Ist Jesus wirklich dein Arzt?!

Jesus sagt einem Gelehrten gegenüber den Satz: »Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder.« Markus 2,17

Geht es ihm in erster Linie um körperliche Gesundheit? Nein, sondern darum, wie er sagt, Menschen, die in Schuld gefangen sind zu rufen.

Was er am Kreuz getan hat ist zentriert um die Wiederherstellung von Beziehung und die Befreiung von Schuld.

Keine Lust zu lesen? Schau dir das Video hier an!

Gesundheit für kranke Beziehungen

Wenn Jesus also sagt, dass er für die Kranken gekommen ist, sind auch seine Ratschläge und Gebote für die Kranken hilfreich um am Herzen gesund zu werden. Und sie gelten auch für die, die sich für gesund halten. Wenn er sagt: „Ihr seid meine Jünger wenn ihr meine Gebote haltet“, gilt das für alle.

Lukas 6,46 Was nennt ihr mich aber: Herr, Herr!, und tut nicht, was ich sage? 47 Jeder, der zu mir kommt und meine Worte hört und sie tut – ich will euch zeigen, wem er gleich ist…)

Ein Arzt arbeitet folgendermaßen:

1. Er verschreibt ein Medikament, das zur Heilung führen soll

Das ist bei Jesus sein wundervoller Heiliger Geist, der immer sein Ziel erreicht, wenn ich ihn „einnehme“

2. Dann gibt er Ratschläge für die Einnahme und Weise Lebensweise, um gesund zu werden.

Das sind bei Jesus seine Lehren. Jesus hat ganz klar gesagt: wenn du das umsetzt, was ich lehre, dann bin ich wirklich dein Arzt und dein Lehrer. Sonst tust du nur so als wäre ich dein Arzt.

3. Als drittes verweist er an evtl. Spezialisten, die unterstützend mitwirken.

Das ist bei Jesus seine Gemeinde, die anderen Christen, die mit dir auf dem Weg sind. Manche sind schon mehr gewachsen und helfen dir, anderen kannst du helfen. Aber was sie alle gemeinsam haben müssen ist dies: sie wollen wachsen, wollen sich verändern und wollen Jesus mehr Raum in ihrem Leben und Handeln geben.

Nervige Christen?

Wenn dich das nervt, dass Christen „dich verändern wollen“, dann hast du nicht verstanden worum es geht: Sie wollen genauso sich selbst verändern.

(Es gibt allerdings die kaputte Form von Christen. Denen geht es tatsächlich nur darum, andere zu verändern und sich selber verschließen sie völlig vor Gott. Diese darfst du an ihren Früchten erkennen und aus der Kategorie „Christ“ aussortieren.-> siehe Zitat von Jesus oben Lk.6,46)

Also siehe es mal so: Wenn du an dir Verhalten hast, mit dem du tatsächlich andere oder dich selbst zerstörst, lohnt es sich, das zu verändern. Und das ist wirklich die Aufgabe von jedem Christen: Jesus Gebote ernst zu nehmen und mich darauf auszurichten.

Und dann kommt der wichtigste Schritt, ohne den alles nur scheitern wird: Seinen Heiligen Geist ernst zu nehmen, der in mir das Wunder tut, dass ich tatsächlich verändert werden kann.

Lust auf einen 3 Teiligen Kurs wo du darin wachsen kannst, Gott mehr und mehr wirklich zu vertrauen? Schau dir alleine oder mit Freunden, einem Hauskreis oder ähnlich meine drei Videos zu diesem Thema an.

Den Podcast dazu findest du hier:

Psalm 22 und Jesus letzte Worte

Vergleiche diese Bibelstellen, wo Jesus letzte Worte am Kreuz aufgeschrieben wurden: Mt 27,46 – Mk 15,34 – Joh. 19:30

Du kannst auch die verschiedenen Berichte der Kreuzigung von Jesus in Matthäus, Markus, Lukas und Johannes nachlesen. Findest du die Parallelen zu dem, was David hier viele hunderte Jahre vor Jesus‘ Tod aufgeschrieben hat, und was dann tatsächlich mit Jesus passiert ist?

Ein Psalm Davids.

2 Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Ich schreie, aber keine Rettung ist in Sicht, ich rufe, aber jede Hilfe ist weit entfernt! 3 Mein Gott! Ich rufe am Tag, doch du antwortest nicht, ich rufe in der Nacht und komme nicht zur Ruhe. 4 Du bist doch heilig, du wohnst dort, wo dein Volk Israel dir Loblieder singt. 5 Unsere Väter setzten ihr Vertrauen auf dich. Sie vertrauten dir, und du hast sie gerettet. 6 Zu dir schrien sie um Hilfe und wurden befreit, sie vertrauten auf dich und wurden nicht enttäuscht.

7 Ich aber bin kein Mensch mehr, nur noch ein Wurm, zum Spott der Leute bin ich geworden, das ganze Volk verabscheut mich. 8 Alle, die mich sehen, verhöhnen mich, sie verziehen den Mund und schütteln den Kopf. 9 »Übergib deine Sache doch dem HERRN«, rufen sie. »Ja, soll Gott ihn doch retten! Er soll ihm helfen – anscheinend hat er ja Gefallen an ihm!«

Jesus stirbt am Kreuz Psalm 22

10 Doch du, HERR, hast mich aus dem Leib meiner Mutter gezogen. Du ließt mich an ihrer Brust Vertrauen fassen. 11 Seit mein Leben begann, bin ich ganz auf dich angewiesen, von Mutterleib an bist du bereits mein Gott. 12 Bleib mir doch jetzt nicht fern! Die Not ist so bedrohlich nah, und da ist niemand, der mir hilft!

13 Gewalttäter haben mich umringt wie eine Herde Stiere, wie mächtige Büffel aus Baschan haben sie mich umstellt. 14 Sie reißen ihr Maul gegen mich auf wie hungrige und brüllende Löwen. 15 Ich fühle mich, als wäre ich hingeschüttet wie Wasser, alle meine Glieder sind wie ausgerenkt. Mein Herz ist wie flüssiges Wachs, das tief in meinem Innern zerschmilzt.

16 Ich bin ohne Kraft, ausgetrocknet wie eine Tonscherbe. Die Zunge klebt mir am Gaumen. Du hast mich in den Staub gelegt, dahin, wo die Toten liegen. 17 Denn Menschen haben mich eingekreist wie Hunde, eine Horde von Gewalttätern umringt mich. Wie sich ein Löwe in seine Beute verbeißt, so halten sie mich fest und geben meine Hände und Füße nicht mehr frei. (oder: haben meine Hände und Füße durchbohrt). 18 Ich könnte meine Knochen einzeln zählen; meine Feinde starren mich nur erbarmungslos an. 19 Sie verteilen meine Kleider unter sich und werfen das Los, wer mein Obergewand bekommen soll.

20 Du aber, HERR, bleib nicht fern von mir! Du bist doch meine Kraft, schnell, komm mir zu Hilfe! 21 Entreiße meine Seele dem tödlichen Schwert, rette mein Leben vor den Krallen dieser Hunde! 22 Befreie mich aus dem Rachen des Löwen, rette mich vor den Hörnern der Büffel! Ja, du hast mich erhört! 23 Ich will meinen Brüdern verkünden, wie groß du bist, mitten in der Gemeinde will ich dir Loblieder singen. 24 Alle, die ihr vor dem HERRN Ehrfurcht habt, preist ihn! All ihr Nachkommen Jakobs, gebt ihm die Ehre! Begegnet ihm mit Demut und Verehrung, all ihr Nachkommen Israels!

25 Denn der HERR hat sich von der Not des Hilflosen nicht abgewandt und seine Leiden nicht verachtet. Ja, der HERR hat sein Angesicht nicht vor ihm verhüllt, sondern auf ihn gehört, als er um Hilfe rief. 26 Du, HERR, gibst mir Grund dafür, dich zu loben inmitten der großen Gemeinde. Mein Gelübde will ich erfüllen vor den Augen derer, die dem HERRN in Ehrfurcht dienen. 27 Die Armen sollen wieder essen und satt werden. Die den HERRN suchen, sollen ihn preisen. Euer Herz lebe auf, es lebe ewig!

28 An allen Enden der Erde wird man zur Einsicht kommen, und die Menschen werden zum HERRN umkehren. Alle Völker werden sich vor dir, HERR, niederwerfen und dich anbeten. 29 Denn dem HERRN gehört das Königtum, er herrscht über alle Völker. 30 Die Großen der Erde werden ein Festmahl halten und sich anbetend vor dem HERRN niederwerfen. Auch alle, die in den Staub des Todes sinken, werden vor ihm niederfallen, alle, die keine Kraft mehr zum Leben haben. 31 Die kommenden Generationen werden ihm dienen. Denen, die noch geboren werden, wird man vom Herrn erzählen. 32 Verkünden wird man zukünftigen Völkern seine Rettungstaten.

Zurück zum Kurs, wo du lernen kannst, wie es eigentlich geht, ganz praktisch an Gott zu glauben

Wie glaube ich an Gott?

Man wird sagen: »Der HERR hat alles vollbracht!«
Neue Genfer Übersetzung

Gott vertrauen? Warum theoretisches Vertrauen sinnlos ist- 2

Teil 2

Gott vertrauen
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Gott vertrauen? In meinem letzten Blog ging es um die Frage, ob Gott dein Vertrauen überhaupt verdient: Wie will er in deinem Leben wirken? Ist Gott wirklich gut? In diesem Blog soll es darum gehen: Wie gehtst du mit negativen Gedanken um? Was kannst du in deinem Denken verändern um frei zu werden? Und wie lernst du bei Gott zu entspannen, damit du wirklich fühlst was du glaubst: das Gottes Liebe in dir die Panik, Angst und Schwere vertreibt.

Lügengedanken enttarnen

Hast du Lügen entdeckt, die dich davon abhalten Gott zu vertrauen? Denk daran: Es gibt Gründe für dein Misstrauen. Gott ist nicht enttäuscht darüber, dass du ihm nicht vertraust. Er hatte nie ein falsches Bild davon, wer du bist und was du denkst.

Aber er will dich absolut von den Lügen-Gedanken befreien, die dich vom Vertrauen abhalten. Bei Adam und Eva war die Lüge: „Gott ist geizig und machtgierig. Deshalb verbietet er uns die Früchte, die Erkenntnis bringen.“ Sie glaubten die Lüge und diese Lüge bewirkte in ihren Herzen Misstrauen. Das Misstrauen war nur wie der Eiter aus einer Wunde, die Lüge war der Spreißel.

Eiter zu beseitigen und den Spreißel drin zu lassen war noch nie eine gute Idee. Sich über den Eiter zu wundern ist dumm. Über den Eiter bei jemandem zu schimpfen ist noch dümmer.

Der Spreißel muss raus, dann heilt die Wunde.

Die Lüge muss raus, dann kann dein Herz Gott endlich mehr und mehr vertrauen

Finde diese Lügen mit Gottes Hilfe und mach mit ihm einen Tausch.

3 C’s: catch, cancel, change

Neulich hab ich einen Podcast von Holly Bray gehört, in dem sie von den 3 C’s erzählt hat. Es ging um den Umgang mit negativen Gedanken. Im Englischen standen diese für Catch – Cancel – Change (fangen – abbrechen – wechseln).

Das hat mich sehr an 2.Kor 10,3-5 erinnert. Paulus setzt sich an dieser Stelle mit Menschen auseinander, die unter den Christen Lügen über ihn und den Glauben an Jesus verbreitet haben. In seiner Argumentation schreibt er darüber, wie er gegen die Verbreitung von diesen Lügen durch die Menschen kämpft:

„Wir leben zwar in dieser Welt, aber das heißt noch lange nicht, dass wir so kämpfen, wie die Welt kämpft. 4 Die Waffen, mit denen wir unseren Kampf führen, sind nicht die Waffen dieser Welt. Es sind Waffen von durchschlagender Kraft, die dazu dienen, im Einsatz für Gott feindliche Festungen zu zerstören. Mit diesen Waffen bringen wir eigenmächtige Gedankengebäude zum Einsturz 5 und (wir) reißen jedes noch so hohe Hindernis ein, das sich der wahren Gotteserkenntnis in den Weg stellt. Das ganze selbstherrliche Denken nehmen wir gefangen, damit es Christus gehorsam wird.“

Seine Auseinandersetzung war an dieser Stelle wohl mit anderen Menschen. Aber ich merke, dass dieser Kampf, wie er ihn beschreibt, fast täglich auch in meinem Denken stattfindet:

Auch in meinem Kopf laufen manchmal so kleine Männchen umher und verbreiten ihre Gedanken über Gott und die Welt, über mich und meine Fehler, etc. Gedanken kommen einfach so. Und nachdem der Gedanke eine Weile da ist, bewirkt er auch die dazugehörigen Gefühle.

Das kann den Alltag sehr anstrengend machen. Denn negative Gedanken bringen negative Gefühle hervor. Aber es gibt wirklich hilfreiche Wahrheiten, die dir helfen können, mit deinen Gedanken und Gefühlen besser umzugehen.

zerstörerische Lügen = Angst und Verzweiflung vs.
Gottes Gedanken = Frieden und Hoffnung

Die Gedanken lassen sich ja in zwei Gruppen aufzuteilen:

Es gibt Gedanken, die aus Gottes Herz kommen und seinem Wesen entsprechen. Diese Gedanken bezeichnen wir Menschen allgemein als positive Gedanken.

Das wird von Christen wie Nicht-Christen so wahrgenommen: „Du bist geliebt und wertvoll, schön dass es dich gibt, gib nicht auf, du bist toll, ich hab dir vergeben, heute ist ein Neuanfang möglich, schau dich um: siehst du, wie schön die Welt ist?…“

Und dann gibt es Gedanken, die sich schon wie Dunkelheit und Verwirrung anfühlen: „Wozu bist du überhaupt auf der Welt? Wer wird dich schon vermissen? Du bist ein ätzender Mensch. Das schaffst du nie. Wozu noch weiter kämpfen? Das bringt sowieso nichts. Nichts wird sich je ändern – außer zum Schlechteren.“ Diese Gedanken stehen Gottes Gedanken und Herz genau entgegen und kämpfen aktiv gegen den Glauben in deinem Herzen.

Vertraue Gott: er spricht auch schwierige Themen mit Liebe an

Gibt es dann nichts, das Gott jemals an dir kritisieren wird? Doch, es ist wirklich wichtig, dass Gott dich und mich korrigiert und das ich auch offen für Korrektur bin. Sonst ist das für dich und für mich der Untergang.

Aber wenn der Heilige Geist in dir Veränderung bewirkt, tut er das mit seinem Frieden und mit seiner Liebe, die gleichzeitig am Wirken sind. Dafür musst du aber erst einmal glauben, dass es in Ordnung ist, wenn du Fehler machst.

Glaubst du tief im Herzen, dass es schrecklich ist, wenn du einen Fehler machst? Dann fühlt es sich auch schrecklich an, deine Fehler vor dir, Gott und anderen Menschen zuzugeben.

Der erste Schritt zur Freiheit ist der: Identifiziere den schlechten Gedanken in deinem Herzen.

Gott vertrauen: du darfst Fehlerhaft sein

Wie gesagt: an einem guten Baum findest du keine schlechten Früchte und an einem schlechten Baum wächst nichts Gutes.

Gottes Kraft wirkt in dir und will dir helfen, zerstörerische Gedankenfestungen, -gebäude und-hindernisse durchzuschlagen, zum Einsturz zu bringen und einzureißen.

Kämpfst du mit selbstgefälligen („Ich bin so toll!“) oder selbstvernichtenden („Wieso bin ich nicht so toll?!“) Gedanken? Die kannst du durch Jesus „fangen“ und sie Jesus unterordnen: Er ist der höchste und würdigste Mensch – und trotzdem dein Diener. Da bleibt nicht viel Raum für Stolz.

WIE VERTRAUEN GEHT UND WIE ES NICHT GEHT

Jetzt hast du also Gedanken entdeckt, die dich vom Vertrauen abhalten. Was kannst du tun?

Wenn du Sätze in dir gefunden hast, die Vertrauen schwer machen, hast du in diesen Sätzen gleichzeitig das gefunden, woran du glaubst. Denn der Gedanke in dir, dass Gott z. B. von dir fordert, perfekt zu sein, ist dein wahrer Glaube.

Deine tiefsten Gedanken sind dein wahrer Glaube. Wenn dich jemand fragt, an was du glaubst, erzähl ihm von deinen tiefsten Gedanken.

Wäre dir das extrem unangenehm, weil sie überhaupt nicht mit dem übereinstimmen, was deine Glaubensüberzeugungen eigentlich sind, kannst du dich freuen: Du hast endlich den Spreißel gefunden!

Fake Entspannen

Stell dir vor, du setzt dich auf einen Stuhl, von dem du sagst: „Dieser Stuhl ist der Wahnsinn! Es gibt keinen besseren und stabileren.“ Aber in Wirklichkeit glaubst du, dass dieser Stuhl zu klapprig ist, um dein Gewicht für länger als zwei Minuten zu tragen.

Gott vertrauen: er trägt dich
by Mike Bird from Pexels

Deshalb wirst du dein Gewicht nicht auf den Stuhl legen, sondern einfach nur so tun als ob du sitzt. Wie gemütlich wäre das? Du kannst glaubensvoll verkündigen, so viel du willst: „Ich bin so froh, dass ich diesen Stuhl in meinem Leben habe. Ohne diesen Stuhl wäre das Leben so anstrengend. Ich könnte nie richtig ausruhen.“

Nach spätestens zwei Minuten würden die Menschen um dich herum wohl bemerken, wie deine Muskeln zu zittern beginnen. Und nach fünf Minuten würde auch der letzte bemerkt haben, dass du nicht wirklich entspannt aussiehst und der Stuhl nicht im Entferntesten das hält, was er verspricht.

Gott will dein Lieblingssessel sein

Gott ist wie dieser Stuhl. Und es macht ihm wirklich keine Freude, wenn du dich nicht mit deinem ganzen Gewicht und deiner ganzen Last auf ihn lehnst.

Kennst du diesem Vers: „Ohne Glaube ist es unmöglich Gott zu gefallen“ (Heb 11,6). Warum ist das so, dass du ohne Glaube Gott nicht gefallen kannst? Eben genau deshalb, weil Gott dein Sessel sein will, auf den du dich mit deinem ganzen Lebensgewicht werfen darfst.

Hätte ein Sessel Gedanken, könnte es ihm auch absolut nicht gefallen, wenn sich ein Mensch nie richtig hinsetzt, sondern so halb stehend. Das sieht auch bescheuert aus. Ein Sessel ist dazu bestimmt, dich zu tragen.

Gott hat auch eine Bestimmung für sich festgelegt, wer er für dich sein will. Er will dein Hirte, dein Wasser, deine Nahrung, deine Kraft, dein Vater, dein Liebhaber, dein Versorger, dein König, dein Chef, dein Friedefürst, deine Hoffnung und deine Lebensquelle sein.

Was bleibt für dich zu tun? Werfe dich voll auf ihn und akzeptiere, wer er ist.

Theoretisch vertrauen

Du alleine entscheidest, ob du theoretisch oder praktisch vertraust. Du kannst dein ganzes Leben so auf Gott vertrauen wie ein Mensch, der sich nie wirklich auf den Stuhl setzt.

Lass mich dir sagen: das wird ein schrecklich anstrengendes Leben. Vielleicht ist dein Glaube genau so anstrengend? Dann hab den Mut: setz dich hin, lerne Gott besser kennen. Gott lädt dich zum Vertrauen ein, weil er dich wirklich tragen wird und tatsächlich gut ist.

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Jeder Gedanke in dir, der hochkommt und dir vorschlägt nicht zu vertrauen, wird jedes Mal von dir beantwortet, sehr oft mit einem „Ja, das stimmt so“. Deine Gedanken ändern sich erst dann, wenn du diesen Gedanken innerlich eine andere Antwort gibst:

„Ich hab einen Fehler gemacht! Aber ich muss alles richtig machen!“ – „Nein, ich lebe aus seiner Gnade. Er ist so treu und hat meine Schuld vergeben. Er macht mich neu!“

„Da kann selbst Gott nichts mehr verändern. Es ist zu spät.“ – „Nein, was bei Mensch unmöglich ist, ist bei Gott möglich.“

„Mein Herz kann einfach nicht glauben.“ – Nein, denn kein Wort, das von Gott kommt, wird kraftlos sein“ (Lk 1,37).

Gott vertrauen

Wo vertraust du Gott nur theoretisch? Sind dir neue Dinge bewusst geworden? Schreibe dir die Dinge auf und bringe sie Gott. Bitte ihn dir zu helfen und die Wahrheit zu erkennen. Er hilft!

Wie sehen deine inneren Sätze aus? Setzte deine Liste fort und finde in der Bibel Antwort auf deine Zweifel. Und dann entscheide dich, das was Gott sagt als Wahrheit zu akzeptieren.

Am Ende bleibt es das: deine Entscheidung. Er hat dir Kraft und seine Wahrheit gegeben. Vertraust du auf seine Kraft und Wahrheit? Dann tue heute so, als würdest du es glauben.

Nichts lohnt sich mehr, als dich von einem Leben zu verabschieden, in welchem du Gott theoretisch vertraust – und hin zu finden zu einem Leben, wo du dich mit deinem ganzen Gewicht auf Gott fallen lassen kannst, weil du genau weißt: Er sorgt für dich! (1.Petr 5,7).

Frage an Gott: Zeig mir, wo ich dir nur theoretisch vertraue… was ist dir bewusst geworden?

Trägt Gott dich schon oder fakest du noch?

Trägt Gott dich? Fake entspannen und wie es wirkt

Wie geht es eigentlich Gott zu vertrauen? So viele Christen laufen durch ihr Leben mit Gott, aber erleben kaum seinen Frieden oder seine Kraft, die er ja für die versprochen hat, die mit ihm leben. Wie kann das passieren? Und vor allem: Was muss passieren, damit ich und du Gott und was er uns schenken will, mehr erleben können?

Stell dir vor, du setzt dich auf einen Stuhl, von dem du sagst: „Dieser Stuhl ist der Wahnsinn! Es gibt keinen besseren und stabileren.“ Aber in Wirklichkeit glaubst du, dass dieser Stuhl zu klapprig ist, um dein Gewicht für länger als zwei Minuten zu tragen. Das wird dazu führen, dass du dein Gewicht niemals ganz auf den Stuhl legen wirst, sondern einfach nur so tun wirst als ob du sitzt. Wie gemütlich wäre das? Du kannst so viel du willst glaubensvoll verkündigen: „Ich bin so froh, dass ich diesen Stuhl in meinem Leben habe. Ohne diesen Stuhl wäre das Leben so anstrengend. Ich könnte nie richtig ausruhen.“

Trägt Gott dich?

Nach spätestens zwei Minuten würden die Menschen um dich herum wohl bemerken, wie deine Muskeln zu zittern beginnen. Und nach fünf Minuten würde auch der letzte bemerkt haben, dass du nicht wirklich entspannt aussiehst und der Stuhl nicht im Entferntesten das hält, was er verspricht.

Darf Gott dich tragen?

Gott ist wie dieser Stuhl. Und es macht ihm wirklich keine Freude, wenn du dich nicht mit deinem ganzen Gewicht und deiner ganzen Last auf ihn lehnst.

Kennst du diesem Vers: „Ohne Glaube ist es unmöglich Gott zu gefallen“ (Heb 11,6). Warum ist das so, dass du ohne Glaube Gott nicht gefallen kannst? Eben genau deshalb, weil Gott dein Sessel sein will, auf den du dich mit deinem ganzen Lebensgewicht werfen darfst. Hätte ein Sessel Gedanken, könnte es ihm auch absolut nicht gefallen, wenn sich ein Mensch nie richtig hinsetzt, sondern so halb stehend. Das sieht auch bescheuert aus. Ein Sessel ist dazu bestimmt, dich zu tragen.

Gott hat auch eine Bestimmung für sich festgelegt, wer er für dich sein will. Er will dein Hirte, dein Wasser, deine Nahrung, deine Kraft, dein Vater, dein Liebhaber, dein Versorger, dein König, dein Chef, dein Friedefürst, deine Hoffnung und deine Lebensquelle sein.

Was bleibt für dich zu tun? Werfe dich voll auf ihn und akzeptiere, wer er ist.

Gott vertrauen? Warum du Gott theoretisch vertraust – 1

Teil 1

Gott vertrauen
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Hast du schon mal darüber nachgedacht ob du Gott eigentlich vertraust? Öfter wirst du dich vielleicht fragen, ob du an Gott glaubst – oder ob du genug glaubst. Aber wenn es um Glauben geht, muss es auch um Gott Vertrauen gehen. Denn du glaubst niemandem, dem du nicht vertraust. Und du vertraust niemandem, dem du kein Wort glaubst.

Ich habe in meinem Leben immer wieder bemerkt, dass ich die Fähigkeit besitze, Gott theoretisch zu vertrauen: Theoretisch glaube ich, dass Gott bei mir ist. Auf die Frage, ob er mir helfen will, antworte ich dann: „Ja, also theoretisch schon…“.

Hat Jesus meine Sünden bezahlt und mich freigesprochen von jeder Anklage? „Theoretisch, Ja.“ Fragt sich dann nur, warum ich mich praktisch gesehen immer noch ständig angeklagt und verurteilt fühle…

Das Problem ist natürlich, dass theoretisches Gottvertrauen praktisch bedeutet: „Ich vertrau dir nicht!“

Vertraust auch du Gott manchmal theoretisch? Dann lade ich dich ein, mit mir zu überlegen, warum das so ist und was du dagegen unternehmen kannst. Es lohnt sich! Denn wenn du es nie lernst, Gott praktisch zu vertrauen, bist du dabei, das Wichtigste deines Lebens zu verpassen: Gott zu erleben.

Der Heilige Geist ist in ungläubigen Gläubigen eingesperrt. Und er will ausbrechen.  

Bill Johnson

Wer Gott misstraut kann ihm nicht vertrauen

Misstrauen ist wichtig. Es bewahrt uns davor, blind in große Gefahren zu laufen. Sobald sich dir eine Ungereimtheit präsentiert, gehen die Alarmglocken an. Und das ist gut so –

Außer natürlich jemand benutzt deine an und für sich korrekte Bereitschaft zum Misstrauen, um dich hinters Licht zu führen.

Und dieses Spiel präsentiert sich uns Menschen leider in zahllosen Erlebnissen im echten Leben genau wie in Geschichten, Fabeln und Filmen.

Gott vertrauen: Misstrauen entsteht in deinem Herzen sehr leicht.

Das menschliche Misstrauen eignet sich perfekt für ein Doppelspiel. Denn es genügt, einfach nur einen Zweifel zu „säen“. Dieser Gedanke bohrt sich in deinem Gehirn fest und verselbstständigt sich schnell.

Misstrauen und wie es immer zweifelt

Dieses Spiel des Bösen (so nenne ich das jetzt einfach mal) findet sich oft in der Menschheitsgeschichte. Das erste Mal wohl bei Adam und Eva: „Hat Gott wirklich gesagt, dass ihr nicht von dem Baum essen sollt? Das sagt er nur, weil er euch was vorenthält.“ Der Gedanke ist gesät.

Die britische Schriftstellerin Jane Austen malt in ihrem Roman „Stolz und Vorurteil“ von 1813 dasselbe Geschehen aus: der gutherzige Mr. Darcy wird von Elisabeth verurteilt, da der charmante Mr. Wickham schlimmes über ihn zu berichten hat. Am Ende stellt sich heraus, dass Wickham der eigentliche üble Kerl ist, der das Schlimme getan hat, und Mr. Darcy in der ganzen Geschichte der eigentliche verkannte Held ist.

Bei den Filmen Star Wars herrscht das gleiche Prinzip: Darth Sidious belügt Anakin und säht in ihm den Zweifel, der ihn in den Wahnsinn treibt: „Die (gute) Macht ist nicht stark genug, um dich und deine große Liebe zu beschützen! Wende dich der dunklen Macht zu und du wirst deine Frau beschützen können!“ Anakin glaubt der Stimme des Bösen und verliert genau das, was er dadurch beschützen wollte: Er bringt in seiner wachsenden, allem misstrauenden Wut seine große Liebe um.

Gott vertrauen oder misstrauen?

Ja, Misstrauen ist oft gut. Aber Misstrauen aufgrund einer Lüge ist die reinste Katastrophe.

In der Beziehung zu Gott ist das nicht anders. Hier stehen die Gedanken des Misstrauens dem Glauben in dir direkt gegenüber und kämpfen gegen ihn. Richtig wäre das Misstrauen nur dann, wenn Gott tatsächlich ein Bösewicht wäre…

Gott der Bösewicht?

Von Anfang an war es das Ziel des Bösen, dich von dem Vertrauen auf Gott abzubringen. Wer ist dieser Böse? Jesus nennt ihn den, der lügt sobald er den Mund öffnet (Joh 8,44).

Du glaubst nicht, dass es eine dunkle und zutiefst böse Macht in dieser Welt gibt? Dass das Böse nur ein Hirngespinst ist – mit dieser Idee steht die westliche Welt ziemlich alleine da.

Ich will dich ermutigen: Schau dir einmal die unglaublich und abgrundtief bösen Taten von Menschen an, die ihre eigenen Kinder mit unaussprechlich grausamen und abscheulichen Taten zerfressen. In solchen Leben ist das Böse zum Greifen nah.

Es gibt das Böse in dieser Welt, das gleichzeitig auch strategisch und klug agiert. Und es strengt sich mächtig an, um dir ständig diesen Gedanken einzuflüstern: „Gott ist nicht gut. Schau doch hier und schau doch da, was er schon wieder getan hat. Er war’s!“ Häufig stimmen dann alle Menschen wie in Trance mit ein: „Ja, er war’s! Warum hat Gott das getan!”

Welcher Stimme kann ich glauben?

Das schwere in Situationen des Misstrauens ist Folgendes: Wie kannst du die Wahrheit erkennen? Das ist wirklich nicht so einfach. Aber es gibt auch gute Anhaltspunkte, die wie ein Kompass beim Orientieren helfen.

Denn was machst du in deiner Beziehung zu Gott, wenn dir Vertrauen schwerfällt? Bist du mit gutem Grund vorsichtig mit deinem Vertrauen oder nicht? Wenn du mit Gott leben willst, hast du sicher den Wunsch, Gott zu vertrauen.

Aber ich bin mir sicher, dass du manchmal auch Angst davor hast, Gott zu vertrauen. Ich will dir sagen: Dafür gibt es Gründe und es lohnt sich, nach diesen zu suchen und sie etwas unter die Lupe zu nehmen. Denn da stellt sich die Frage: solltest du diesen Gründen, Gott zu misstrauen, nicht auch misstrauen?

Warum Gott vertrauen? Weil er gut ist!

Wikipedia gibt im englischen folgende Definition wieder:

Vertrauen ist die Bereitschaft einer Person einer anderen Person gegenüber verletzlich zu werden. Und das aufgrund der Vorannahme, dass der, dem vertraut wird, sich so verhalten wird, dass es dem Vertrauenden zum Nutzen ist. Darüber hinaus hat der Vertrauende keine Kontrolle über die Aktionen dessen, dem Vertraut wird.

Das ist wirklich der einzige Grund warum Vertrauen sinnvoll ist. Wenn Gott gut ist. Wenn er Böses im Schilde führt oder böse ist macht es Sinn ihm zu misstrauen.

Weil das so ist, musst du dir die Frage stellen: Ist Gott gut? Denn: wenn er es nicht ist, wäre es dumm ihm zu vertrauen. Wenn du diese Frage gut mit „Ja, er ist gut!“ beantwortet hast, will ich dich fragen: Glaubst du, Gott ist gut zu dir? Ist alles, wer er ist und was er tut gut für dich? Wünschst du dir alles, was er für dich vorbereitet hat?

Ich hab öfter bemerkt, dass Christen nicht ganz so schnell Ja und Hurra schreien, wenn das Thema in diese Richtung geht. Ich spüre schnell ein Wiederstreben, sich Gottes Willen ganz hinzugeben, meistens gemischt mit einem unterschwelligen Pflichtgefühl.

Warum ist das so? Das ist, denke ich, die wichtigste Frage überhaupt!

Bösem zu vertrauen geht gegen deine Natur

Wenn Gott sagt, wir sollen ihm völlig vertrauen, war ihm eine Sache sehr klar: Für uns Menschen ist es unmöglich, jemandem Bösen zu vertrauen. Das ist nicht nur antrainiert. Gott hat dich so geschaffen! Er hat in dich einen inneren Kompass gesetzt, dass du dich vor bösen Menschen schützt und misstrauisch wirst.

Wenn du diesen Schutzmechanismus verloren hast, hat das in den meisten Fällen damit zu tun, dass er dir abtrainiert wurde. Vielleicht durch die Eltern, von denen jeder sagt, dass sie doch eigentlich gut sein sollten. Aber deine Eltern waren oder sind es einfach wirklich nicht.

Vielleicht haben dich andere Menschen ungesund geprägt. So kann es dann schwer fallen Vertrauen und Misstrauen „richtig“ anzuwenden. Aber es gibt gute Nachrichten: Wenn du Zeit mit Gott verbringst, der dich wunderbar geschaffen hat, kann er so manches wieder geraderücken. Du kannst deinen Blick auf Dinge wieder in Ordnung bringen – zum Beispiel diesen inneren Kompass wieder ausrichten.

Nur wenn Gott gut ist, darf er auch Vertrauen verlangen

Wenn Gott dich so geschaffen hat, gibt es diese beiden Möglichkeiten:

Entweder Gott ist ein Heuchler, der von dir etwas fordert, von dem er weiß, dass du es nicht einhalten kannst: volles Vertrauen in ihn, d.h. ein vollkommen offenes Herz, obwohl er Dinge tut, die dich verletzten und schlecht für dich sind.

Oder aber Gott ist wirklich vollkommen gut. Und das heißt auch gut für dich in allen Situationen.

Das heißt nicht, dass Gott nicht auch richten und strafen wird, wenn Menschen sich ihm komplett verweigern – und so gerne Böses tun, wie Hunde gerne ihre Kacke fressen. Da macht Gott ja nichts Falsches. Denn ohne Richtigstellung gibt es keine Gerechtigkeit.

Wie Gott sich uns Menschen in Jesus zeigt

Gott zeigt sich dir in Jesus ganz deutlich. Er hat eine große Last getragen um ein Ziel zu erreichen: Er wollte dich befreien. Du warst es ihm wert, als er für deine Sünde am Kreuz gestorben ist.

Gott vertrauen? Seine Liebe für dich gibt dir Grund zu vertrauen
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Die Last deiner Schuld und deiner Verletzungen haben ihn wirklich hart getroffen – nicht nur deine Last und Schuld, sondern die aller Menschen, die jemals gelebt haben und leben werden.

So ist er, Gott der Vater: Er leidet für seine Kinder und hilft ihnen aus dem größten Drecksloch raus. Und so soll ein Vater, eine Mutter sein: wie er.

Wenn du glaubst, dass Gott nur darauf wartet, dass du dein Herz für ihn öffnest, um dir ein schweres Schicksal zu verpassen, kannst du Gott nie vertrauen. Jemandem zu vertrauen, der dich misshandelt oder schlecht behandelt – das geht nur, indem du dein Herz verbiegst. Und das ist sehr ungesund. Dann sieht es zwar wie Vertrauen aus, fühlt sich aber definitiv nicht wie Vertrauen an.

Gott weiß, wir können ihm nicht vertrauen, wenn wir gleichzeitig denken, dass er uns gleich eine reinbombt

Die Evolution des Leides

Gott will dich nicht zu einem besseren Menschen machen, indem er dir eine unheilbare chronische Erkrankung schickt oder deinen Partner oder dein Elternteil sterben lässt.

Viele religiöse Menschen glauben an eine „Evolution des Leides“, so als stünde am Ende des Leidens ein neuer, besserer Mensch.

Aber es ist nicht die Evolution des Leides, die dich verändert – es ist Gottes Heiliger Geist!

Die Sache ist nämlich die: Menschen können unglaublich viel leiden und am Ende ganz fürchterliche oder ganz unglaublich wunderbare Menschen sein.

Genauso können Menschen kaum leiden und am Ende ganz wunderbare oder unglaublich fürchterliche Menschen sein.

Was allerdings durch Leid oft geschieht, ist das wir ins Fragen kommen. Das kann ein sehr wichtiger Prozess sein, der am Ende wirklich bewirkt, dass ein Mensch seinen Kurs ändert. Oft deshalb, weil er bemerkt wie zerstörerisch die Wege waren, die er ohne Gott gegangen ist.

„Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist, noch Wechsel von Licht und Finsternis“ (Jak 1,17). „Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis“ (1.Joh 1,5).

Was ist die Erziehung, die Gott uns zumutet?

Was mutet Gott uns aber zu, um in der Beziehung mit ihm zu wachsen? Es sind vor allem drei Dinge, die Gott uns bewusst zumutet, die zum einen alle erleben müssen, die zum anderen aber auch eine Chance sind, zu wachsen:

1. Gott vertrauen trotz des Leides:

Dieses Leben ist voll von Schönem aber auch voll von Schwierigkeiten, Problemen und Nöten. Gott erspart uns das nicht. Jeder Mensch erlebt Schweres, manche mehr, andere weniger. Das an sich ist schon unfair. Alle Probleme und Schwierigkeiten haben eine gemeinsame Versuchung: dass du daran zweifelst, ob Gott gut ist. Adam und Eva sind das erste Beispiel für diesen Zweifel. Das ist deine Herausforderung und jeden Tag neu die Frage an dich: Glaubst du, Gott ist ungerechter als du selbst? Oder hältst du an dem fest, was du von ihm schon gesehen hast und sagst in dem Schweren: „Nein, Gott ist trotzdem gut. Und ich werde seine Güte sehen.“  Daran entscheidet es sich: Gehöre ich Gott oder nicht?
Zweifelst du in schweren Situationen sofort daran, dass Gott gut ist?

Nur in diesem Leben können wir Gott dieses Opfer bringen: ihm zu glauben, dass er gut ist, auch wenn es sich nicht so anfühlt.
Das bedeutet es, wenn Jesus sagt wir sollen wie ein Kind werden. 
Bill Johnson?

Gott in schweren Situationen Glauben?

2. Von Sünde zu Heiligkeit

Wenn du an Sünde festhalten willst, ist das ein schlechtes Ziel. In diesem Fall kannst du Gott tatsächlich nicht vertrauen, dass er dich darin unterstützt. Denn ein anderes Wort für Sünde ist „zerstörerisches Handeln“. Und gerade davon will Gott dich befreien.  Er lädt dich ständig ein, dein Denken zu verändern und seinem Heiligen Geist Raum zu geben. Dann kann er dir nämlich zeigen, was die Realität ist und dass Geiz eben nicht geil ist; dass Ehebruch so zerstörerisch und hinterhältig ist wie ein Attentat auf Menschen, die du liebst, und wirklich nichts mit der „wahren Liebe“ zu tun hat; und dass du ein Sklave bist, wenn du in Sünde lebst.
Willst du die Wahrheit über deine Sünde sehen und frei werden?

3. Seine Vision wird deine Vision

Gott hat ein Ziel, das seinem Wesen entspricht: Er will, dass (verzweifelte) Menschen ihm begegnen und frei werden. Gott lädt dich ein, ihn wirklich kennen zu lernen und ein Herz wie seines zu bekommen. Das bringt gewisse Risiken mit sich. Denn dann wird dir wichtig, was ihm wichtig ist. Er hat viel Leid in Kauf genommen, um andere zu retten. Dieses Herz schlägt dann in dir.
Wenn du jemanden wirklich liebst, interessiert es dich, wie er die Welt sieht.
Bist du bereit, mit Gott mitzufühlen? Willst du ihn nah genug kennenlernen um zu bemerken, was ihn bewegt?
Apg 26,17f

Nicht das Leid ist die Kraft zu einem besseren Menschen. Gott selbst ist diese Kraft.

Ein Mensch, der sein Herz ganz für Gott öffnet und ihm vertraut, wird durch Gott selbst jedes Jahr mehr und mehr zu einem wunderschönen Menschen werden. Du kennst Menschen, wo das nicht der Fall ist? Dann darfst du mit Recht hinterfragen, ob sie ihre Wurzeln wirklich in Jesus haben. Denn die Argumentation von Jesus war die:

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„Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen und ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen.“
Jesus, ca. 30 n.Chr

Aber bevor du mit Fingern auf Christen zeigst, die deiner Meinung nach nicht gut genug sind, schau lieber dich selbst an und frag dich: lass ich Gott in alle Bereiche meines Lebens hinein, damit ich zu einem Menschen werde, der für mich selbst und andere ein Segen und kein Fluch ist?

Gott ist nicht der Autor von Zerstörung, Chaos, Mord und Totschlag. Woran wir aber natürlich in diesem Leben nicht vorbeikommen, ist die Frage, warum er es zulassen kann. Auf diese Frage gibt es viele gute Antworten – aber das wäre ein anderes Thema. Und doch kann es sein, dass du in diesem Leben keine Antwort finden wirst, die dich völlig zufrieden stellt. Aber du bist für die Ewigkeit geschaffen! Wusstest du das? Bis dahin will Gott dir aber etwas Unglaubliches schenken: Seine absolute Nähe zu dir und seinen Frieden, der besser ist, als jede Antwort es jemals sein kann. Das kannst du nicht glauben? Das liegt daran, dass du eine viel, viel zu niedrige Erwartung an seine Nähe und seinen Frieden hast!

Verpasse heute nicht die Gelegenheit, ihm endlich zu begegnen und ihn ein bisschen näher kennen zu lernen!

Du vertraust Gott nicht? Klage dich nicht an!

Also klage dich nicht an, wenn du Gott nicht vertraust, sondern frage dich heute:

Warum vertraue ich Gott nicht? Wovor habe ich Angst?

Was befürchte ich, wird passieren, wenn ich Gott einlade und sage: „Du darfst in meinem Leben machen, was du willst.“

Gott sagt dir, dass du ihm vertrauen sollst, wie ein Kind seinem guten Vater. Dabei weiß er genau, dass ein Kind nie vertrauen kann, wenn der Vater Dinge tut, die nicht gut sind für das Kind. Wenn der Vater sein Kind verprügelt und dann sagt, es ist für sein Bestes, weiß das Kind: das ist nicht die Wahrheit. Es verschließt sich – kann gar nicht anders. Gott ruft dich aber deshalb zum Vertrauen auf, weil er beides ist: vollkommen gut und voller hingebender Liebe für dich.

Du wirst Gott nie ganz vertrauen können, wenn du nicht zuerst glaubst, dass er gut (zu dir) ist.

Glaubst du Gott, wenn er sagt, dass er gut ist? Damit fängt deine Neugeburt an: dass du die Wahrheit über Gott glaubst. Nicht, dass du an ihn glaubst. Viele glauben an Gott. Aber die Kraft für Veränderung liegt darin, dass du so an ihn glaubst, wie er auch wirklich ist.

Wir brauchen keinen großen Glauben, sondern Glauben an einen großen (und guten) Gott. Hudson Taylor

Leg dir einmal über die nächsten Tage einen Zettel hin oder starte eine Notiz auf deinem Handy zur Frage: wovor hast du Angst? Ich würde mich auch riesig freuen von dir zu hören. Und dann mach dir bewusst: Wenn du Gott dein Leben hingibst und ihn in jeden Lebensraum einlädst, will er als König und Diener kommen. Er will nicht herrisch über dein Leben bestimmen. Er will dir dienen, dich umsorgen und ein Segen für dich sein. Das ist allerdings unmöglich, wenn er nicht auch dein Boss sein darf. Aber wer will nicht einen Boss wie Jesus haben!

Auf diese Art und Weise macht er dich bereit, selber ein Diener für andere Menschen zu werden, bei dem Menschen Schutz und Kraft finden – mit deinen Gaben, Begrenzungen und Leidenschaften. Dann wirst du zu einem Menschen, der sogar fähig ist, das Leid von anderen mitzutragen.  

Willst du heute entscheiden, Gott jeden Tag mehr einzuladen und ihm zu sagen:

„Alles was ich bin, gehört dir und ich vertraue dir, dass du mir nichts Böses tun wirst.“

Leuchet dein inneres Licht?

Weg vom innerlichen Chaos

Stellt dir vor du betrittst ein Zimmer, in dem völliges Chaos herrscht. Du denkst dir so: Das arme Schwein, dass das aufräumen muss. Dann merkst du plötzlich: Scheiße, das ist mein Zimmer! Jetzt bist plötzlich du das arme Schwein. Aber das schlimmste ist nicht mal die Unordnung. Sondern das Zimmer ist dazu meistens stockdunkel. Ab und zu kommt mal ein Lichtstrahl rein, einfach um dir vor Augen zu halten wie schlimm das Chaos ist.

Leuchetet dein inneres Licht oder herrscht Chaos und Dunkelheit?

Regale leergefegt, Bücher und Dokumente auf dem Boden, unwichtiger Müll mit kostbaren Erinnerungen liegen wild durcheinander auf dem Boden in einer Ecke. Und wer hätte es gedacht: Ein Häufchen Hundekacke liegt friedlich unter einem Stuhl und verbreitet sein ganz eigenes Aroma. Daneben dein liebstes Fotoalbum.

Die Aufgabe einen Raum, in dem wirklich völliges Chaos herrscht, aufzuräumen ist recht ätzend. Das ganze im Dunkeln machen ist ohne Hilfe eines Menschen, der sieht, fast unmöglich.
Dies ist und bleibt aber dein Zimmer und dazu auch noch das einzige in dem du dich ständig aufhältst.
Es liegt an dir, Strukturen zu schaffen, die das Zimmer zu einem Raum machen, in dem du gerne lebst und der dir und den Menschen die dich besuchen Freude macht.

Nehmen wir einmal an du würdest es schaffen diesen Raum aufzuräumen und soweit einzurichten, dass du dich darin wohlfühlen würdest. Aber selbst dann: Wer ist schon gerne in einem dunklen Zimmer? Wer würde gerne zu besuch kommen?

Dieser Raum bist du, bzw. er ist in dir. Dein Inneres. Der einzige Raum dieser Art den du hast. Du hast noch deine Knochen, dein Blut, deine Haut, etc. Das alles ist zwar verbunden mit diesem Raum, ist aber nicht dein Innerer Raum – deine Gedanken, Gefühle und was wir so unser Herz nennen.
So viel bringt uns oft durcheinander. Wichtiges was geschieht und gesagt wurde vermischt sich mit dem unwichtigen und es ist echt schwer im Dunkeln das eine von dem anderen zu trennen. Und dann geschehen noch Ereignisse, die man lieber nicht erlebt. Jemand lädt einfach seine Kacke bei uns ab. Oder wir machen was schrecklich falsch und die Sauerei liegt da in unserem Lebensraum. Kacke wegputzen ist nie spaßig. Aber im Dunkeln?! Da ist die Versuchung groß, die Kacke zu ignorieren und einfach liegen zu lassen. Aber das geht ja selten gut.

Dein Auge gibt dem Körper Licht.
Wenn dein Auge gesund ist, dann wird auch dein ganzer Körper hell sein.
Wenn es aber krank ist, dann wird dein Körper finster sein.
Achte also darauf, daß in dir nicht Finsternis anstatt Licht ist.
Wenn dein ganzer Körper von Licht erfüllt und nichts Finsteres in ihm ist,
dann wird er so hell sein, wie wenn eine Lampe dich mit ihrem Schein beleuchtet.

Jesus, ca. 27 n.Chr.

Wenn doch nur jemand das Licht anmachen könnte! Denn mit Licht kommt das wichtigste in den Raum. Was für eine Entspannung. Die Verwirrende Dunkelheit ist weg. Endlich kann ich klar sehen.

Ich kenne dieses Szenario das ich grade beschrieben hab sehr gut. Es war für mich eine echte Erlösung zu merken, dass Gott mir ganz praktisch in meinem Inneren Licht machen will und innere Ruhe und Ordnung schenken will. Wenn du dieses innere Chaos noch nie erlebt hast, sagt dir dieser Artikel wohl eher nicht so viel.

Für mich ist es jedanfalls die Medizin geworden, Jesus in meinem Alltag bei mir zu haben.

Wenn ich zu wenig trinke, bekomm ich Kopfschmerzen.
Wenn ich zuwenig Zeit mit Gott verbringe, fängt das
innere Chaos an und verwirrende Dunkelheit macht sich breit.


Dann, wenn ich klug bin, mach ich schnell den Wasserkocher an, setzt mich hin und lade Jesus in meinen Raum ein und trinke einen Tee mit ihm. Dann macht er das Licht an. Und wenn man dann so in einem Raum zusammen sitzt kann es ja nicht anders sein, als dass Jesus wie ein guter Freund dann anfängt zu fragen: ‚Du warum liegt denn da noch die Kacke von vor 20 Jahren?Ich könnte die heute anfangen aus deinem Raum rauszutragen. Kann sein es dauert ein bisschen, aber wir könnten ja mal anfangen…‘ Und: ‚Soll ich dir helfen den Müll auszusortieren‘, … Das macht er dann halt schon. Wenn man das nicht will lädt man ihn besser doch nicht ein. Aber, man, lohnt es sich mit ihm diesen Raum auszumisten. Niemals würde ich das vermissen wollen. Ich mein, wer putzt schon freiwillig unsere Kacke weg?!

Er hilft mir auf das wichtige im Leben zu fokussieren und nicht mit emotionalem Müll sortieren meine Lebenszeit zu verschwenden. Dinge, die mich belasten packen wir in ne Box und die drück ich ihm dann in die Hand. Er bringt die weg. Manchmal hol ich mir die Dinge dann wieder rein, aber ich werde immer besser darin, dass dann gleich zu merken und ihm wieder mitzugeben. Das ist wirklich Übungssache. Und er nimmt es mit Humor.

Leuchtet dein inneres Licht? Mit Gott im Chaos die Ruhe behalten
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Vielleicht fragst du dich warum in der Bibel steht das Jesus für uns gestorben ist. Naja, genau deshalb: Um in dir und mir Licht zu sein und um unsere Kacke zu beseitigen. Diese Kacke kann ganz unterschiedlich sein: Menschen die mich verletzt haben. Menschen die ich verletzt habe. Vielleicht wird mir bei manchen Erinnerungen was ich oder andere getan haben, noch ganz heiß. Vielleicht behandle ich mich selber auch schlecht oder verletze mich. Schlimme Erlebnisse zählen auch zu dieser Kacke dazu. Oder Süchte die ich hab. Zerstörerisches Verhalten, das ich einfach nicht aufhören kann.

Viele Leute versuchen die Kacke ohne ihn aus ihrem Leben zu bekommen. Ich habe das Gefühl, dass das dann zu einem von zwei Dingen führt: Sie bekommen die Kacke nicht weg, dafür kommt immer nur neue dazu. Dann bleibt der Raum ein ziemlicher Schweinestall. Oder sie schaffen es, müssen dazu aber zu solchen Reinigungsmitteln greifen, die alles wegätzen, sodass ein leerer, steriler Raum zürck bleibt.
Ich finde Jesus macht das besser.

Leuchtet dein inneres Licht?

Ich hab erlebt wie Gott meinen Lebensraum ganz unspektakulär Tag für Tag, aber irgendwie auch voll übernatürlich verändert hat. Wenn er da ist tut das so unendlich gut. Eben wie Licht wenn alles dunkel war.
Und es fängt ganz einfach. Vielleicht so einfach, dass du am Anfang nicht einmal einen Unterschied bemerkst.
Nimm dir bewusst Zeit für ihn. Rede mit Jesus und lass ihn auch ein Wörtchen mitreden. Und wenn er nicht redet, zweifel nicht daran dass er trotzdem da ist. Vielleicht ist er neben dir grade mit aufputzen beschäftigt. Lade ihn ein in dir Licht zu sein. Er redet nicht nur vom Licht, sondern ist es.

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht mehr im Dunklen umherirren, sondern wird das Licht des Lebens haben.“
Jesus

Gott berühren?

Wie mit Gott in Kontakt treten beginnt

Als ich in diesem Jahr Zwiebeln gepflanzt habe, hat es mich wirklich fasziniert wie die Zwiebel anfängt Wurzeln zu schlagen. Es muss nichts weiter geschehen, als dass diese trockene, kleine Knolle feuchte Erde berührt. Und zack, zwei Tage später fangen schon die ersten Wurzeln an zu wachsen. Nur die leichte Berührung mit der Erde reicht aus, um einen komplizierten Prozess in Gang zu setzen.

Was, wenn du mit einer ähnlichen Fähigkeit geschaffen bist? Mit der Fähigkeit Gott zu berühren, und dass aus dieser Berührung, genau wie bei der Zwiebel, etwas in dir zu wachsen beginnt?

Dazu muss du deinen Körper nicht mit Erde einreiben (auch wenn das bestimmt gesund ist und wirklich guttun kann) oder ab jetzt barfuß laufen (auch wenn wir viel zu wenig barfuß laufen), um mit der Energie der Erde verbunden zu sein.

Gott berühren -wie du bei Gott Wurzeln schlägst
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Mit Gott in Kontakt kommen ist kinderleicht. Und zwar geht das bei ihm so, dass wir einfach im Herzen etwas denken und es dann sagen – laut oder leise: „Ich will dich als meine Erde haben! Ich wünsche mir Kontakt mit dir“. Diese Entscheidung im Herzen zu treffen ist wichtig. Denn wir können viel sagen, es aber nicht ernst meinen.

Wenn das in deinem Herz auf einer täglichen Basis geschieht, kann etwas beginnen zu wachsen. Täglich hört sich für dich jetzt vielleicht anstrengend an? Ich will versuchen zu erklären warum.

Gute Gewohnheiten „pflanzen“

Ich liebe Gärtnern und wenn ich eine Sache gelernt habe, dann die: Es tut keiner Pflanze gut, sie jeden zweiten Tag auszugraben und dabei einen Tag in der Sonne liegen zu lassen. Am nächsten Tag wird sie wieder eingegraben. Aber der Schaden ist zugefügt. Egal wie gut die Erde ist, egal wieviel Wasser du ihr dann beim Einpflanzen gibst, sie wird es sehr schwer haben! Selbst wenn die Pflanze diese ständige Prozedur tatsächlich überlebt, wird sie doch ein sehr mickriges Dasein fristen.

Du bist wie diese Pflanze und Gott ist wie deine Erde, der dir Leben und Kraft spendet. Deshalb ist es sinnvoll dein Herz täglich für Gott zu öffnen. Nicht weil er das braucht, sondern weil du ihn brauchst.

Seinen Einfluss merkst du oft erst dann, wenn er fehlt. Wenn du entwurzelt lebst, hat das Folgen. Sonne und Sturm schaden eine Pflanze sehr viel mehr, wenn sie entwurzelt ist. Stress, schlimme Ereignisse, Ängste, Streit, etc. schaden dir sehr viel mehr, wenn du entwurzelt von Gott lebst.

Jeder Tag, an dem es dir egal ist, ob er bei dir ist, hat Auswirkungen: Du hast keinen Schutz und keine Nahrung bei ihm gefunden. Seine Nahrung sieht unter anderem so aus: Er will dir Liebe, Freude, Hoffnung, Frieden – mitten im Sturm –, Geduld, Ausdauer, Freundlichkeit, Selbstbeherrschung geben. Das ist der Gott, wie die Bibel ihn beschreibt.

Früher habe ich mich oft gefragt, warum sich Gott so weit weg anfühlt. Ich glaube es geht sehr vielen Menschen täglich so. Ein Grund – aber nicht der einzige! – ist der: Ich nehme mir nicht täglich Zeit, die Beziehung zu diesem unglaublich tollen Gott, der mich liebt, wie eine Pflanze zu pflegen.

Wenn deine Beziehung zu ihm wie eine Pflanze ist, die nicht gepflegt wird: Wen wundert’s, dass sich deine Gebete dann nur mühsam anfühlen und nichts von Gott „rüberkommt“? Es ist dann nicht überraschend, dass sich die Notfall-Einpflanzaktion für dich eher wie Stress anfühlt. Das gilt im Übrigen auch für alle Liebesbeziehungen zwischen zwei Menschen.

Aber Gott wäre nicht Gott, wenn ihn das überfordern würde. Er kennt dich ja. Und anders als bei einer Pflanze schützt er dich trotzdem, auch wenn du nicht an ihn denkst.

den Gott berühren der sich wie ein Hirte kümmert
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Jesus sagt über sich selbst, dass er wie ein Hirte ist. Dieser sucht das verlorene Schaf und sorgt sich um es. Und in dieser Geschichte denkt das Schaf an wirklich alles, außer an den guten Hirten.

Diese kleine Geschichte findest du hier:

Gott berühren – Was es bedeutet an Gott zu glauben

Es macht nichts aus, wenn du nicht ständig an ihn denkst. Aber wenn Gott dir an fast jedem Tag ziemlich scheißegal ist – und das, was er sagt und denkt auch –, dann wird das einen sehr großen Einfluss auf dein Leben haben.

Ich bin überzeugt: es ist kinderleicht Gott täglich zu berühren.

Und es ist nicht anstrengend. Aber damit Gott dich berühren kann, braucht es zwei Dinge:

Erstens, dass du ihm vertraust: er kann und will dich berühren.

Glaubst du das, dass er dich wirklich leidenschaftlich liebt?

Zweitens, dass du akzeptierst: du brauchst Gott, um lebendig zu werden. Dafür musst du natürlich erst mal feststellen: ich bin irgendwie so tot wie eine Zwiebel ohne Erde, wenn er mich nicht berührt.

Kannst du das glauben?

„Bei dir Gott, ist die Quelle meines Lebens
 und in deinem Licht sehe ich das Licht“ (Psalm 36,10).

Hast du Fragen mit denen ich dir weiter helfen kann? Ich freu mich von dir zu hören.

Deine Anita