der ganzen Geschichte der eigentliche verkannte Held ist.

Bei den Filmen Star Wars herrscht das gleiche Prinzip: Darth Sidious belügt Anakin und säht in ihm den Zweifel, der ihn in den Wahnsinn treibt: „Die (gute) Macht ist nicht stark genug, um dich und deine große Liebe zu beschützen! Wende dich der dunklen Macht zu und du wirst deine Frau beschützen können!“ Anakin glaubt der Stimme des Bösen und verliert genau das, was er dadurch beschützen wollte: Er bringt in seiner wachsenden, allem misstrauenden Wut seine große Liebe um.

Gott vertrauen oder misstrauen?

Ja, Misstrauen ist oft gut. Aber Misstrauen aufgrund einer Lüge ist die reinste Katastrophe.

In der Beziehung zu Gott ist das nicht anders. Hier stehen die Gedanken des Misstrauens dem Glauben in dir direkt gegenüber und kämpfen gegen ihn. Richtig wäre das Misstrauen nur dann, wenn Gott tatsächlich ein Bösewicht wäre…

Gott der Bösewicht?

Von Anfang an war es das Ziel des Bösen, dich von dem Vertrauen auf Gott abzubringen. Wer ist dieser Böse? Jesus nennt ihn den, der lügt sobald er den Mund öffnet (Joh 8,44).

Du glaubst nicht, dass es eine dunkle und zutiefst böse Macht in dieser Welt gibt? Dass das Böse nur ein Hirngespinst ist – mit dieser Idee steht die westliche Welt ziemlich alleine da.

Ich will dich ermutigen: Schau dir einmal die unglaublich und abgrundtief bösen Taten von Menschen an, die ihre eigenen Kinder mit unaussprechlich grausamen und abscheulichen Taten zerfressen. In solchen Leben ist das Böse zum Greifen nah.

Es gibt das Böse in dieser Welt, das gleichzeitig auch strategisch und klug agiert. Und es strengt sich mächtig an, um dir ständig diesen Gedanken einzuflüstern: „Gott ist nicht gut. Schau doch hier und schau doch da, was er schon wieder getan hat. Er war’s!“ Häufig stimmen dann alle Menschen wie in Trance mit ein: „Ja, er war’s! Warum hat Gott das getan!”

Welcher Stimme kann ich glauben?

Das schwere in Situationen des Misstrauens ist Folgendes: Wie kannst du die Wahrheit erkennen? Das ist wirklich nicht so einfach. Aber es gibt auch gute Anhaltspunkte, die wie ein Kompass beim Orientieren helfen.

Denn was machst du in deiner Beziehung zu Gott, wenn dir Vertrauen schwerfällt? Bist du mit gutem Grund vorsichtig mit deinem Vertrauen oder nicht? Wenn du mit Gott leben willst, hast du sicher den Wunsch, Gott zu vertrauen.

Aber ich bin mir sicher, dass du manchmal auch Angst davor hast, Gott zu vertrauen. Ich will dir sagen: Dafür gibt es Gründe und es lohnt sich, nach diesen zu suchen und sie etwas unter die Lupe zu nehmen. Denn da stellt sich die Frage: solltest du diesen Gründen, Gott zu misstrauen, nicht auch misstrauen?

Warum Gott vertrauen? Weil er gut ist!

Wikipedia gibt im englischen folgende Definition wieder:

Vertrauen ist die Bereitschaft einer Person einer anderen Person gegenüber verletzlich zu werden. Und das aufgrund der Vorannahme, dass der, dem vertraut wird, sich so verhalten wird, dass es dem Vertrauenden zum Nutzen ist. Darüber hinaus hat der Vertrauende keine Kontrolle über die Aktionen dessen, dem Vertraut wird.

Das ist wirklich der einzige Grund warum Vertrauen sinnvoll ist. Wenn Gott gut ist. Wenn er Böses im Schilde führt oder böse ist macht es Sinn ihm zu misstrauen.

Weil das so ist, musst du dir die Frage stellen: Ist Gott gut? Denn: wenn er es nicht ist, wäre es dumm ihm zu vertrauen. Wenn du diese Frage gut mit „Ja, er ist gut!“ beantwortet hast, will ich dich fragen: Glaubst du, Gott ist gut zu dir? Ist alles, wer er ist und was er tut gut für dich? Wünschst du dir alles, was er für dich vorbereitet hat?

Ich hab öfter bemerkt, dass Christen nicht ganz so schnell Ja und Hurra schreien, wenn das Thema in diese Richtung geht. Ich spüre schnell ein Wiederstreben, sich Gottes Willen ganz hinzugeben, meistens gemischt mit einem unterschwelligen Pflichtgefühl.

Warum ist das so? Das ist, denke ich, die wichtigste Frage überhaupt!

Bösem zu vertrauen geht gegen deine Natur

Wenn Gott sagt, wir sollen ihm völlig vertrauen, war ihm eine Sache sehr klar: Für uns Menschen ist es unmöglich, jemandem Bösen zu vertrauen. Das ist nicht nur antrainiert. Gott hat dich so geschaffen! Er hat in dich einen inneren Kompass gesetzt, dass du dich vor bösen Menschen schützt und misstrauisch wirst.

Wenn du diesen Schutzmechanismus verloren hast, hat das in den meisten Fällen damit zu tun, dass er dir abtrainiert wurde. Vielleicht durch die Eltern, von denen jeder sagt, dass sie doch eigentlich gut sein sollten. Aber deine Eltern waren oder sind es einfach wirklich nicht.

Vielleicht haben dich andere Menschen ungesund geprägt. So kann es dann schwer fallen Vertrauen und Misstrauen „richtig“ anzuwenden. Aber es gibt gute Nachrichten: Wenn du Zeit mit Gott verbringst, der dich wunderbar geschaffen hat, kann er so manches wieder geraderücken. Du kannst deinen Blick auf Dinge wieder in Ordnung bringen – zum Beispiel diesen inneren Kompass wieder ausrichten.

Nur wenn Gott gut ist, darf er auch Vertrauen verlangen

Wenn Gott dich so geschaffen hat, gibt es diese beiden Möglichkeiten:

Entweder Gott ist ein Heuchler, der von dir etwas fordert, von dem er weiß, dass du es nicht einhalten kannst: volles Vertrauen in ihn, d.h. ein vollkommen offenes Herz, obwohl er Dinge tut, die dich verletzten und schlecht für dich sind.

Oder aber Gott ist wirklich vollkommen gut. Und das heißt auch gut für dich in allen Situationen.

Das heißt nicht, dass Gott nicht auch richten und strafen wird, wenn Menschen sich ihm komplett verweigern – und so gerne Böses tun, wie Hunde gerne ihre Kacke fressen. Da macht Gott ja nichts Falsches. Denn ohne Richtigstellung gibt es keine Gerechtigkeit.

Wie Gott sich uns Menschen in Jesus zeigt

Gott zeigt sich dir in Jesus ganz deutlich. Er hat eine große Last getragen um ein Ziel zu erreichen: Er wollte dich befreien. Du warst es ihm wert, als er für deine Sünde am Kreuz gestorben ist.

Gott vertrauen? Seine Liebe für dich gibt dir Grund zu vertrauen
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Die Last deiner Schuld und deiner Verletzungen haben ihn wirklich hart getroffen – nicht nur deine Last und Schuld, sondern die aller Menschen, die jemals gelebt haben und leben werden.

So ist er, Gott der Vater: Er leidet für seine Kinder und hilft ihnen aus dem größten Drecksloch raus. Und so soll ein Vater, eine Mutter sein: wie er.

Wenn du glaubst, dass Gott nur darauf wartet, dass du dein Herz für ihn öffnest, um dir ein schweres Schicksal zu verpassen, kannst du Gott nie vertrauen. Jemandem zu vertrauen, der dich misshandelt oder schlecht behandelt – das geht nur, indem du dein Herz verbiegst. Und das ist sehr ungesund. Dann sieht es zwar wie Vertrauen aus, fühlt sich aber definitiv nicht wie Vertrauen an.

Gott weiß, wir können ihm nicht vertrauen, wenn wir gleichzeitig denken, dass er uns gleich eine reinbombt

Die Evolution des Leides

Gott will dich nicht zu einem besseren Menschen machen, indem er dir eine unheilbare chronische Erkrankung schickt oder deinen Partner oder dein Elternteil sterben lässt.

Viele religiöse Menschen glauben an eine „Evolution des Leides“, so als stünde am Ende des Leidens ein neuer, besserer Mensch.

Aber es ist nicht die Evolution des Leides, die dich verändert – es ist Gottes Heiliger Geist!

Die Sache ist nämlich die: Menschen können unglaublich viel leiden und am Ende ganz fürchterliche oder ganz unglaublich wunderbare Menschen sein.

Genauso können Menschen kaum leiden und am Ende ganz wunderbare oder unglaublich fürchterliche Menschen sein.

Was allerdings durch Leid oft geschieht, ist das wir ins Fragen kommen. Das kann ein sehr wichtiger Prozess sein, der am Ende wirklich bewirkt, dass ein Mensch seinen Kurs ändert. Oft deshalb, weil er bemerkt wie zerstörerisch die Wege waren, die er ohne Gott gegangen ist.

„Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist, noch Wechsel von Licht und Finsternis“ (Jak 1,17). „Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis“ (1.Joh 1,5).

Was ist die Erziehung, die Gott uns zumutet?

Was mutet Gott uns aber zu, um in der Beziehung mit ihm zu wachsen? Es sind vor allem drei Dinge, die Gott uns bewusst zumutet, die zum einen alle erleben müssen, die zum anderen aber auch eine Chance sind, zu wachsen:

1. Gott vertrauen trotz des Leides:

Dieses Leben ist voll von Schönem aber auch voll von Schwierigkeiten, Problemen und Nöten. Gott erspart uns das nicht. Jeder Mensch erlebt Schweres, manche mehr, andere weniger. Das an sich ist schon unfair. Alle Probleme und Schwierigkeiten haben eine gemeinsame Versuchung: dass du daran zweifelst, ob Gott gut ist. Adam und Eva sind das erste Beispiel für diesen Zweifel. Das ist deine Herausforderung und jeden Tag neu die Frage an dich: Glaubst du, Gott ist ungerechter als du selbst? Oder hältst du an dem fest, was du von ihm schon gesehen hast und sagst in dem Schweren: „Nein, Gott ist trotzdem gut. Und ich werde seine Güte sehen.“  Daran entscheidet es sich: Gehöre ich Gott oder nicht?
Zweifelst du in schweren Situationen sofort daran, dass Gott gut ist?

Nur in diesem Leben können wir Gott dieses Opfer bringen: ihm zu glauben, dass er gut ist, auch wenn es sich nicht so anfühlt.
Das bedeutet es, wenn Jesus sagt wir sollen wie ein Kind werden. 
Bill Johnson?

Gott in schweren Situationen Glauben?

2. Von Sünde zu Heiligkeit

Wenn du an Sünde festhalten willst, ist das ein schlechtes Ziel. In diesem Fall kannst du Gott tatsächlich nicht vertrauen, dass er dich darin unterstützt. Denn ein anderes Wort für Sünde ist „zerstörerisches Handeln“. Und gerade davon will Gott dich befreien.  Er lädt dich ständig ein, dein Denken zu verändern und seinem Heiligen Geist Raum zu geben. Dann kann er dir nämlich zeigen, was die Realität ist und dass Geiz eben nicht geil ist; dass Ehebruch so zerstörerisch und hinterhältig ist wie ein Attentat auf Menschen, die du liebst, und wirklich nichts mit der „wahren Liebe“ zu tun hat; und dass du ein Sklave bist, wenn du in Sünde lebst.
Willst du die Wahrheit über deine Sünde sehen und frei werden?

3. Seine Vision wird deine Vision

Gott hat ein Ziel, das seinem Wesen entspricht: Er will, dass (verzweifelte) Menschen ihm begegnen und frei werden. Gott lädt dich ein, ihn wirklich kennen zu lernen und ein Herz wie seines zu bekommen. Das bringt gewisse Risiken mit sich. Denn dann wird dir wichtig, was ihm wichtig ist. Er hat viel Leid in Kauf genommen, um andere zu retten. Dieses Herz schlägt dann in dir.
Wenn du jemanden wirklich liebst, interessiert es dich, wie er die Welt sieht.
Bist du bereit, mit Gott mitzufühlen? Willst du ihn nah genug kennenlernen um zu bemerken, was ihn bewegt?
Apg 26,17f

Nicht das Leid ist die Kraft zu einem besseren Menschen. Gott selbst ist diese Kraft.

Ein Mensch, der sein Herz ganz für Gott öffnet und ihm vertraut, wird durch Gott selbst jedes Jahr mehr und mehr zu einem wunderschönen Menschen werden. Du kennst Menschen, wo das nicht der Fall ist? Dann darfst du mit Recht hinterfragen, ob sie ihre Wurzeln wirklich in Jesus haben. Denn die Argumentation von Jesus war die:

By Mălina Sîrbu from Pexels

„Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen und ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen.“
Jesus, ca. 30 n.Chr

Aber bevor du mit Fingern auf Christen zeigst, die deiner Meinung nach nicht gut genug sind, schau lieber dich selbst an und frag dich: lass ich Gott in alle Bereiche meines Lebens hinein, damit ich zu einem Menschen werde, der für mich selbst und andere ein Segen und kein Fluch ist?

Gott ist nicht der Autor von Zerstörung, Chaos, Mord und Totschlag. Woran wir aber natürlich in diesem Leben nicht vorbeikommen, ist die Frage, warum er es zulassen kann. Auf diese Frage gibt es viele gute Antworten – aber das wäre ein anderes Thema. Und doch kann es sein, dass du in diesem Leben keine Antwort finden wirst, die dich völlig zufrieden stellt. Aber du bist für die Ewigkeit geschaffen! Wusstest du das? Bis dahin will Gott dir aber etwas Unglaubliches schenken: Seine absolute Nähe zu dir und seinen Frieden, der besser ist, als jede Antwort es jemals sein kann. Das kannst du nicht glauben? Das liegt daran, dass du eine viel, viel zu niedrige Erwartung an seine Nähe und seinen Frieden hast!

Verpasse heute nicht die Gelegenheit, ihm endlich zu begegnen und ihn ein bisschen näher kennen zu lernen!

Du vertraust Gott nicht? Klage dich nicht an!

Also klage dich nicht an, wenn du Gott nicht vertraust, sondern frage dich heute:

Warum vertraue ich Gott nicht? Wovor habe ich Angst?

Was befürchte ich, wird passieren, wenn ich Gott einlade und sage: „Du darfst in meinem Leben machen, was du willst.“

Gott sagt dir, dass du ihm vertrauen sollst, wie ein Kind seinem guten Vater. Dabei weiß er genau, dass ein Kind nie vertrauen kann, wenn der Vater Dinge tut, die nicht gut sind für das Kind. Wenn der Vater sein Kind verprügelt und dann sagt, es ist für sein Bestes, weiß das Kind: das ist nicht die Wahrheit. Es verschließt sich – kann gar nicht anders. Gott ruft dich aber deshalb zum Vertrauen auf, weil er beides ist: vollkommen gut und voller hingebender Liebe für dich.

Du wirst Gott nie ganz vertrauen können, wenn du nicht zuerst glaubst, dass er gut (zu dir) ist.

Glaubst du Gott, wenn er sagt, dass er gut ist? Damit fängt deine Neugeburt an: dass du die Wahrheit über Gott glaubst. Nicht, dass du an ihn glaubst. Viele glauben an Gott. Aber die Kraft für Veränderung liegt darin, dass du so an ihn glaubst, wie er auch wirklich ist.

Wir brauchen keinen großen Glauben, sondern Glauben an einen großen (und guten) Gott. Hudson Taylor

Leg dir einmal über die nächsten Tage einen Zettel hin oder starte eine Notiz auf deinem Handy zur Frage: wovor hast du Angst? Ich würde mich auch riesig freuen von dir zu hören. Und dann mach dir bewusst: Wenn du Gott dein Leben hingibst und ihn in jeden Lebensraum einlädst, will er als König und Diener kommen. Er will nicht herrisch über dein Leben bestimmen. Er will dir dienen, dich umsorgen und ein Segen für dich sein. Das ist allerdings unmöglich, wenn er nicht auch dein Boss sein darf. Aber wer will nicht einen Boss wie Jesus haben!

Auf diese Art und Weise macht er dich bereit, selber ein Diener für andere Menschen zu werden, bei dem Menschen Schutz und Kraft finden – mit deinen Gaben, Begrenzungen und Leidenschaften. Dann wirst du zu einem Menschen, der sogar fähig ist, das Leid von anderen mitzutragen.  

Willst du heute entscheiden, Gott jeden Tag mehr einzuladen und ihm zu sagen:

„Alles was ich bin, gehört dir und ich vertraue dir, dass du mir nichts Böses tun wirst.“