Meide diese schrecklichen Erziehungs Tipps wenn dein Kind nicht isst!

Hast du ewige Diskussionen am Essenstisch und dir graut es schon vor der nächsten Mahlzeit?!
Dann vermeide bitte diese Erziehungstipps, die zwar gutgemeint sind, aber dir am Ende nur noch mehr Stress bringen!

In diesem Video erfährst du, wie du wieder zu einer Einstellung als Mama oder Papa kommen kannst, die dich befähigt und stark macht, dein Kind tatsächlich zu erziehen. Verabschiede dich von Tipps, die deinem Kind schaden und DIR gleichzeitig noch mehr täglichen Stress verursachen!

Verändere deine Perspektive auf das Thema essen und erlebe, wie die Situationen am Essenstisch 3-mal am Tag 7 Tage die Woche Gelegenheiten werden, an denen dein Kind in seiner Persönlichkeit wächst und deine Familie ein Ort wird, an dem ihr euch alle etwas wohler fühlt!

In einem zweiten Video werde ich über die praktischen, konkreten Schritte und Methoden reden, wie du deinem Kind mit Liebe beibringen kannst (fast 😉 )alles ohne großes Theater zu essen.

Körper Und Seele Gesund Ernähren?! 6 Gründe, warum Du es NICHT tust!

Gesunde Ernährung für Körper und Seele?! Der kurze Kick der zu langen Problemen führt.

Wir leben im 21. Jahrhundert und vieles ist kein Geheimnis mehr. Wir wissen viel über Krankheiten und auch manches über die Gründe. Das ungesunde Nahrung nicht gut für uns ist, ist z.B. lange schon bekannt. Aber dass ungesunde Nahrung tatsächlich krank macht wird doch häufig angezweifelt.

Ich hab kürzlich in meinem Leben eine große Umstellung meiner Ernährung vornehmen müssen. Meine körperlichen Symptome waren

  • Gelenkschmerzen, Fußschmerzen
  • Muskel- und Sehnenschmerzen
  • Erschöpfung
  • andauernde Übelkeit und Verdauungsstörungen
  • Benommenheit und Schwindel
  • trockene Augen und Mundschleimhaut
  • Bauchschmerzen
  • Zyklusbeschwerden

Dies alles hatte ca. 2011 angefangen und sich langsam gesteigert, mit immer mehr Beschwerden im Alltag. Im Jahr 2021 wurde es dann extremer, so das körperliche Arbeit immer mühsamer war und ich mich von 31 Tagen im Monat ca. 4 Tage einigermaßen gut gefühlt habe.

Ich hab mich körperlich mit 40 Jahren sehr alt gefühlt. Vom Sofa aufstehen war anstrengend. Ich konnte nicht mal für eine Stunde Schuhe mit Absatz tragen, da meine Füße so schmerzten. Einlagen und „Oma-Schuhe“(so nenne ich sie jetzt mal😂) waren die vorgeschlagene Therapie. Tanzen war beschwerlich da meine Gelenke sich dabei so anfühlten, als würden sie gerade kaputt gehen.

Das Bett schien mir immer mehr der Ort meiner Bestimmung zu sein: „Das ist meine Berufung! Im Bett zu liegen!“

Einkaufen, kochen, aufräumen,… alles war anstrengend und so schleppte ich mich durch die Tage. Wie froh bin ich, dass Jesus in meinem Leben ist! So viel Frieden und Freude hat er mir gegeben, auch wenn es mir körperlich schlecht ging. Ohne ihn will ich garn icht wissen, wie mein Herz ausgesehen hätte!

Teil 1

Keine Lust zu lesen? Schau oder höre dir hier die Videos zu diesem Beitrag an

Teil 2

Die große Umstellung, die alles verändert hat!

Die Ärzte waren mir in dieser Situation leider überhaupt keine Hilfe, sondern haben einfach schnelle Diagnosen gestellt: „Sie haben 4 Kinder? Im Alter von 10-16? Ach dann ist es ja klar: das ist einfach eine Erschöpfungsdepression. Antidepressiva werden auch gegen die Schmerzen helfen.“

Im Februar 2022, nach einer ergebnislosen  Bauchspiegelung, hab ich mich dazu entschlossen radikal auf Zucker, Weizen, tierische Lebensmittel und Alkohol zu verzichten, um herauszufinden ob einer oder mehrere dieser Lebensmittel mir die Probleme bereiten.

So fand ich dann endlich heraus, woher der großer Teil meiner Probleme kam:

  • von Gluten
  • Milchprodukten
  • Zucker
  • zu viel tierische Produkte (Ei und Fleisch)

Wie du beginnen kannst, deinen Körper und Seele gesund zu ernähren!

In dieser Zeit sind mir endlose Parallelen zwischen unserem Körper und unserem Innenleben – der Seele – aufgefallen, die ich sehr hilfreich finde. Deshalb will ich heute einen Vergleich ziehen zwischen der körperlichen und geistlichen ungesunden Ernährung.

Denn mit gesunder „Nahrung“ für meine Seele kann ich einen riesigen Unterschied für meine Gefühle, Gedanken und Emotionen machen.

Ich weiß, so viele andere bekommen vermutlich täglich auch die Diagnose gestellt: das ist einfach eine Depression. Und natürlich kann das auch oft der Fall sein, dass es stimmt.

Aber ich bin überzeugt: Häufig ist es vielleicht einfach die „falsche“ Nahrung, die einem Menschen da zu schaffen macht – sei es die echte Nahrung die wir essen, oder aber die Nahrung, die unsere Seele so braucht um gesund zu sein oder zu werden.

Was sind seelische Symptome, an denen du und ich leiden können?

SÜNDEN:

  • Unvergebenheit, Nachtragen von Schuld
  • Verurteilen
  • Neid und Stolz
  • Geltungssucht
  • Hass
  • Egoismus
  • Ehebruch
  • unbeherrschter Charakter
  • Streit
  • Feindschaften
  • Anbetung von Besitz, Macht, Status, Sex
  • Süchte
  • Gier
  • sexuelle unbeherrschtheit

BELASTUNGEN:

  • Ängste
  • Sorgen
  • Getriebenheit
  • „Unerlöster Erlöster“
  • ohne Freude und ohne Liebe
  • Traurigkeit
  • Gefühl der Gefangenschaft
  • Verzweiflung
  • Selbstzweifel
  • Leistungsdenken
  • sich ständig Rechtfertigen müssen
  • Gefühle der Verwirrung
  • Selbstanklage
  • Kontrollsucht
  • Wut
  • Angst vor Veränderung

Ich glaube sehr viele Menschen leiden wie ich an unerklärlichen körperlichen Symptomen, die mit einer umgestellten Ernährung verschwinden oder zumindest schwächer werden können. Dass alleine ist schon ein riesen Erfolg.

Aber der Fokus heute soll auf dem liegen, was in deiner Seele passiert und was du von deinem Körper lernen kannst.

Was passieren kann, wenn du deinen Körper und Seele gesund ernährst!

Für mich ist es eine Befreiung geworden, auf gewisse Nahrungsmittel zu verzichten,  weil es mir endlich wieder besser geht. Ich habe in meinem Körper einen riesigen Unterschied bemerkt nachdem ich lange nicht wusste, was los ist.

Genau wie Nahrung für den Körper macht auch das, was ich meinem Inneren so täglich füttere sich schleichend bemerkbar.

Oft ist es extrem zeitverzögert und ohne scheinbaren Zusammenhang. Aber seit ich Zusammenhänge erkannt habe, fällt es mir leichter, die gesunde Nahrung zu wählen.

Für mich ist es eine riesige Befreiung geworden, auf gewisse ungesunde seelische „Nahrung“ zu verzichten.  Denn auch im seelischen Geschehen kenne ich die verwirrende Unsicherheit, was innerlich eigentlich los ist. Und ich kenne auch den Unterschied den Gott in meinem Alltag macht, wenn ich ihm wirklich begegne. Denn ein häufig vorkommendes Bild, das Jesus für sich selbst gebraucht, ist es, wie Essen und Trinken zu sein.

Aber im Alltag gibt es Gründe, die mich von dieser geistlichen gesunden Ernährung abhalten. Und diese treffen genauso auch auf körperliche Ernährung zu.

Hier hab ich mal 6 Gründe gefunden:

1. Grund: Ich will mich nicht einschränken, denn Einschränkung ist schlecht.

Vielleicht hört sich das wie eine riesige Einschränkung an: Keine Nahrung mit Mehl, keine Milchprodukte, wenig Fleisch/Eier und kaum Zucker! Aber die Wahrheit für mich ist ganz anders:

Verzichte ich auf diese Dinge hab ich zwar eine große Einschränkung, das ist wahr. Aber dafür ist eine größere Einschränkung in meinem Leben weggefallen: Ich hab wieder Kraft, keine unnatürliche Erschöpfung, Übelkeit und Schmerzen mehr. Ich kann körperlich Arbeiten und Sport machen ohne Gelenkschmerzen und übertriebenen Muskelkater, der dann 2-3 Tage anhält.

Also ist die Frage manchmal nicht:

Will ich Einschränkungen haben?
Sondern: Welche Einschränkung will ich haben?

Deshalb hilft es zu fragen: Was verliere ich, wenn ich mich weiter ungesund ernähre? Was riskiere ich in 10 Jahren?

Seelisch wird diese Wahrheit noch viel mehr unterschätzt als körperlich.

Bin ich mir bewusst, dass das,
womit ich heute meine Seele füttere
morgen einen anderen Menschen aus mir macht?

Füttere ich mich mit tratsch und klatsch? Das wird der Mensch sein, der ich morgen bin. Stehen Ängste und schlechten Nachrichten auf meinem Speiseplan? In einem Jahr wir die Angst noch viel mehr Raum haben als sie heute schon hat.  Bin ich untreu und pflege Phantasien? Rate mal in was ich in den nächsten Monaten rutschen kann.

Lüge ich gerne und viel? In ein paar Jahren kann mein ganzer innerer Mensch nur noch aus einem Wirrwarr an Lügen bestehen – das schlimmste dabei wird dann sein, dass alle anderen es bemerken, nur ich nicht.

Schaffe ich es nicht 15 min. einfach zu sitzen? Morgen schaff ich vielleicht nicht mal 5 min. Und irgendwann komm ich ohne Medikamente gar nicht mehr zur inneren Ruhe. 

Man ist was man isst.

Deshalb muss ich mich entscheiden, mit welcher Einschränkung will ich Leben? Mein eigener König sein und nach meinem Willen leben? Oder Jesus als König akzeptieren? Jesus sagt dazu:

Denn was würde es einem Menschen nützen, wenn er alles gewinnt, was diese Welt zu bieten hat, sich selbst aber dabei verliert oder schadet? Lukas 9,25

2. Grund: Ich hab zu wenig davon, wenn ich mich gesund ernähre

Auf den ersten Blick könnte das seelisch wie körperlich den Eindruck machen. Deshalb warten wir Menschen glaub ich oft  auf den Punkt wo der Leidensdruck hoch genug ist.

Ich wusste schon lange dass gesunde Ernährung wichtig ist. Aber radikal geändert hab ich es erst als ich so nicht mehr weiterleben konnte. Denn natürlich will ich mich ja nicht umsonst enthalten.

Auch geistlich gesehen ist häufig ein Grund weshalb Menschen die Zeit mit Gott, Beten, Gottesdienste besuchen, etc. so geringhalten. Es bringt ihnen scheinbar nicht so viel.

Die Liste der sogenannten Wohlstandskrankheiten ist lang. Und wird länger. Aber auch die Seelische Ungesundheit nimmt eben enorm zu.  

Aber wer erwartet, nach einer guten Mahlzeit zu erleben, wie die Pfunde purzeln oder Symptome verschwinden wäre ein Narr. Das was wir essen – seelisch wie körperlich – verändert uns ganz langsam. Eine Entscheidung, das Leben mit Gott zu versuchen bringt keine Früchte im Leben, sondern nur wenn ich eine Beziehung mit ihm täglich lebe.

Du brauchst keinen Moment des Glaubens, sondern ein Mindset (Grundeinstellung) des Glaubens!

Ich kann aber investieren, bevor es zu spät ist und der Schaden nur noch begrenzt werden kann. Aber selbst das ist besser, als nichts zu tun, wenn der Schaden schon groß ist.

Und vielleicht geht es nicht mal um meinen eigenen Schaden, sondern um die Menschen um mich herum. Ich präge meine Mitmenschen extrem. Gut wie schlecht.

Wenn Menschen den Glauben der Eltern über Bord geschmissen haben, aber noch überzeugt an den Werten festhalten, werden die Kinder vermutlich den nächsten Schritt gehen und einige der unbequemeren Werte über Bord werfen. Das sehen wir sehr deutlich in unserer Gesellschaft. Da machst DU einen riesigen Unterschied! Positiv wie negativ!

Jesus, deine Nahrung?!

Joh. 6, 51-56: 51 Ich selbst bin das lebendige Brot, das aus der himmlischen Welt herabkommt. Wenn jemand von diesem Brot essen wird, dann wird er bis in Ewigkeit leben. Und das Brot, das ich ihm geben werde, ist mein eigenes Fleisch. Das ist die Nahrung, aus der die ganze Welt ihr Leben bezieht.« 52 Als Jesus das sagte, gerieten die Juden miteinander in einen Streit über die Frage: »Wie kann dieser Mensch uns sein Fleisch zu essen geben?« 53 Da antwortete Jesus ihnen: »Ich sage euch mit allem Nachdruck: Wenn ihr nicht das Fleisch des ewigen Menschensohns als eure Speise annehmt und sein Blut nicht trinkt, dann tragt ihr das wahre Leben nicht in euch! 54 Aber wer sich von meinem Fleisch ernährt und mein Blut trinkt, der hat das ewige, unzerstörbare Leben in sich, und ich werde ihn am Ende der Zeit zum Leben erwecken. 55 Denn mein Fleisch – ich selbst – ist die wirkliche Nahrung und mein Blut ist der wahre Trank.

Mit diesem Vergleich hat Jesus absichtlich das Essen und Trinken gewählt, ohne dass wir nicht leben können. Und man, hat er mit diesem Vergleich/ Bild die Menschen seiner Zeit irritiert! „WAAS? Wir sollen sein Fleisch essen?!“ Jesus liebt es halt provozierende Bilder zu gebrauchen…

Die Seele mit Fastfood füttern?

Aber seelisch ist es eben genau wie beim Essen leichter, mein inneres mit fast Food kurzfristig zu befriedigen. Genau wie beim Essen scheint es unnötig zu sein, Gott in meinen Alltag heute einzuladen, eine Gottesdienst zu besuchen oder täglich Bibel zu lesen. „Das macht doch kaum einen Unterschied“ denkst du vielleicht auch oft.

Jesus antwortet darauf: 63 Der Geist Gottes ist es, der das wahre Leben schenkt. Menschen können das nicht aus eigener menschlicher Anstrengung. Meine Worte sind genau das: Geist Gottes und wahres Leben. 64 Aber hier sind einige unter euch, die kein echtes Vertrauen haben.« „Das Buch“

Denn das ist der Unglaube in diesem Punkt: Gottes Beitrag macht hier eh keinen Unterschied. Aber die Wahrheit ist die: Gott will durch seine Gegenwart mein inneres stark und krisenfest machen.

Deshalb mach ich Raum in meinem Leben für die Quelle seiner Kraft. Unser Körper wird an einem Tag auf jeden Fall zu Ende gehen. Daran gibt es keinen Weg vorbei. Aber Gott bereitet in dir und mir was viel größeres vor. Das ist der wahre Jackpot.

Hilfreiche Fragen für dich:

  • Warte ich schon zu lange, bis ich was verändere?
  • Wie kann ich für Gott in meinem Alltag Raum machen, dass meine Seele endlich satt wird?

3. Grund: Wenn ich mich gesund ernähre kann ich trotzdem krank werden.

Auch mit guter Ernährung wird man krank. Das stimmt. Eine unserer Töchter bekommt bei Zuckerkonsum Neurodermitis. Aber sie reagiert nicht immer. Wenn sie allerdings mit einer Krankheit kämpft und ihr Immunsystem am Boden ist, tritt das Problem viel stärker hervor. Da ist es noch viel wichtiger ihren Körper durch gute Ernährung zu entlasten. 

Auch mit guter geistlicher Ernährung erlebe ich Krisen. Aber die Art, wie meine Seele mit dem Angriffen des Lebens umgeht, ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Wenn diese Früchte, die Jesus mir schenkt in mir lebendig sind, werde ich statt Angst, Verzweiflung, Sorge, Hass, Stress oder Gereiztheit seine Hoffnung, Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Sanftmut, Treue und Selbstbeherrschung erleben dürfen. Das ist wer er ist und was er mir schenken will.

Ich will unbedingt so durch meine Krisen gehen. Und immer wieder muss ich das üben, dass ich Jesus mitten im Sturm einlade mein Brot und mein Wasser zu sein.

Hilfreiche Fragen für dich:

  • Wie geht es meinem Seelischen Immunsystem?
  • Wo muss ich anfangen meine Seele und Gedanken zu schützen?
  • Wie will ich trainieren Gottes Wahrheiten mehr zu glauben?

4. Grund: So ein bisschen Gift hat noch niemandem geschadet

Ich glaube in uns Menschen steckt die Sehnsucht, Teil von etwas Besonderem zu sein. Der Alltag scheint dann in diesem Gegensatz geradezu banal und bedeutungslos. So ein bisschen Fastfood. So ein bisschen Schweinehaxe.

Aber in einem Film sieht es ganz anders aus, da wir die Vogelperspektive haben. Wir sehen wie James Bond den vergifteten Martini trinkt und denken: Man, wieso trinkt der das und passt nicht mehr auf!?! Wir schauen diesen entscheidenden Momenten zu, und wissen: Es geht um alles oder nichts. Aber im Alltag?

Was wenn ich und du die Vogelperspektive einnehmen würden und unser Leben von Ferne betrachten: Wie würde ich in 10 Jahren über meine Entscheidungen denken, die ich gerade treffe?

Vom Ende her gedacht

Eine tolle Übung ist auch die, vom Ende her zu denken: Was werde ich bei meinem Tod über mich sagen? Was werden andere sagen? Wie sieht mein Leben aus der Ewigkeitsperspektive aus?

Warum solltest du dich gesund ernähren? Weil du deinen Körper liebst – weil du deine Seele liebst.

Wenn ich mich einfach dauernd ungesund ernähre, zeigt das eine relative gleichgültige Distanz zu meinem Körper. So als wären er und ich nicht zwangsläufig bis zum letzten Atemzug voneinander abhängig. Oder ich unterschätze den negativen Einfluss von ungesunden Nahrungsmitteln.

Genauso ist es auch mit meinem Inneren. Unterschätze ich den Einfluss, den negative geistige Nahrung auf mich hat?

Der unterschätzte Einfluss von schlechter, seelischer Nahrung!

Dr. Jack Haskins, Professor an der University of Tennessee, verbrachte 12 Jahre damit, die Auswirkungen von Medien und das Denken der Menschen zu erforschen. Eine seiner Studien versuchte, die Auswirkungen einer fünfminütigen Radiosendung zu bestimmen, die mit negativen Nachrichten gefüllt war:

„17 Kinder im Bus in die Luft gesprengt“ „Ein Erdbeben tötet Tausende“, „Unruhen in den Straßen einer Großstadt“ und so weiter . Eine Gruppe hörte sich täglich negative Sendungen wie diese an, während eine Kontrollgruppe positivere und erhebendere Nachrichten hörte.

Nach der Auswertung der Zuhörer, die täglich fünf Minuten schlechter Nachrichten ausgesetzt waren, entdeckte Haskins vier erkennbare Auswirkungen auf sie:

  • Sie waren deprimierter als zuvor;
  • Sie glaubten, die Welt sei ein negativer Ort;
  • Es war weniger wahrscheinlich, dass sie anderen halfen; und
  • Sie begannen zu glauben, dass das, was sie gehört hatten, bald auch ihnen passieren würde.

Allein durch das Empfangen und Reflektieren der Informationen aus dem Radioprogramm wurde ihre Wahrnehmung der Welt und ihre Lebenseinstellung beeinträchtigt. Was sie für wahr hielten veränderte sich durch die seelische Nahrung, die sie aufnahmen.

Was ist ungesunde seelische Nahrung?

Negative Nahrung sieht sehr unterschiedlich aus. Ein bisschen Neid, oder Sorgen und Ängste. Es stimmt, dass die Dosis das Gift macht. Ich muss nicht als Asket umherlaufen. Aber ein Asket von dem zu werden, dass mich und andere zerstört, kann ich ruhig werden. Und dazu gehören auch Sünde und Sorgen.

Mein geistiges Immunsystem ist nicht zu jedem Zeitpunkt gleich stark. Als ich mich körperlich sehr schlecht gefühlt habe, ging es mir häufig so, dass die Nachrichten, die ja von ihrer Struktur her eigentlich nur auf das Böse fokussiert sind, noch mehr Kraft geraubt haben. Dann ist es umso wichtiger diesen Einfluss zu kürzen und mehr auf Gott zu schauen. Das ist es, was mich durch Krisen hindurch gerettet hat und immernoch rettet.

Deine Seele, ein hilfloses Kind in deiner Aufsichtspflicht

Deshalb will ich meine Seele und meinen Körper gut behandeln. Wie ich mich um ein hilfloses Kind kümmern würde. Denn genau das sind beide: mir völlig hilflos ausgeliefert wie ein Kind und abhängig von meiner Liebe.

Und zwar nicht emotional, gefühlte Liebe, sondern Liebe die aufsteht, anpackt und das Schwache beschützt, die sich in die Küche stellt und ein gutes Essen zubereitet.

Oder die Selbstliebe, die sich in einen stillen Raum zurückzieht und meine Seele Gott hinhält, oder im Geschrei der Kinder (oder Enkel, wenn man welche hat) Musik anmacht, die mich in ein Gespräch mit Gott einlädt und weg zieht von den Ängsten. Oder nach einem Streit zu Gott geht und ehrlich um seine Meinung fragt.

Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nie wieder hungern. Wer an mich glaubt, wird nie wieder Durst haben. Joh. 6, 35

Hilfreiche Fragen für dich:

  • Unterschätze ich den Einfluss, den negative geistige Nahrung auf mich hat?
  • Wie kann ich für Gott in meinem Alltag Raum machen, dass meine Seele endlich satt wird?
  • Welche meiner Gedanken sollte ich dringend mit Gott erneuern? Römer 12,2
  • Wie würde ich in 10 Jahren über meine Entscheidungen denken, die ich gerade treffe?
  • Was werden ich und andere bei meinem Tod über mich sagen?
  • Wie sieht mein Leben aus der Ewigkeitsperspektive aus?

5. Grund: Ich hab keine Kraft mich gesund zu ernähren! Das Leben ist schon anstrengend genug

Ich weiß wie anstrengend es ist, die Ernährung umzustellen. Es kostet wirklich viel Zeit und Aufmerksamkeit. Und das nicht nur an einem Tag, sondern jeden Tag. 

Aber wenn ich die Frage stelle: „Hab ich Kraft dafür mich gesund zu ernähren?“, und meine Antwort nein ist, musst ich auch hier die zweite Frage stellen: „Hab ich Kraft dafür mich ungesund zu ernähren?“

Denn die Kraft die ich für gesunde Ernährung brauche steht in keinem Verhältnis zu der Kraft, die ich bräuchte, wenn ich mich weiter für mich schädlich ernähren würde. Also entgegen der Bedürfnisse meines Körpers.

„Habe ich Kraft dafür, ohne Gott zu leben?“

Geistlich ist die Frage die gleiche: „Hab ich Kraft mich auf Jesus auszurichten? Nein, mein Leben ist so anstrengend.“ Dann stell die zweite Frage: „Hab ich Kraft auf Jesus zu verzichten?!“ Das Leben ist nämlich hauptsächlich deshalb so anstrengend, wenn ich mich nicht auf Jesus ausrichte.

Der erste Schritt ist also der zu erkennen: Ich brauche für beides Kraft, nur das eine bringt gute Früchte mit sich. Das andere Stress.

Der zweite Schritt ist der, zu Gottes Tisch zu kommen und ihn zu bitten: „Sei du die Kraft in mir, ich schaffe es nicht alleine. Gib mir Selbstbeherrschung um mich seelisch gesünder zu ernähren… “

Denn er ist die Quelle der Kraft: Selbstbeherrschung ist eine Frucht seines Geistes in uns. Manche haben mehr Selbstbeherrschung als andere. Aber am Ende muss ich es doch zugeben, dass die Selbstbeherrschung die ich habe von Gott gekommen ist. Wenn ich bis dann nicht gelernt hab mich bei ihm dafür zu bedanken, sieht es düster aus…

Hilfreiche Fragen für dich:

  • Habe ich Kraft dafür, so weiter zu leben? Wo will ich meine Energie bewusst dafür benutzen, um für meine Seele oder meinen Körper Entlastung zu bekommen?
  • Bin ich mir bewusst, dass Gott selbst mir helfen will, etwas zu verändern? Wie kann ich mich daran erinnern?

6. Grund: Ich habe keine Zeit für gesunde Ernährung. Das ist ein Luxus den ich mir nicht leisten kann

Es kostet wirklich Zeit sich gesund zu ernähren. Aber die Zeit die ich verliere spare ich extrem durch später weniger Arzt und Krisengespräche ein. Körperlich kämpfe ich persönlich sehr viel weniger lang mit Infekten. Auch die Kraft die im Alltag fehlt nimmt viel Zeit weg, bzw. führte in meinem Fall dazu, dass ich mich nur noch in Zeitlupe durch den schnellen Alltag bewegen konnte. Das war richtig ätzend.

Deshalb muss ich mich in meinem Alltag wirklich oft fragen: für was ist es jetzt Zeit? Ich habe bemerkt: Wenn ich nicht zuerst die Ernährung von meiner Familie und mir organisiert habe, herrscht über dem ganzen Tag irgendwie Chaos.

Bist du auch für das Essen der Familie verantwortlich? Die anderen Menschen können sich das gar nicht vorstellen, wie viel Arbeit das bedeutet, wenn man sich einfach an den gedeckten Tisch setzten kann!

Deshalb muss ich mir die Zeit für unsere Ernährung nehmen. Und dann kann der Alltag kommen, aber die Basis steht.

Beziehungen können nicht „schnell erledigt“ werden!

Meine Beziehung zu Gott zu pflegen braucht auch Raum und Zeit. Genau wie jede andere Beziehung die ich hab. Beziehungen sind äußerst zeitintensiv. Hier gibt es auch wieder Fragen, die ich mir stellen kann:

  • Für was muss ich gerade jetzt Zeit haben?
  • Was sind meine Prioritäten?
    • Ich habe nur 24 h Zeit/Tag. Besser organisieren damit ich alles geschafft bekomme ist im 21. Jahrhundert nicht die Lösung! Was muss weichen?
  • Wie will ich lernen Nein zu sagen?
    • Wen bitte ich heute, mich wöchentlich zu fragen ob ich 1 % besser geworden bin im Nein sagen?

Tatsächlich hat Nahrung ja die Fähigkeit Schadstoffe und Gifte zu binden und dem Körper zu helfen, diese loszuwerden. Und anstatt der Schadstoffe liefert gute Nahrung Heilstoffe und Aufbau Stoffe.

Interessanterweise ist das so ziemlich genau das, was Gott von dir und mir als Menschen will. Er will in dein Leben hineinkommen, deinen ganzen Körper und Geist (wer du bist) erfüllen. Dann will er dich von deiner Schuld und deinen Verletzungen befreien und heilen, da diese dich vergiften. Du gibst ihm also deine Schuld und Scham, dafür gibt er dir seine Vergebung, Frieden, Herrlichkeit und die Früchte, die seinen heiligen Geist beschreiben.

Sein Befreiungsschlag für DICH am Kreuz

Ca 700 Jahre bevor Jesus ca. im Jahr 30 n.Chr. am Kreuz stirbt, schrieb der Prophet Jesaja folgende Worte auf:

Er wurde verachtet und von den Menschen abgelehnt – ein Mann der Schmerzen, mit Krankheit vertraut, jemand, vor dem man sein Gesicht verbirgt. Er war verachtet und bedeutete uns nichts.
Dennoch: Er nahm unsere Krankheiten auf sich und trug unsere Schmerzen. Und wir dachten, er wäre von Gott geächtet, geschlagen und erniedrigt!
Doch wegen unserer Vergehen wurde er durchbohrt, wegen unserer Übertretungen zerschlagen. Er wurde gestraft, damit wir Frieden haben. Durch seine Wunden wurden wir geheilt!
Wir alle gingen in die Irre wie Schafe. Jeder ging seinen eigenen Weg. Doch ihn ließ der HERR die Schuld von uns allen treffen.
Jesaja 53,3-6

Heute ist dein Tag!

Du kannst Beten und Jesus, den Heiler einladen, das zu tun was er vorbereitet hat. Das ist für mich so eine wichtige Erkenntnis dabei: Ich werde nie Kontrolle darüber haben, was er tut, aber nur die Möglichkeit ihn einzuladen.

Was wird passieren, wenn du das tust? Keine Ahnung! Aber wie bei der Umstellung der Ernährung ist es es wert ihn einzuladen. Selbst wenn nicht alles geheilt wird oder sofort wieder gut ist. Schlimmstenfalls kommt er nur mit seinem Frieden, seiner Freude, seiner Kraft und verändert deinen inneren Zustand und zeigt dir die Hoffnung die auf dich wartet.

Ich bete auch für Dich, dass du dies alles als Realität und nicht nur Theorie erlebst!

Deine Anita

Psalm 22 und Jesus letzte Worte

Vergleiche diese Bibelstellen, wo Jesus letzte Worte am Kreuz aufgeschrieben wurden: Mt 27,46 – Mk 15,34 – Joh. 19:30

Du kannst auch die verschiedenen Berichte der Kreuzigung von Jesus in Matthäus, Markus, Lukas und Johannes nachlesen. Findest du die Parallelen zu dem, was David hier viele hunderte Jahre vor Jesus‘ Tod aufgeschrieben hat, und was dann tatsächlich mit Jesus passiert ist?

Ein Psalm Davids.

2 Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Ich schreie, aber keine Rettung ist in Sicht, ich rufe, aber jede Hilfe ist weit entfernt! 3 Mein Gott! Ich rufe am Tag, doch du antwortest nicht, ich rufe in der Nacht und komme nicht zur Ruhe. 4 Du bist doch heilig, du wohnst dort, wo dein Volk Israel dir Loblieder singt. 5 Unsere Väter setzten ihr Vertrauen auf dich. Sie vertrauten dir, und du hast sie gerettet. 6 Zu dir schrien sie um Hilfe und wurden befreit, sie vertrauten auf dich und wurden nicht enttäuscht.

7 Ich aber bin kein Mensch mehr, nur noch ein Wurm, zum Spott der Leute bin ich geworden, das ganze Volk verabscheut mich. 8 Alle, die mich sehen, verhöhnen mich, sie verziehen den Mund und schütteln den Kopf. 9 »Übergib deine Sache doch dem HERRN«, rufen sie. »Ja, soll Gott ihn doch retten! Er soll ihm helfen – anscheinend hat er ja Gefallen an ihm!«

Jesus stirbt am Kreuz Psalm 22

10 Doch du, HERR, hast mich aus dem Leib meiner Mutter gezogen. Du ließt mich an ihrer Brust Vertrauen fassen. 11 Seit mein Leben begann, bin ich ganz auf dich angewiesen, von Mutterleib an bist du bereits mein Gott. 12 Bleib mir doch jetzt nicht fern! Die Not ist so bedrohlich nah, und da ist niemand, der mir hilft!

13 Gewalttäter haben mich umringt wie eine Herde Stiere, wie mächtige Büffel aus Baschan haben sie mich umstellt. 14 Sie reißen ihr Maul gegen mich auf wie hungrige und brüllende Löwen. 15 Ich fühle mich, als wäre ich hingeschüttet wie Wasser, alle meine Glieder sind wie ausgerenkt. Mein Herz ist wie flüssiges Wachs, das tief in meinem Innern zerschmilzt.

16 Ich bin ohne Kraft, ausgetrocknet wie eine Tonscherbe. Die Zunge klebt mir am Gaumen. Du hast mich in den Staub gelegt, dahin, wo die Toten liegen. 17 Denn Menschen haben mich eingekreist wie Hunde, eine Horde von Gewalttätern umringt mich. Wie sich ein Löwe in seine Beute verbeißt, so halten sie mich fest und geben meine Hände und Füße nicht mehr frei. (oder: haben meine Hände und Füße durchbohrt). 18 Ich könnte meine Knochen einzeln zählen; meine Feinde starren mich nur erbarmungslos an. 19 Sie verteilen meine Kleider unter sich und werfen das Los, wer mein Obergewand bekommen soll.

20 Du aber, HERR, bleib nicht fern von mir! Du bist doch meine Kraft, schnell, komm mir zu Hilfe! 21 Entreiße meine Seele dem tödlichen Schwert, rette mein Leben vor den Krallen dieser Hunde! 22 Befreie mich aus dem Rachen des Löwen, rette mich vor den Hörnern der Büffel! Ja, du hast mich erhört! 23 Ich will meinen Brüdern verkünden, wie groß du bist, mitten in der Gemeinde will ich dir Loblieder singen. 24 Alle, die ihr vor dem HERRN Ehrfurcht habt, preist ihn! All ihr Nachkommen Jakobs, gebt ihm die Ehre! Begegnet ihm mit Demut und Verehrung, all ihr Nachkommen Israels!

25 Denn der HERR hat sich von der Not des Hilflosen nicht abgewandt und seine Leiden nicht verachtet. Ja, der HERR hat sein Angesicht nicht vor ihm verhüllt, sondern auf ihn gehört, als er um Hilfe rief. 26 Du, HERR, gibst mir Grund dafür, dich zu loben inmitten der großen Gemeinde. Mein Gelübde will ich erfüllen vor den Augen derer, die dem HERRN in Ehrfurcht dienen. 27 Die Armen sollen wieder essen und satt werden. Die den HERRN suchen, sollen ihn preisen. Euer Herz lebe auf, es lebe ewig!

28 An allen Enden der Erde wird man zur Einsicht kommen, und die Menschen werden zum HERRN umkehren. Alle Völker werden sich vor dir, HERR, niederwerfen und dich anbeten. 29 Denn dem HERRN gehört das Königtum, er herrscht über alle Völker. 30 Die Großen der Erde werden ein Festmahl halten und sich anbetend vor dem HERRN niederwerfen. Auch alle, die in den Staub des Todes sinken, werden vor ihm niederfallen, alle, die keine Kraft mehr zum Leben haben. 31 Die kommenden Generationen werden ihm dienen. Denen, die noch geboren werden, wird man vom Herrn erzählen. 32 Verkünden wird man zukünftigen Völkern seine Rettungstaten.

Zurück zum Kurs, wo du lernen kannst, wie es eigentlich geht, ganz praktisch an Gott zu glauben

Wie glaube ich an Gott?

Man wird sagen: »Der HERR hat alles vollbracht!«
Neue Genfer Übersetzung

Vertraust du Gott … theoretisch?

Gott vertrauen – wie geht das denn? Und warum ist es so wichtig, nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch zu vertrauen?

Viele Menschen sagen, dass sie an Gott glauben oder ihm vertrauen, aber im alltäglichen Leben haben sie Schwierigkeiten, dieses Vertrauen auch als Realität zu erleben.

Wenn Zweifeln und Angst auch dich mehr beeinflusst als innerlicher Friede, weil du Gott vertraust ist dieses Video für dich! Denn theoretisches Vertrauen ist genauso ineffektiv wie theoretisches Entspannen.

Beim Leben mit Gott geht es nicht darum, alles selbst in die Hand zu nehmen oder zu glauben, dass Gott dich vor allen Schwierigkeiten bewahren wird. Vielmehr geht es darum, in allen Situationen auf ihn zu vertrauen und ihm zu erlauben, dich durch schwierige Zeiten zu führen.

Dieser Kurs ist für dich, wenn du darin wachsen willst, Gott ganz praktisch mehr zu vertrauen.

Ich würde dir empfehlen dir über die nächsten 3 Wochen Zeit nehmen und nach jedem Video ein bis zwei Punkte aufzuschreiben, die dich angesprochen haben und für dich einen Ziel zu formulieren: z.B. „Wenn die Angst wieder kommt, werde ich mich kurz mit Gott und einer Tasse Tee hinsetzten und mein Vertrauen, das ich in die Angst habe, beenden. Anstatt dessen bitte ich Gott, in mir das Wunder des Vertrauens zu bewirken. Er wird es tun.“

Teil 1
Teil 2
Teil 3

Kämpfe entspannt für deine Familie: Lade Gott ein!

Einen der größten positiven Einflüsse, den du auf deine Familie, Kinder, deinen Partner oder Freunde haben kannst, ist Gott in deinen Beziehung und Familie Raum zu geben.

Denn es ist einfach so: du kannst was um dich herum geschieht oft nicht kontrollieren. Aber auf das, was in dir geschieht und wie du und ihr als Familie damit umgeht, hast du einen Einfluss.

Und hier ist der erste und wichtigste Schritt der: Kontrolle über das Unkontrollierbare an Gott abgeben. Wie kannst du dir das praktisch vorstellen? Hier geht es nicht um einen meditativen Ansatz: als ob alles unwichtig sei oder das Ziel die Loslösung von allen Zielen und menschlichen Schwierigkeiten ist. Im Gegenteil.

Dein leidenschaftlicher Gott an deiner Seite!

Es geht darum zu entdecken, dass du in Gott ein wunderbares Gegenüber hast, der für dich kämpft, deinen Schmerz miterlebt und auf deiner Seite steht. Er liebt dich leidenschaftlich und ist stark genug, dir zu helfen.

Aber nur wenn du ihm deine Last aktiv gibst, kannst du von deiner Last befreit werden. Das ist oft täglich notwendig, da sich immer wieder etwas ansammelt oder wieder hoch kommt. Versuchst du es ohne ihn, behältst du die entweder die Last bei dir oder läufst Gefahr, dem Leben gegenüber gleichgültig zu werden („alles ist egal“).

Du als Mensch bist dafür geschaffen, schwierige Situationen zu meistern – an der Hand deines Gottes, der für dich kämpft. Das gilt auch für die Menschen, um die du dich sorgst.

Vertraue ihm: er kämpft und siegt für dich. Deshalb brauchst du dich auch nicht vor schwierigen Situationen fürchten.

Deshalb:

  • Mache es nie zu deinem größten Lebensziel, keine Probleme zu haben. Das bringt nur Stress.
  • Weiter fülle deine Pausen nicht (nur) mit Medien, Nachrichten und deprimierender Musik.
    Du lässt ja auch nicht zu, dass alle Welt ihren Müll bei dir auf dem Grundstück abliefert! Dasselbe muss für dein Herz und deine Gedanken gelten!

Mach anstatt dessen Raum für Jesus, der ein super Kapitän ist, der dir sogar dabei hilft das Wasser aus dem Schiff rauszuschaffen!

Gott vertrauen? Warum theoretisches Vertrauen sinnlos ist- 2

Teil 2

Gott vertrauen
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Gott vertrauen? In meinem letzten Blog ging es um die Frage, ob Gott dein Vertrauen überhaupt verdient: Wie will er in deinem Leben wirken? Ist Gott wirklich gut? In diesem Blog soll es darum gehen: Wie gehtst du mit negativen Gedanken um? Was kannst du in deinem Denken verändern um frei zu werden? Und wie lernst du bei Gott zu entspannen, damit du wirklich fühlst was du glaubst: das Gottes Liebe in dir die Panik, Angst und Schwere vertreibt.

Lügengedanken enttarnen

Hast du Lügen entdeckt, die dich davon abhalten Gott zu vertrauen? Denk daran: Es gibt Gründe für dein Misstrauen. Gott ist nicht enttäuscht darüber, dass du ihm nicht vertraust. Er hatte nie ein falsches Bild davon, wer du bist und was du denkst.

Aber er will dich absolut von den Lügen-Gedanken befreien, die dich vom Vertrauen abhalten. Bei Adam und Eva war die Lüge: „Gott ist geizig und machtgierig. Deshalb verbietet er uns die Früchte, die Erkenntnis bringen.“ Sie glaubten die Lüge und diese Lüge bewirkte in ihren Herzen Misstrauen. Das Misstrauen war nur wie der Eiter aus einer Wunde, die Lüge war der Spreißel.

Eiter zu beseitigen und den Spreißel drin zu lassen war noch nie eine gute Idee. Sich über den Eiter zu wundern ist dumm. Über den Eiter bei jemandem zu schimpfen ist noch dümmer.

Der Spreißel muss raus, dann heilt die Wunde.

Die Lüge muss raus, dann kann dein Herz Gott endlich mehr und mehr vertrauen

Finde diese Lügen mit Gottes Hilfe und mach mit ihm einen Tausch.

3 C’s: catch, cancel, change

Neulich hab ich einen Podcast von Holly Bray gehört, in dem sie von den 3 C’s erzählt hat. Es ging um den Umgang mit negativen Gedanken. Im Englischen standen diese für Catch – Cancel – Change (fangen – abbrechen – wechseln).

Das hat mich sehr an 2.Kor 10,3-5 erinnert. Paulus setzt sich an dieser Stelle mit Menschen auseinander, die unter den Christen Lügen über ihn und den Glauben an Jesus verbreitet haben. In seiner Argumentation schreibt er darüber, wie er gegen die Verbreitung von diesen Lügen durch die Menschen kämpft:

„Wir leben zwar in dieser Welt, aber das heißt noch lange nicht, dass wir so kämpfen, wie die Welt kämpft. 4 Die Waffen, mit denen wir unseren Kampf führen, sind nicht die Waffen dieser Welt. Es sind Waffen von durchschlagender Kraft, die dazu dienen, im Einsatz für Gott feindliche Festungen zu zerstören. Mit diesen Waffen bringen wir eigenmächtige Gedankengebäude zum Einsturz 5 und (wir) reißen jedes noch so hohe Hindernis ein, das sich der wahren Gotteserkenntnis in den Weg stellt. Das ganze selbstherrliche Denken nehmen wir gefangen, damit es Christus gehorsam wird.“

Seine Auseinandersetzung war an dieser Stelle wohl mit anderen Menschen. Aber ich merke, dass dieser Kampf, wie er ihn beschreibt, fast täglich auch in meinem Denken stattfindet:

Auch in meinem Kopf laufen manchmal so kleine Männchen umher und verbreiten ihre Gedanken über Gott und die Welt, über mich und meine Fehler, etc. Gedanken kommen einfach so. Und nachdem der Gedanke eine Weile da ist, bewirkt er auch die dazugehörigen Gefühle.

Das kann den Alltag sehr anstrengend machen. Denn negative Gedanken bringen negative Gefühle hervor. Aber es gibt wirklich hilfreiche Wahrheiten, die dir helfen können, mit deinen Gedanken und Gefühlen besser umzugehen.

zerstörerische Lügen = Angst und Verzweiflung vs.
Gottes Gedanken = Frieden und Hoffnung

Die Gedanken lassen sich ja in zwei Gruppen aufzuteilen:

Es gibt Gedanken, die aus Gottes Herz kommen und seinem Wesen entsprechen. Diese Gedanken bezeichnen wir Menschen allgemein als positive Gedanken.

Das wird von Christen wie Nicht-Christen so wahrgenommen: „Du bist geliebt und wertvoll, schön dass es dich gibt, gib nicht auf, du bist toll, ich hab dir vergeben, heute ist ein Neuanfang möglich, schau dich um: siehst du, wie schön die Welt ist?…“

Und dann gibt es Gedanken, die sich schon wie Dunkelheit und Verwirrung anfühlen: „Wozu bist du überhaupt auf der Welt? Wer wird dich schon vermissen? Du bist ein ätzender Mensch. Das schaffst du nie. Wozu noch weiter kämpfen? Das bringt sowieso nichts. Nichts wird sich je ändern – außer zum Schlechteren.“ Diese Gedanken stehen Gottes Gedanken und Herz genau entgegen und kämpfen aktiv gegen den Glauben in deinem Herzen.

Vertraue Gott: er spricht auch schwierige Themen mit Liebe an

Gibt es dann nichts, das Gott jemals an dir kritisieren wird? Doch, es ist wirklich wichtig, dass Gott dich und mich korrigiert und das ich auch offen für Korrektur bin. Sonst ist das für dich und für mich der Untergang.

Aber wenn der Heilige Geist in dir Veränderung bewirkt, tut er das mit seinem Frieden und mit seiner Liebe, die gleichzeitig am Wirken sind. Dafür musst du aber erst einmal glauben, dass es in Ordnung ist, wenn du Fehler machst.

Glaubst du tief im Herzen, dass es schrecklich ist, wenn du einen Fehler machst? Dann fühlt es sich auch schrecklich an, deine Fehler vor dir, Gott und anderen Menschen zuzugeben.

Der erste Schritt zur Freiheit ist der: Identifiziere den schlechten Gedanken in deinem Herzen.

Gott vertrauen: du darfst Fehlerhaft sein

Wie gesagt: an einem guten Baum findest du keine schlechten Früchte und an einem schlechten Baum wächst nichts Gutes.

Gottes Kraft wirkt in dir und will dir helfen, zerstörerische Gedankenfestungen, -gebäude und-hindernisse durchzuschlagen, zum Einsturz zu bringen und einzureißen.

Kämpfst du mit selbstgefälligen („Ich bin so toll!“) oder selbstvernichtenden („Wieso bin ich nicht so toll?!“) Gedanken? Die kannst du durch Jesus „fangen“ und sie Jesus unterordnen: Er ist der höchste und würdigste Mensch – und trotzdem dein Diener. Da bleibt nicht viel Raum für Stolz.

WIE VERTRAUEN GEHT UND WIE ES NICHT GEHT

Jetzt hast du also Gedanken entdeckt, die dich vom Vertrauen abhalten. Was kannst du tun?

Wenn du Sätze in dir gefunden hast, die Vertrauen schwer machen, hast du in diesen Sätzen gleichzeitig das gefunden, woran du glaubst. Denn der Gedanke in dir, dass Gott z. B. von dir fordert, perfekt zu sein, ist dein wahrer Glaube.

Deine tiefsten Gedanken sind dein wahrer Glaube. Wenn dich jemand fragt, an was du glaubst, erzähl ihm von deinen tiefsten Gedanken.

Wäre dir das extrem unangenehm, weil sie überhaupt nicht mit dem übereinstimmen, was deine Glaubensüberzeugungen eigentlich sind, kannst du dich freuen: Du hast endlich den Spreißel gefunden!

Fake Entspannen

Stell dir vor, du setzt dich auf einen Stuhl, von dem du sagst: „Dieser Stuhl ist der Wahnsinn! Es gibt keinen besseren und stabileren.“ Aber in Wirklichkeit glaubst du, dass dieser Stuhl zu klapprig ist, um dein Gewicht für länger als zwei Minuten zu tragen.

Gott vertrauen: er trägt dich
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Deshalb wirst du dein Gewicht nicht auf den Stuhl legen, sondern einfach nur so tun als ob du sitzt. Wie gemütlich wäre das? Du kannst glaubensvoll verkündigen, so viel du willst: „Ich bin so froh, dass ich diesen Stuhl in meinem Leben habe. Ohne diesen Stuhl wäre das Leben so anstrengend. Ich könnte nie richtig ausruhen.“

Nach spätestens zwei Minuten würden die Menschen um dich herum wohl bemerken, wie deine Muskeln zu zittern beginnen. Und nach fünf Minuten würde auch der letzte bemerkt haben, dass du nicht wirklich entspannt aussiehst und der Stuhl nicht im Entferntesten das hält, was er verspricht.

Gott will dein Lieblingssessel sein

Gott ist wie dieser Stuhl. Und es macht ihm wirklich keine Freude, wenn du dich nicht mit deinem ganzen Gewicht und deiner ganzen Last auf ihn lehnst.

Kennst du diesem Vers: „Ohne Glaube ist es unmöglich Gott zu gefallen“ (Heb 11,6). Warum ist das so, dass du ohne Glaube Gott nicht gefallen kannst? Eben genau deshalb, weil Gott dein Sessel sein will, auf den du dich mit deinem ganzen Lebensgewicht werfen darfst.

Hätte ein Sessel Gedanken, könnte es ihm auch absolut nicht gefallen, wenn sich ein Mensch nie richtig hinsetzt, sondern so halb stehend. Das sieht auch bescheuert aus. Ein Sessel ist dazu bestimmt, dich zu tragen.

Gott hat auch eine Bestimmung für sich festgelegt, wer er für dich sein will. Er will dein Hirte, dein Wasser, deine Nahrung, deine Kraft, dein Vater, dein Liebhaber, dein Versorger, dein König, dein Chef, dein Friedefürst, deine Hoffnung und deine Lebensquelle sein.

Was bleibt für dich zu tun? Werfe dich voll auf ihn und akzeptiere, wer er ist.

Theoretisch vertrauen

Du alleine entscheidest, ob du theoretisch oder praktisch vertraust. Du kannst dein ganzes Leben so auf Gott vertrauen wie ein Mensch, der sich nie wirklich auf den Stuhl setzt.

Lass mich dir sagen: das wird ein schrecklich anstrengendes Leben. Vielleicht ist dein Glaube genau so anstrengend? Dann hab den Mut: setz dich hin, lerne Gott besser kennen. Gott lädt dich zum Vertrauen ein, weil er dich wirklich tragen wird und tatsächlich gut ist.

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Jeder Gedanke in dir, der hochkommt und dir vorschlägt nicht zu vertrauen, wird jedes Mal von dir beantwortet, sehr oft mit einem „Ja, das stimmt so“. Deine Gedanken ändern sich erst dann, wenn du diesen Gedanken innerlich eine andere Antwort gibst:

„Ich hab einen Fehler gemacht! Aber ich muss alles richtig machen!“ – „Nein, ich lebe aus seiner Gnade. Er ist so treu und hat meine Schuld vergeben. Er macht mich neu!“

„Da kann selbst Gott nichts mehr verändern. Es ist zu spät.“ – „Nein, was bei Mensch unmöglich ist, ist bei Gott möglich.“

„Mein Herz kann einfach nicht glauben.“ – Nein, denn kein Wort, das von Gott kommt, wird kraftlos sein“ (Lk 1,37).

Gott vertrauen

Wo vertraust du Gott nur theoretisch? Sind dir neue Dinge bewusst geworden? Schreibe dir die Dinge auf und bringe sie Gott. Bitte ihn dir zu helfen und die Wahrheit zu erkennen. Er hilft!

Wie sehen deine inneren Sätze aus? Setzte deine Liste fort und finde in der Bibel Antwort auf deine Zweifel. Und dann entscheide dich, das was Gott sagt als Wahrheit zu akzeptieren.

Am Ende bleibt es das: deine Entscheidung. Er hat dir Kraft und seine Wahrheit gegeben. Vertraust du auf seine Kraft und Wahrheit? Dann tue heute so, als würdest du es glauben.

Nichts lohnt sich mehr, als dich von einem Leben zu verabschieden, in welchem du Gott theoretisch vertraust – und hin zu finden zu einem Leben, wo du dich mit deinem ganzen Gewicht auf Gott fallen lassen kannst, weil du genau weißt: Er sorgt für dich! (1.Petr 5,7).

Frage an Gott: Zeig mir, wo ich dir nur theoretisch vertraue… was ist dir bewusst geworden?

Depressive Gefühle? 6 Lebensgewohnheiten die nicht helfen

Depressive Gefühle 2022? Was tun bis der Therapeut Zeit hat? Finde heraus, welche 6 Lebensgewohnheiten dir nicht helfen und welche helfen!

Was tun bis die Hilfe kommt?

2022 scheint ein schlechtes Jahr zu sein, um mit depressiven Gefühlen zu kämpfen. Die Wartelisten sind so lang, dass sogar die Tagesschau davon berichtet. Was sollen die vielen Menschen tun, die in dieser verzweifelten Lage stecken und Hilfe brauchen, aber keine bekommen? Ich will dir gerne 6 Lebensgewohnheiten vorstellen, die bei depressiven Gefühlen nicht helfen.

Wenn du es diesen Monat schaffst, dich nur von einer dieser 6 Gewohnheiten zu verabschieden, ist das ein erster Schritt zur Entlastung deines Herzens. Denn das ist es, wonach dein Herz sich sehnt: Entlastung.

Gott, dein Therapeut?

Wundere dich aber nicht, wenn in fast allen Punkten Gott irgendwie mit vorkommt. Er hat dein Herz geschaffen und deshalb weiß er am allerbesten, was dich krank macht. So könnte man ihn den besten aller Therapeuten nennen.

Er hat dich aber nicht nur gemacht, sondern liebt dich extrem und will eine Beziehung mit dir haben. Während du dich vielleicht wie ein vertrockneter Garten anfühlst, will er dein Herz mit Leben und neuem Wachstum erfüllen.

Depressive Gefühle? Sie belasten das Herz unglaublich. Finde durch 6 neue Lebensgewohnheiten Entlastung für dein Herz.
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Betrifft das Thema dich gerade und du leidest unter depressiven Gefühlen, hast bis jetzt aber noch keine Hilfe bekommen? Oder es geht dir noch nicht so schlecht, dass du professionelle Hilfe brauchst?

Dann begleite mich dabei, zu überlegen, welche 6 Lebensgewohnheiten das ganze schlimmer machen und welche gegenteiligen Gewohnheiten dir dafür Entlastung bringen.

Hoffnung finden

Ich bin keine Psychologin und will hier auf keinen Fall so tun, als wüsste ich genau, warum du an deinem belasteten Herzen leidest. Auch will ich dir nicht sagen, dass du einfach diese Lebensgewohnheiten vermeiden musst um von einer Depression befreit zu werden.

Aber ich bin überzeugt, dass es Sinn macht, sich besonders in verzweifelnden Situationen mit Gottes Gedanken über uns Menschen zu beschäftigen. Er hat mir persönlich schon so oft guten Rat gegeben, der mich in guten wie in schlechten Zeiten durchträgt.

Vielleicht kann dies für dich eher wie ein Gespräch unter Geschwistern oder mit einem Freund sein. Mach dir eine schöne Tasse Tee und setz dich mit mir hin, um zu überlegen, wie dein Herz etwas entlastet werden kann.

Denn jede kleine positive Veränderung ist besser als keine Veränderung!

Entgifte dein Herz

Neulich hab ich in einem Buch nachgelesen, wie man seine Leber so entgiftet. Denn manche körperlichen Beschwerden können dadurch verbessert werden. Die Leber ist das wichtigste Entgiftungsorgan des Körpers. Sie hat einen wichtigen Job, aber wir beachten sie heutzutage recht wenig.

Ein anderes Organ, das nicht so ganz organisch ist, ist dein „Herz“. Also nicht dein Organ Herz mit dem ganzen Blut drin, sondern dein Herz, das man auch Seele oder Geist nennt.

Ich weiß nicht wie du geprägt bist und wie viel Beachtung dein Herz bekommt. Aber genau wie die Leber ist dein Herz das „Organ“, das für Entgiftung verantwortlich ist. Dein Herz nimmt all die Reize deiner Innen- und Außenwelt in sich auf und versucht sie zu verarbeiten.

Wenn die Leber durch Gift überlastet wird, versagt die Leber und der Mensch wird unglaublich krank. Was passiert mit deinem Herz wenn es durch Gift überlastet wird?

Deine Leber und dein Herz haben eine Gemeinsamkeit: sie entgiften so viel sie können - die Leber aus deinem Körper, dein Herz aus deinem emotionalen Umfeld

Was vergiftet dein Herz?

Es gibt leider kein Blutbild, dass feststellen kann, was genau dein oder mein Herz vergiftet. Aber dafür gibt es die Weisheit. Darauf ist auch die Psychologie an sich begründet: durch Beobachtung und weise Schlussfolgerungen zu erkennen, was die Psyche des Menschen krank macht.

Die Weisheit ist auch in der Bibel ein großes Thema. Gott, wie er sich dir in der Bibel vorstellt, hat viele Vorschläge, wie du dein Leben weise und gut leben kannst. Und weises Leben führt oft zu einer langsamen Verbesserung der Situation. Aber nicht immer. Denn es gibt auch einzigartige Situationen, und vielleicht steckst du in so einer.

Also hinterfrag diese Punkte ruhig und überlege, was in deinem Fall Sinn macht.

Wo kommt dein Gift her?

Wenn ich ein körperliches Leiden habe, hilft es mir, wenn ich verstehe, woher der Schmerz kommt. Dann kann ich das Problem besser einschätzen und abwägen, wie ich reagieren sollte.

Auch im Bereich des Herzens hilft es, zu erkennen, was für die Vergiftung verantwortlich sein könnte. Zum Beispiel kann die Ursache darin liegen, wie andere dich behandeln; oder ein überfordernder Alltag. Vielleicht befindest du dich in einer belastenden Extremsituation.

Aber ob dein Herz mit diesen Herausforderungen gut oder schlecht zurechtkommt, hat viel damit zu tun, wie du mit dem belastenden „Gift“ umgehst. Wie reagierst du, wenn andere dich schlecht behandeln?

Wie denkst du über dich, wenn du versagst und deinem Anspruch nicht gerecht wirst? Kannst du dich an deinem Spiegelbild freuen oder schaffst du es nicht einmal es zu ertragen? Extrem viel Last kann in dein Leben durch Schuld kommen oder die Weigerung zu vergeben.

Es ist sehr wichtig, wie du in deinem Herz mit den Einflüssen deiner Umwelt umgehst. Versuche ganz kurz zu überlegen, ob du sofort weißt, aus welchem Bereich deine Belastung eher kommt. Du kannst auch mehrere Felder ankreuzen.

Depressive Gefühle? Hier also die 6 Lebensgewohnheiten, die nicht helfen:

Jetzt aber zu der Frage: was hilft wirklich nicht, wenn dein Herz unter Vergiftung leidet und du mit depressiven Gefühlen kämpfst?

1 – verbringe keine Zeit mit deinem Designer!

Das muss einfach der erste Punkt sein. Denn er hat den meisten Einfluss, obwohl er am unscheinbarsten ist. Vielleicht bist du überhaupt nicht „gläubig“? Ich bin überzeugt, du glaubst auf jeden Fall an etwas. Zumindest glaubst du dann, dass es keinen Gott gibt. Egal ob du an ihn glaubst oder noch nicht. Es ist auf jeden Fall ein großer Fehler, keine Zeit mit ihm zu verbringen. Keiner kennt dich besser als er.

Er sucht dich schon lange und wartet auf Momente deiner Aufmerksamkeit. Nicht weil er so einsam und arm ist, sondern weil er so stark und leidenschaftlich ist.

Ich kenne keinen, der mich so ermutigt wie er. Zugegeben, er ist oft ein stiller Freund, aber was für ein Freund er ist!

Setzte dich doch ein- bis zweimal täglich bei einer Tasse Tee mit ihm hin, anstatt ohne ihn durch den Alltag zu gehen.

Stell dir seine Freundschaft mit Hilfe von Bildern vor: Er ist wie ein Fluss, der dich mit Frieden umströmt. Wenn du in dem Strom seiner Liebe bist, kannst du nicht anders als nass werden.

Er ist wie ein Baum, du bist wie die Frucht. Sei mit dem Baum in Verbindung und seine Lebenskraft wird in dich fließen.

Er ist wie das Wasser, das du trinkst. Ohne Wasser bekommst du erst Kopfschmerzen und dann Schlimmeres. Ohne Gott vertrocknet deine Seele. Du merkst es oft nur nicht, dass er dir fehlt. Er will dich mit seinem Leben und seiner Kraft erfüllen. Du musst dich nur für ihn öffnen und Geduld haben.

Aber wenn du ihn wirklich nicht in deinem Leben haben willst, bleibt dieser Weg verschlossen.

depressive Gefühle? Lebensgewohnheiten entdecken: Gott will wie erfrischendes Wasser für dich sein.
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2 – warte bis zum nächsten Urlaub, um dich zu erholen!

Es ist ein Fehler zu denken, dass du einmal im Jahr das nachholen kannst, was du jeden Tag versäumt hast. Jeder Tag ist unglaublich wichtig, um dein Herz gesund zu erhalten oder Verbesserung zu erleben.

Warte deshalb nicht bis zum Wochenende oder nächsten Urlaub. Gestalte deinen Tag mit Pausen. Vielleicht braucht eine emotional fitte Person weniger Pausen als du jetzt. Aber wenn es dir gerade nicht gut geht, ist es nicht nur okay, sondern absolut wichtig, dass du dich selber gut und gnädig behandelst.

Wünschst du dir innerlich, dass jemand zu dir kommt und sagt: „setzt dich hin, ich übernehme das für dich“, aber diese Person kommt nie? Dann sei du dieser Mensch für dich!

fail to plan – plan to fail

Fang heute damit an, dich langsam von übertriebenen Leistungsanforderungen zu trennen. Denkst du es ist unmöglich, eine Pause in deinem Lebensalltag einzubauen? Dann ändere dringend etwas an deinem Alltag. Du kannst in deinem Alltag sicher nicht alles bestimmen, aber deine 24 Stunden Lebenszeit heute gehören doch dir. Ja es gibt fixe Elemente, aber es gibt auf jeden Fall auch flexible. Fang an deine Tage bewusst zu planen. Planst du nicht wirst du verplant. Wenn du das nicht alleine schaffst bitte jemanden um Hilfe. Es lohnt sich.

3 – füll deine Pause mit Müll in Form von Facebook, Instagram, Nachrichten und Co.!

Wenn du dir Pausen gönnst, vielleicht sogar reichlich, ist es eine ganz schlechte Idee, diese mit Müll zu füllen. Musik mit schlechten oder bedeutungslosen Texten kann schön sein. Aber sie kann dich auch runterziehen oder zumindest nicht aufbauen.

was hält dich heute ab mit Gott eine Tasse Tee zu trinken und seine Liebe zu erleben?

Finde Musik, die dich ermutigt. Mein erster Tipp wäre hier Musik aus Gebetshäusern z.B. ihop, maveric city music, gebetshaus augsburg,…

meine Playlist für meine Zeit mit Gott

Fühlt sich dein Herz gesund an, wirst du wahrscheinlich einfach die Musik hören, die dir gefällt. Aber wenn dein Herz belastet ist, gönne dir Texte, die dich erbauen. Gott spricht uns Menschen so viel Mut zu, und in Liedern, die Menschen mit und für Gott schreiben, kommt gerade diese Ermutigung zum Ausdruck.

Nachrichten können wie eine Gift-Infusion sein. Reduziere diesen Input extrem. Einmal in der Woche Nachrichten anschauen reicht wirklich aus. Du kannst die Welt durch dein Wissen über die Probleme nicht retten. Aber du kannst deine Welt retten, wenn du nicht die Probleme der Welt aufsaugst.

Ist dein Leben die Müllkippe der Umwelt?

Du lässt doch nicht zu, dass alle Welt ihren Müll bei dir auf dem Grundstück abliefert! Dasselbe muss für dein Herz und deine Gedanken gelten! Die Last der Welt ist viel zu viel für dein kleines „Herzensgrundstück“.

Fülle deine Freizeit deshalb mit Gutem, durch das dein Herz zur Ruhe kommt – zum Beispiel mit der Natur, Pflanzen, Sport, Freunden, aber das kann auch bedeuten zusammen oder alleine einen Film anschauen. In einer Zeit als ich sehr erschöpft war und den Tag einfach nur so überlebt hab, war es für mich genau das richtige Abends zusammen mit meinem Mann ein oder zwei Episoden anzuschauen. Ich hatte einfach keine Energie noch für Gespräche oder Unternehmungen. … was tut dir gut und was nicht? Höre auf dein Herz.

4 – akzeptiere deine menschlichen Grenzen nicht!

Wenn ich mit meinem Handrührgerät Beton mische, muss ich nicht lange warten, bis es den Geist aufgibt. Aber auch du als Mensch und ganz persönlich du, mit deinem Namen und deiner Geschichte, hast deine Grenzen und kannst nicht alles.

Liebst du dich, obwohl du diese Grenzen hast? Gott liebt dich mit deinen Grenzen. Lebe in deinen Möglichkeiten. Du bist wundervoll gemacht und darfst deine Begrenzung nicht nur zähneknirschend annehmen sondern feiern. Du bist gut geschaffen, auch wenn du schwächer bist als andere.

Auch hilft es deinem Stresslevel die Grenzen deiner Mitmenschen zu akzeptieren. Es ist ok wenn dein Mann nicht alles perfekt schafft. Er ist auch nur ein Mensch und anders als du. Ich muss das auch immer wieder lernen: Mein Mann ist einfach häufig müde. Als die Kinder kleiner waren, war das schwerer ihm seinen Schlaf zu gönnen. Aber auch jetzt muss ich mir bewusst vornehmen: Ich will ihm die Ruhe gönnen die er braucht. Ärgern ich mich darüber bringt das stress – nicht nur ihn sondern auch mich. Ihr könnt ihn ja fragen wie gut ich das schaffe… Naja, wir sind alle in einem Prozess 🙂 Damit das besser klappt muss ich natürlich auch mir die Ruhe gönnen die ich brauche.

5 – sieh alles und jeden kritisch. Vergib dir und anderen keine Fehler!

Willst du dir selber ein Gefängnis bauen, dann sieh alles kritisch und vergib anderen nicht. Aus diesem Gefängnis kannst nur du dich entlassen. Gott ermutigt dich ganz ernst:

„Bleib nicht in diesem Gefängnis! Ändere wie du denkst. Sonst endet es nicht gut“. Heute kann der Tag sein, an dem du dein Denken langsam änderst.

Wenn du nur noch gebückt läufst, verkürzen sich deine Beugemuskeln; deine Streckmuskeln, die den Körper in die aufrechte Position bringen, werden schwächer (um das einmal vereinfacht darzustellen). Es braucht langes Üben und Trainieren, um dich wieder in die aufrechte Position zu bringen. Und je mehr Zeit du verstreichen lässt, desto schwieriger wird es.

Wende das Bild doch mal auf das kritische Denken an und die Weigerung zu vergeben: Diese Lebenshaltung bewirkt, dass du nur noch gebückt durchs Leben gehst und nicht mehr aufrecht leben kannst.

Vergeben: Lebensgewohnheiten gegen depressive Gefühle
By fauxels

Es braucht Übung, um aus dieser Position heraus zu kommen. Am Anfang tut es vielleicht auch weh und ist sehr anstrengend. Aber es ist nicht unmöglich. Je länger du allerdings in dieser Position bleibst, umso schwieriger wird es.

Deshalb, vermeide schlechtes Reden über dich und andere so gut du kannst. Sei gnädig mit dir und anderen. Bitte Gott um Hilfe. Er kann und will!

6 – sei undankbar!

Vielleicht gibt es in deinem Leben nicht viel Grund zum Danken. Dann tut mir das sehr leid. Es ist nicht schön, wenn dein Leben von viel Leid und traurigen Erlebnissen erfüllt ist.

Aber sieh Dankbarkeit mal eher als etwas an, das schöne Dinge wieder sichtbar macht. Schlechte Erlebnisse bringen das, was noch an Gutem im Leben da ist, zum Verschwinden. So gewinnt die Dunkelheit: zuerst kommt das Schlechte und dann verschwindet das Gute aus unserem Blickfeld.

Schau dich heute mal um und versuche Gott immer wieder für etwas zu danken, das du als selbstverständlich hinnimmst. Die frische Morgenluft, den Sonnenuntergang, ein Baby,… Dabei finde ich es wichtig, diesen Dank an Gott zu richten. Denn von ihm kommt schließlich auch die Freude.

Dankbarkeit -Lebensgewohnheiten gegen depressive Gefühle

Wenn meine Kinder in den Raum hinein für etwas Danke sagen und ich es nicht mitbekomme, wieviel Wert hat dieser Dank? Freue ich mich an ihrer Freude? Freuen sich meine Kinder an meiner Freude?

Danken hat viel mit Beziehung zu deinem Gott zu tun. Und aus der Beziehung kommt die Freude, nicht aus dem Danken allein. Denn wenn du anfängst ihm zu danken, wird Gott anfangen können, dir immer mehr schöne Dinge zu zeigen, die er für dich vorbereitet hat, obwohl dein Leben gerade schwer ist. Er wartet nur darauf.

Depressive Gefühle? Diese 6 Lebensgewohnheiten helfen!

Das waren die 6 Lebensgewohnheiten, die dein Leben auf jeden Fall schwerer machen und bei depressiven Gefühlen nicht helfen. Um das ganze positiv zu formulieren, hier also nochmal umgekehrt. Diese 6 Lebensgewohnheiten heilen dich nicht, können dir aber bei depressiven Gefühlen hoffentlich helfen:

  1. Verbringe täglich Zeit mit Gott.
    Er ist so wichtig für dein Herz wie trinken und essen für deinen Körper.
  2. Schaffe Erholungsphasen in deinem Alltag.
    Fang heute damit an. Wenn das nicht geht, ändere etwas! Lass keine Ausreden gelten, dass du ja nichts ändern kannst.
  3. Füll deine Pausen nicht mit Medien, Nachrichten, sinnloser oder deprimierender Musik.
    Du lässt ja auch nicht zu, dass alle Welt ihren Müll bei dir auf dem Grundstück abliefert! Dasselbe muss für dein Herz und deine Gedanken gelten!
  4. Akzeptiere deine Grenzen als Mensch – Gott hat dich gut aber begrenzt gemacht.
    Du musst nicht alles können und nicht perfekt sein. Und du musst nicht sein wie andere.
  5. Vergib dir und anderen.
    Anstatt kritisch zu denken, übe es, nette Gedanken über dich und andere zu haben.
  6. Sei Gott dankbar.
    Wenn du das anfängst, kann Gott dir immer mehr Schönes zeigen, das du gar nicht mehr sehen konntest. Er ist richtig gut darin.
dein Herz ist es Gott wert, dass du vergibst
by towfiqu barbhuiya

Welchen dieser Punkte, denkst du, solltest du in Angriff nehmen? Gibt es einen Punkt, der dich noch ausführlicher interessiert? Ich freu mich von dir zu hören!

Deine Anita

Stress in Erziehung und Ehe? Lass Kontrolle los!

Hast du viel Stress in deiner Ehe/ Beziehung und Erziehung? Geratet ihr zu Hause häufig in laute Auseinandersetzungen? Belasten dich Fehler von Menschen und Situationen, die schlecht gelaufen sind, sehr lange? Versuchst du häufig alle Probleme und Schwierigkeiten zu verhindern und bekommst Panik wenn etwas nicht richtig gut läuft?

Stress in Ehe und Erziehung? Versuch nicht den Sturm zu kontrollieren sondern dich selbst
By Lena Khrupina from Pexels

Ich möchte dich ermutigen, das so nicht hinzunehmen. Denn es gibt einen besseren Weg zu leben.

Kontrolle über unkontrollierbares loslassen

Wenn Menschen versagen oder Dinge schief gehen, hast du immer die Wahl, wie du damit umgehst. Das ist viel entscheidender als das, was gerade schief geht. Wenn dein Leben eines für dich bereithält, dann ist es das: Stürme.

Verschwende also nicht deine Energie damit, dir „sunshine, lollipops and rainbows“ (oder „Friede, Freude, Eieierkuchen“) zu wünschen, sondern mach das einzige, das Sinn macht: Werde innerlich sturmtauglich. Der erste Schritt dahin ist, Kontrolle über andere loszulassen.

Kontrolliere nur das, was auch kontrollierbar ist!

Viele Situationen im Leben bringen Stress mit sich. Ich weiß nicht, wie es grade in deinem Leben aussieht: Was ist alles so schief gegangen? Was sind die Situationen, wo du oder ein Mensch in deinem engen Umfeld versagt hat?

Oder sind Dinge passiert, für die keiner etwas konnte? Wie kannst du mit solchen Situationen umgehen, ohne dass sie dich später noch ewig stressen und triggern? Darum soll es in diesem Blog gehen.

Traumgeburt?

Bei der Geburt unserer ersten Tochter ist ziemlich viel schief gegangen. Die Geburt hat die ganze Nacht lang gedauert, unter anderem weil mir die Hebamme nicht die richtigen Tipps gegeben hat. Ich hatte ja keine Ahnung, es war meine erste Geburt.

Am nächsten Morgen war es dann endlich so weit. Unsere Tochter lag auf meinem Bauch. Aber ich konnte das wenig genießen, denn ich bekam immer stärkere Schmerzen. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus. Die Schmerzen wurden so intensiv, das ich einfach nur ohnmächtig werden wollte.

Ich hatte eine Komplikation weshalb ich dann eine Notfall OP bekam.

Kurz nach meinem Aufwachen stellten die Ärzte und Hebammen fest, dass unsere Tochter nicht gut atmete. Später wurde klar, dass sie sich bei mir mit Streptokokken angesteckt hatte.

Stress in Ehe und Erziehung? Gib die Kontrolle an Gott ab.
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Wieso hatte das niemand vorher beachtet? Es hatte doch einen Test gegeben, und der war positiv! An den Gesichtern der Ärzte und Hebammen bemerkte ich, dass sie es übersehen hatten. So wurde unsere Tochter kurze Zeit darauf auf die Intensivstation verlegt. Wir konnten sie erst am nächsten Tag wiedersehen und auch in den folgenden Tagen nur sehr selten.

Im Zustand völliger Erschöpfung wurde ich nach Hause entlassen. Frisch aus dem OP sollte ich jeden Tag für ein paar Stunden ins Krankenhaus fahren, um mein Kind zu versorgen. Nur nach anstrengenden Diskussionen konnten wir erreichen, dass ich wenigstens ein Bett bei unserer Tochter auf der Intensivstation bekam.

Kontrolle loslassen

Stress in Ehe und Erziehung? Lass die Kontrolle über deine Mitmenschen los!
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Dieses Erlebnis beinhaltet so viel Potential für inneren Stress und Sorge. Immer wieder hatte ich den Satz gehört: „Die ersten Stunden sind so wichtig für die Mutter-Kind-Bindung. Wer das verpasst, kann das nie mehr nachholen!“

Jetzt erst merkte ich, was für eine schreckliche Behauptung das war. So viele Eltern und besonders Mütter werden hier unter Druck gesetzt, die sowieso schon mit einer schweren Geburt zu kämpfen haben. Ich bin überzeugt, dass das einfach nicht wahr ist. Wir Menschen sind keine kleinen zerbrechlichen Pflänzchen, die beim kleinsten Sturm abbrechen. Wir sind robust. Und, obwohl Babys sehr hilfsbedürftig sind, sind sie trotzdem Menschen.

Durch diese Situation hätte ich in großen inneren Stress rutschen können, der mich verfolgt hätte, vielleicht sogar bis heute: „Was, wenn meine Beziehung zu ihr für immer darunter leidet?“

Stress? Entdecke Gottes Einladung, frei zu werden und Kontrolle an ihn abzugeben

Aber dieses Erlebnis besitzt auch ein anderes Potential:

Ich musste in diesem Moment entscheiden: vertraue ich Gott oder vertraue ich der Angst?

Ich bin so froh, dass ich mich für Gott entschieden habe. So konnte ich loslassen und vertrauen: „Auch wenn hier richtig viel schiefgelaufen ist: Gott ist bei uns, bei mir und bei unserem Kind und ist stärker als unsere Probleme.“

Ich durfte erleben, dass mein Vertrauen in Gott mich trägt. Er ist der, der mich stark macht. Trotz dieser schweren Situation.

Ich weiß, dass diese Situation vielleicht lächerlich ist im Vergleich mit den Problemen, die dich attackieren. Aber auch wenn deine Probleme weitaus größer sind, gibt es doch den einen, der ein Meister darin ist, auch deine Probleme zu bewältigen. 

Ein Schiff sinkt nicht wegen des Wassers, das es umgibt…

Das Leben ist voll von unkontrollierbaren Situationen. Der erste Impuls ist in der Regel, die Situation kontrollieren zu wollen. In vielen Bereichen ist das auch sinnvoll. Zum Beispiel ist es richtig gut, schnell zu reagieren, wenn der Keller voller Wasser läuft. Es kommt darauf an, das Problem unter Kontrolle zu bekommen.

Stress in Ehe und Erziehung? Kontrollieren was Kontrollierbar ist
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In anderen Situationen ist das aber nicht wirklich möglich. Du hast es nicht in der Hand, dass dein Partner die richtigen Entscheidungen für eure Beziehung trifft.

Viele Menschen sind sich dieses Problems nicht bewusst: Je länger die Liste der Dinge wird, die du kontrollieren willst, desto mehr werden dein innerer Stress und deine innere Panik zunehmen.

Zum Vorschein kommt diese Panik erst dann, wenn etwas „außer Kontrolle gerät“. Ist dieser innere Stress, die Panik und der Schmerz dann einfach normal? Ohne Ausweg?

Ich bin überzeugt, dass der Gott, der dich geschaffen hat, einen Ausweg für dich bereithält.

Gottes stiller Einfluss

Einen der größten positiven Einflüsse, den du auf deine Familie, Kinder, deinen Partner oder Freunde haben kannst, ist Gott in deiner Beziehung und Familie Raum zu geben.

Das ist der erste und wichtigste Schritt hin zum: Kontrolle über das Unkontrollierbare loslassen. Wie kann ich mir das praktisch vorstellen? Hier geht es nicht um einen meditativen Ansatz: als ob alles unwichtig sei oder das Ziel die Loslösung von allen Zielen und menschlichen Schwierigkeiten sei. Im Gegenteil.

Es geht darum zu entdecken, dass du in Gott ein wunderbares Gegenüber hast, der für dich kämpft, deinen Schmerz miterlebt und auf deiner Seite steht. Er liebt dich leidenschaftlich und ist stark genug dir zu helfen. Nur wenn du ihm deine Last aktiv gibst, kannst du von deiner Last befreit werden. Das ist oft täglich notwendig, da sich immer wieder etwas ansammelt oder wieder hoch kommt. Versuchst du es ohne ihn, behältst du die Last bei dir oder läufst Gefahr, dem Leben gegenüber gleichgültig zu werden.

Stress in Ehe und Erziehung? lass Gott rein und Kontrolle los
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Ein Schiff sinkt nicht wegen des Wassers, das es umgibt. Es sinkt, wenn das Wasser in das Schiff hinein kommt.
Lass das, was um dich herum geschieht, nicht in dich hin und dich belasten.

Du als Mensch bist dafür geschaffen, schwierige Situationen zu meistern – an der Hand deines Gottes, der für dich kämpft. Dein Kind auch. Vertraue ihm: er kämpft und siegt für dich. Deshalb brauchst du dich auch nicht vor schwierigen Situationen fürchten.

Deshalb mache es nie zu deinem größten Lebensziel, keine Probleme zu haben. Das bringt nur Stress.

Willkommen in Gottes Welt

Jeder lebt in Beziehungen zu Menschen, die nicht kontrollierbar sind. Computer sind berechenbar. Auch Tiere sind in vielen Situationen berechenbar. Aber Menschen sind da völlig anders.

In diesen Beziehungen erleben wir das, was Gott mit uns Menschen erlebt. Denn er hat dich frei erschaffen, so zu leben wie du es willst. Und er kontrolliert dich nicht.

Ein Huhn kann nicht anders: es macht, was alle Hühner machen, denn sein Instinkt bestimmt es. Du als Mensch bist anders. Gott hat dich in ähnlicher Weise geschaffen, wie er selbst ist. Deshalb kannst du dich freiwillig für eine Beziehung mit ihm entscheiden kannst.

Genau das sind die Beziehungen, in denen du lebst. Deine Beziehung kann schön sein, wenn dein Partner freiwillig bei dir bleibt. Deine Beziehung zu deinen Kindern kann frei und fröhlich sein, wenn sie dir aus freiem Herzen gehorchen.

Wenn du heiratest, gehst du einen Vertrag mit jemandem ein, der unberechenbar ist. Und wenn ihr dann Kinder bekommt, bringt ihr kleine Menschen in die Welt, die wieder eines sind: völlig unberechenbar. Ihr habt keine Ahnung was aus ihnen wird.

Stress in Ehe und Erziehung? versuchst du Menschen zu kontrollieren?
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Frieden statt Stress: lerne zu erziehen ohne zu kontrollieren

Du kannst dir ausmalen so viel du willst, was aus deinem Kind wird. Aber das ändert nichts an der Tatsache: Du kannst es nicht kontrollieren. Natürlich kannst du versuchen, dein Kind zu kontrollieren. Das wird allerding einen Stress in eure Beziehung bringen, der zerstörerisch ist.

Kein Mensch bringt in uns so erfolgreich das hervor,
was wirklich in uns steckt, wie die eigenen Kinder.

Als wir unsere Kinder bekommen haben, fand ich es überraschend, wie ein winziger Mensch so viel Wut in mir erzeugen kann. Er muss nur einfach das nicht tun, was ich will oder was gut ist. Kinder respektieren deine Grenzen als Eltern überhaupt nicht!

Bis du Kinder bekommen hast, gab es so jemanden noch nicht in deinem Leben: jemand, der es überhaupt nicht respektiert, wenn du sagst: „ich kann nicht mehr, ich brauche eine Pause“. Daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Babys brüllen einfach weiter und Kleinkinder schmeißen sich nur noch trotziger auf den Boden.

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Meine Kinder haben mich so richtig mit meinen Schwächen konfrontiert. Noch mehr als mein Mann. Und das ist richtig gut so. Denn so geschieht Wachstum. Nichts ist schlimmer als ein Leben ohne Wachstum. Aber dann kommt eben diese Erkenntnis, die wohl viele Eltern haben: „Am Liebsten hab ich es, wenn alles nach (meinem) Plan läuft.“

Kontrolle loslassen in der Erziehung

Dany Silk beschreibt den Unterschied zwischen Kontrollieren und Erziehen in seinem Buch „Erziehen mit Liebe und Vision“ sehr gut.

Die Botschaft, die wir unseren Kindern senden, ist klar: „Ich kann dich nicht kontrollieren. Ich kann deinen Appetit nicht kontrollieren. Ich kann deine Lerngewohnheiten nicht kontrollieren. Ich kann deinen Respekt nicht kontrollieren.  Ich kann die Zunge in deinem Mund nicht kontrollieren. Ich kann deine Einstellung nicht kontrollieren. Ich kann nichts von dir kontrollieren. Ich kann ein paar Grenzen setzen. Ich habe ein paar ziemlich coole Werkzeuge, die ich verwenden kann, wenn du Mist baust, aber ich möchte, dass du schnell lernst, dass deine Seite unserer Beziehung dir gehört. Dein Leben gehört dir und du musst lernen, wie du damit umgehst, denn es kommt ein Tag, an dem ich nicht da sein werde.“

Loving our kids on purpose, p.140

Es bringt nichts, deine Kinder kontrollieren zu wollen …außer Stress für euch und eine sehr anstrengende Pubertät. Es ist viel besser, deine Kinder durch klare Grenzen vor die Wahl zu stellen.

Dein Kind räumt sein Zimmer nicht auf? Klar, du kannst schimpfen und dich aufregen. Und vielleicht erreichst du auch, was du willst: dass dein Kind aufräumt. Aber du hast nichts an der Einstellung deines Kindes verändert.

Der andere Weg ist: du setzt dem Ganzen Grenzen, mit denen du leben kannst: „Deine Aufgabe ist heute dieses Essen ohne Theater zu essen. Wenn du das nicht machst, wirst du mir eine halbe Stunde in der Küche aufräumen helfen. Ich kann mit beidem leben.“

Vielleicht ist es für dich sinnvoll, dir andere Konsequenzen auszudenken. Was passt in deinen Alltag? Konsequenzen, bei denen du selbst bezahlen musst, sind grundsätzlich schlecht. Auch Konsequenzen, die länger als einen Tag dauern, sind schwer zu überschauen und durchzuhalten.

Habe dich und den Konflikt im Griff, nicht dein Kind

„Unterschiedlich zu sein ist nicht falsch. Lerne deinen Mitmenschen zu erlauben sie selbst zu sein und dir du selbst zu sein. Dann bist du auf dem besten Weg das tödliche Element Kontrolle aus deinen Beziehungen zu beseitigen!“
Danny Silk, Autor „Erziehen mit Liebe und Vision“

Das Wichtige ist: bekomme die Konflikt-Situation in den Griff, nicht dein Kind oder Partner! Dein Kind muss sich dann frei entscheiden, ob es weiter gegen dich und die Regeln kämpft oder ob es die Regeln akzeptiert.

Kinder sind aber unglaublich klug. Sie werden sich nicht ständig für Situationen entscheiden, in denen sie am Ende eine Stunde lang aufräumen müssen.

Wie merkst du, dass du die Situation im Griff hast? Daran, dass du dich nicht mehr extrem darüber aufregst, aber trotzdem weißt, dass du dein Ziel erreichen wirst oder (mit deinem Partner) eine Lösung finden wirst.

Kontrolle haben wollen bringt Stress vor allem in deiner Ehe und Erziehung

Wenn ich als Mensch dazu tendiere, Menschen kontrollieren zu wollen, betrifft das natürlich alle Beziehungen, auch die Ehe. Nun bringt das Kontrollieren des Ehepartners leider nicht weniger Probleme mit sich. Regst du dich häufig über deinen Partner auf? Ganz oft liegt der Grund darin, dass er sich nicht so verhält, wie du das willst. Wenn du da rauskommen willst, musst du dich fragen, ob du deinem Partner Fehler erlaubst. Darf dein Partner nicht perfekt sein?

Hier wären ein paar Fragen für eine persönliche Reflexionszeit:

  • Darf ich Fehler machen?
  • Darf mein Partner Fehler machen?
  • Wie viel Angst habe ich vor der Meinung anderer Menschen, wenn ich oder mein Partner etwas falsch macht?
  • Beschäftige ich mich im Alltag gedanklich mit Zukunftsängsten oder Traurigkeiten über Vergangenes?“
  • Denke ich oft: Wäre das damals nur anders gelaufen. Das war ein so wichtiger Tag!

Hast du vieles mit Ja beantwortet? Dann sag dir selber:

„Heute ist der eigentlich wichtigste Tag. Wie ich heute lebe und denke entscheidet darüber, wie ich die Vergangenheit und die Zukunft bewerte und empfinde.

Das entscheidet darüber, ob mein inneres Lebensboot mit Wasser gefüllt untergeht oder stark und sicher durch die Stürme des Lebens segelt.“

Ich hoffe du hast einen Tag an dem du mutig neue Schritte in die Freiheit gehst. Gib nicht auf! Es gibt Hoffnung 🙂

Deine Anita

Leuchet dein inneres Licht?

Weg vom innerlichen Chaos

Stellt dir vor du betrittst ein Zimmer, in dem völliges Chaos herrscht. Du denkst dir so: Das arme Schwein, dass das aufräumen muss. Dann merkst du plötzlich: Scheiße, das ist mein Zimmer! Jetzt bist plötzlich du das arme Schwein. Aber das schlimmste ist nicht mal die Unordnung. Sondern das Zimmer ist dazu meistens stockdunkel. Ab und zu kommt mal ein Lichtstrahl rein, einfach um dir vor Augen zu halten wie schlimm das Chaos ist.

Leuchetet dein inneres Licht oder herrscht Chaos und Dunkelheit?

Regale leergefegt, Bücher und Dokumente auf dem Boden, unwichtiger Müll mit kostbaren Erinnerungen liegen wild durcheinander auf dem Boden in einer Ecke. Und wer hätte es gedacht: Ein Häufchen Hundekacke liegt friedlich unter einem Stuhl und verbreitet sein ganz eigenes Aroma. Daneben dein liebstes Fotoalbum.

Die Aufgabe einen Raum, in dem wirklich völliges Chaos herrscht, aufzuräumen ist recht ätzend. Das ganze im Dunkeln machen ist ohne Hilfe eines Menschen, der sieht, fast unmöglich.
Dies ist und bleibt aber dein Zimmer und dazu auch noch das einzige in dem du dich ständig aufhältst.
Es liegt an dir, Strukturen zu schaffen, die das Zimmer zu einem Raum machen, in dem du gerne lebst und der dir und den Menschen die dich besuchen Freude macht.

Nehmen wir einmal an du würdest es schaffen diesen Raum aufzuräumen und soweit einzurichten, dass du dich darin wohlfühlen würdest. Aber selbst dann: Wer ist schon gerne in einem dunklen Zimmer? Wer würde gerne zu besuch kommen?

Dieser Raum bist du, bzw. er ist in dir. Dein Inneres. Der einzige Raum dieser Art den du hast. Du hast noch deine Knochen, dein Blut, deine Haut, etc. Das alles ist zwar verbunden mit diesem Raum, ist aber nicht dein Innerer Raum – deine Gedanken, Gefühle und was wir so unser Herz nennen.
So viel bringt uns oft durcheinander. Wichtiges was geschieht und gesagt wurde vermischt sich mit dem unwichtigen und es ist echt schwer im Dunkeln das eine von dem anderen zu trennen. Und dann geschehen noch Ereignisse, die man lieber nicht erlebt. Jemand lädt einfach seine Kacke bei uns ab. Oder wir machen was schrecklich falsch und die Sauerei liegt da in unserem Lebensraum. Kacke wegputzen ist nie spaßig. Aber im Dunkeln?! Da ist die Versuchung groß, die Kacke zu ignorieren und einfach liegen zu lassen. Aber das geht ja selten gut.

Dein Auge gibt dem Körper Licht.
Wenn dein Auge gesund ist, dann wird auch dein ganzer Körper hell sein.
Wenn es aber krank ist, dann wird dein Körper finster sein.
Achte also darauf, daß in dir nicht Finsternis anstatt Licht ist.
Wenn dein ganzer Körper von Licht erfüllt und nichts Finsteres in ihm ist,
dann wird er so hell sein, wie wenn eine Lampe dich mit ihrem Schein beleuchtet.

Jesus, ca. 27 n.Chr.

Wenn doch nur jemand das Licht anmachen könnte! Denn mit Licht kommt das wichtigste in den Raum. Was für eine Entspannung. Die Verwirrende Dunkelheit ist weg. Endlich kann ich klar sehen.

Ich kenne dieses Szenario das ich grade beschrieben hab sehr gut. Es war für mich eine echte Erlösung zu merken, dass Gott mir ganz praktisch in meinem Inneren Licht machen will und innere Ruhe und Ordnung schenken will. Wenn du dieses innere Chaos noch nie erlebt hast, sagt dir dieser Artikel wohl eher nicht so viel.

Für mich ist es jedanfalls die Medizin geworden, Jesus in meinem Alltag bei mir zu haben.

Wenn ich zu wenig trinke, bekomm ich Kopfschmerzen.
Wenn ich zuwenig Zeit mit Gott verbringe, fängt das
innere Chaos an und verwirrende Dunkelheit macht sich breit.


Dann, wenn ich klug bin, mach ich schnell den Wasserkocher an, setzt mich hin und lade Jesus in meinen Raum ein und trinke einen Tee mit ihm. Dann macht er das Licht an. Und wenn man dann so in einem Raum zusammen sitzt kann es ja nicht anders sein, als dass Jesus wie ein guter Freund dann anfängt zu fragen: ‚Du warum liegt denn da noch die Kacke von vor 20 Jahren?Ich könnte die heute anfangen aus deinem Raum rauszutragen. Kann sein es dauert ein bisschen, aber wir könnten ja mal anfangen…‘ Und: ‚Soll ich dir helfen den Müll auszusortieren‘, … Das macht er dann halt schon. Wenn man das nicht will lädt man ihn besser doch nicht ein. Aber, man, lohnt es sich mit ihm diesen Raum auszumisten. Niemals würde ich das vermissen wollen. Ich mein, wer putzt schon freiwillig unsere Kacke weg?!

Er hilft mir auf das wichtige im Leben zu fokussieren und nicht mit emotionalem Müll sortieren meine Lebenszeit zu verschwenden. Dinge, die mich belasten packen wir in ne Box und die drück ich ihm dann in die Hand. Er bringt die weg. Manchmal hol ich mir die Dinge dann wieder rein, aber ich werde immer besser darin, dass dann gleich zu merken und ihm wieder mitzugeben. Das ist wirklich Übungssache. Und er nimmt es mit Humor.

Leuchtet dein inneres Licht? Mit Gott im Chaos die Ruhe behalten
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Vielleicht fragst du dich warum in der Bibel steht das Jesus für uns gestorben ist. Naja, genau deshalb: Um in dir und mir Licht zu sein und um unsere Kacke zu beseitigen. Diese Kacke kann ganz unterschiedlich sein: Menschen die mich verletzt haben. Menschen die ich verletzt habe. Vielleicht wird mir bei manchen Erinnerungen was ich oder andere getan haben, noch ganz heiß. Vielleicht behandle ich mich selber auch schlecht oder verletze mich. Schlimme Erlebnisse zählen auch zu dieser Kacke dazu. Oder Süchte die ich hab. Zerstörerisches Verhalten, das ich einfach nicht aufhören kann.

Viele Leute versuchen die Kacke ohne ihn aus ihrem Leben zu bekommen. Ich habe das Gefühl, dass das dann zu einem von zwei Dingen führt: Sie bekommen die Kacke nicht weg, dafür kommt immer nur neue dazu. Dann bleibt der Raum ein ziemlicher Schweinestall. Oder sie schaffen es, müssen dazu aber zu solchen Reinigungsmitteln greifen, die alles wegätzen, sodass ein leerer, steriler Raum zürck bleibt.
Ich finde Jesus macht das besser.

Leuchtet dein inneres Licht?

Ich hab erlebt wie Gott meinen Lebensraum ganz unspektakulär Tag für Tag, aber irgendwie auch voll übernatürlich verändert hat. Wenn er da ist tut das so unendlich gut. Eben wie Licht wenn alles dunkel war.
Und es fängt ganz einfach. Vielleicht so einfach, dass du am Anfang nicht einmal einen Unterschied bemerkst.
Nimm dir bewusst Zeit für ihn. Rede mit Jesus und lass ihn auch ein Wörtchen mitreden. Und wenn er nicht redet, zweifel nicht daran dass er trotzdem da ist. Vielleicht ist er neben dir grade mit aufputzen beschäftigt. Lade ihn ein in dir Licht zu sein. Er redet nicht nur vom Licht, sondern ist es.

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht mehr im Dunklen umherirren, sondern wird das Licht des Lebens haben.“
Jesus